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Foto: Twingu / www.pixelio.de
Der Dienstantritt für Schalter-Mitarbeiter der Großbank UBS in der Schweiz hat seine Tücken. Durch ein mehrere Dutzend Seiten starkes Konvolut müssen sich die Bankangestellten künftig kämpfen um die Regeln des neuen Dresscodes zu lernen. Wer denkt, zumindest die Unterwäsche sei Privatsache, ist an der falschen Adresse. Denn weibliche Schalterbedienstete sollen unter weißen Blusen bitteschön hautfarbene BHs tragen, damit nichts Unkorrektes durch die helle Wäsche und damit das blütenreine Image blitzt. Männliche Mitarbeiter dürfen sich nicht die Haare färben und keine dicken Brieftaschen im Sakko transportieren, denn das könnte die Taschen ausbeulen.
Ja, Dresscodes sind in Banken gang und gäbe. Dass der Platz am Bankschalter nicht der richtige Ort für gewagte Modeselbstversuche oder Haarkreationen ist, ist schon klar und dass das Ambiente eines Kundengesprächs nicht nach der zerrissenen Lieblingsjeans verlangt, ebenfalls. Aber die Dresscode-Details, die die Genfer Zeitung "Le Temps" vergangene Woche veröffentlicht hat, überschreiten die Grenze zum Privatleben: Parfum auflegen bitteschön gleich nach dem Duschen und nur ja keine blickdichten Strümpfe an Frauenbeinen.
Die Bank will für ihre Kunden nur den besten Umgang. Vielleicht sollte sie daran denken in roboterähnliche Humanoiden zu investieren. Die haben nämlich null eigenwilliges Eigenleben, reden nicht zurück und riechen nach gar nichts. Die Frage ist nur ob Kunden lieber mit einem Menschen oder einem fern-gesteuerten Etwas kommunizieren wollen. (Marietta Türk, derStandard.at, 21.12.2010)
"Vorgesetzt", Blog über den Lebensraum Arbeit, Karrierefragen und das Drumherum im Joballtag mit der Möglichkeit zum (Mit-)Sinnieren
- von Marietta Türk
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nun die autorin scheint keine ahnung zu haben, was alles gechieht wenn man die kleiderwahl voellig den menschen selbst unterlaesst.
solche regelungen sind notwendig und ausserdem ist es doch einfacher, das alles einmal zusammen zu schreiben als es immer wieder sagen zu muessen, das muss man zwar eh trotzdem kann aber mit verweis aufs mitarbeiterhandbuch, sie sache schnell erledigen.
... ist schon wichtig. Aber man kann diese Vorschriften auch übertreiben. Dass die Kunden vielleicht durch Mitarbeiter mit Irokesen-Schnitt verunsichert werden kann ich mir gut vorstellen (auch wenn mich das nicht stören würde) - deswegen wohl die Angst vor gefärbten Haaren.
wenn autorin die kleidervorschriften gelesen hätte wüsste sie, dass schaltermitarbeiter von ubs davon nicht betroffen sind.
immer nur schön irgendeinen schmarrn abschreiben, herumkritisieren and dingen von denen man überhaupt nix weiss.
gut gemacht.
seit 38 Jahren bin ich nun selbständig - mit mehr und weniger Erfolg.
Aber ich lebe noch.
Meine Hütte am Wolfersberg gehört inzwischen mir, mein WK2-SRT8 auch, und in meiner Dreifachgarage steht noch ein "Flacher".
Meine Kinder sind aus dem Haus, meine dritte Frau seit sieben Jahren bei mir.
Und meine (inzwischen nur mehr) 32 Mitarbeiter dürfen anziehen, was sie wollen.
Muss echt Scheixxe sein, für zB UBS zu arbeiten...
Ach ja: heuer hab ich mit den Weihnachtsgeldern für die Mitarbeiter keinerlei Probleme gehabt.
Weil: alliquotiert; deswegen kein Peak mehr. Kann ich nur empfehlen.
Frohe Weihnachten wünscht Gustav!
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