Erste stabile Version bringt deutliche Performance-Verbesserungen - Teilweises Synchronisieren auf einzelnen Rechnern
In den letzten Jahren konnte der Dateisynchronisierungsservice Dropbox eine stetig wachsende NutzerInnenschar erobern, die erste als wirklich stabil bezeichnete Ausgabe der Software folgt aber erst jetzt: Mit Dropbox 1.0 beseitigt der Hersteller aber nicht nur eine Fülle von verbliebenen Problemen, sondern bringt auch noch mal die eine oder andere zentrale Verbesserung.
Speed
So soll Dropbox nun wesentlich flotter zu Werke gehen als noch in früheren Versionen, und dabei auch weniger Ressourcen verbrauchen. Um dies zu erreichen, habe man den Synchronisierungs-Client vollständig neu aufgebaut, was auch zur Folge hat, dass dessen Speicherverbrauch um satte 50 Prozent reduziert werden konnte, so der Hersteller. Geschwindigkeitsvorteile verspricht man vor allem auch im Umgang mit großen Dateien.
Experience
Für die Version 1.0 hat man zudem an der User Experience gefeilt, so wurde etwa der Setup-Wizard umgearbeitet, auch die Einstellungsmenüs hat man aufgeräumt. Die Mac OS X-Version wurde gleich in weiten Teilen umgeschrieben, nutzt nun nur mehr Cocoa zur Interface-Gestaltung, was auch den Umfang des Downloads um 20 Prozent reduziert.
Auswahl
Eine neue Funktion ist der sogenannte "Selective Sync", also die Möglichkeit nicht alle Daten auch wirklich auf jedem Rechner automatisch abgleichen zu lassen. Damit will man vor allem verhindern, dass es auf Geräten mit geringem Speicherplatz zu Schwierigkeiten kommt - oder Dropbox gleich gar nicht verwendet werden kann. Mac-UserInnen können sich über "Extended Attribute Sync" freuen, wodurch auch die hier gebräuchlichen Ressource-Forks korrekt abgeglichen werden.
Verfügbarkeit
Dropbox kann nach einer Registrierung kostenlos genutzt werden, dabei stehen 2 GByte Speicherplatz zur Verfügung. 50 GByte kosten dann 10 US-Dollar monatlich, 100 GByte gibt es um 20 US-Dollar. Der Dropbox Client 1.0 kann für Windows, Linux und Mac OS X heruntergeladen werden es gibt auch diverse mobile Betriebssysteme, darunter iOS und Android. (apo, derStandard.at, 17.12.10)
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