Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Genau hier beginnt die Verantwortung von Führungskräften: Nicht alle Dinge als gegeben zu nehmen, sondern Verantwortung zu übernehmen für den Spielraum eigener Entscheidungen und sich zu fragen: Was sind meine Aufgaben? Wo bin ich wirklich gefragt? Wofür bin ich selbst verantwortlich? Betrachtet man Führung aus dieser Sicht, so ergeben sich vier grundlegende Herausforderungen für sinnvolle Führung, entsprechend der Struktur der Existenzanalyse:
Viele Probleme entstehen dadurch, dass man zu spät hinschaut, was "Sache" ist: Um sich oder andere zu schonen, schwindeln wir uns an der Realität vorbei, reden Missstände und Fehler schön, wollen geänderte Rahmenbedingungen und notwendigen Veränderungsbedarf nicht wahrhaben. Wer Führungs-Sinn hat, stellt sich der Realität.
Was mich berührt, was mir nahegeht, was mich bewegt - das ist das Wertvolle, für das ich mich einsetzen mag. An solchen Dingen hängt mein Herz. Es ist zwar emotional - aber ich muss mir gestehen, es ist mir wichtig. Und ich habe die Möglichkeit, dass ich das, was mir wertvoll ist, verfolgen kann. Ich arbeite nicht um des Erfolges willen, sondern weil ich eine Idee, eine Vision, die mich "gepackt" hat, umsetzen will. Selbst wenn ich scheitere, war mein Einsatz nicht sinnlos. Denn die Sache war gut.
Wertschätzung erfordert zuerst Beachtung und Kontakt mit dem anderen, mit sich selbst. Erst im Hinsehen auf den Mitarbeiter kann ich Qualitäten (an-)erkennen. Dabei geht es nicht um eine "Soft-Variante des Führens", in der nur gelobt wird: In einer guten Beziehung kann und soll man auch eine kritische Position einnehmen und offen Stellung beziehen, wenn man etwas nicht für gut hält. Auch das ist wertschätzende Beziehungspflege.
"Wozu soll das Ganze gut sein?" ist eine häufige Frage, wenn etwas geändert werden soll. Man will persönlich etwas damit anfangen können. Sachliche Argumente und unternehmerische Ziele reichen da nicht. Es braucht ein sichtbares Wofür, eine Ausrichtung auf eine Zukunft, einen Sinn. Leadership ist eine höchstpersönliche Angelegenheit - fernab von allgemeingültigen Rezepten über "richtiges Management":
Als Führungskraft ist man gefordert ...
... Verantwortung zu übernehmen, sich nicht auf "äußere Umstände" auszureden;
... in eine kritische Selbstreflexion zu gehen, ob das, was man tut, "stimmig" ist;
... mutig Konsequenzen aus seiner Wahrnehmung zu ziehen;
... achtsam mit sich und seinen Mitarbeitern umzugehen;
... sich seiner Werte bewusst zu sein und danach zu handeln.
Kein leichter Weg, aber ein sinnvoller. (Marianne Grobner*, DER STANDARD, Printausgabe, 18./19.12.2010)
Zur Autorin
*Marianne Grobner ist Geschäftsführerin des Managementcenter Vorarlberg (MCV).
Einem Kosmetikkonzern wie L'Oréal spielt kulturelle Vielfalt in die Hände. Jedem Pflegeritual wird ein Produkt gewidmet, global und kulturell angepasst
Bildungsinstitutionen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Abhängigkeit: Jede Entscheidung erfolgt inmitten von Widersprüchen. Zentral dabei: eine Vision von Wert und Würde einer Institution
Die Arbeiterkammer will Spitzengagen beschränken, das Wirtschaftsforum rückt das Bild "astronomischer Gagen" zurecht
Zuerst muss die Kommunikation nach innen passen, damit man als Unternehmen erfolgreich nach außen treten kann, sagt HR-Director Marion Maurer
Was soll aus den Kindern werden? Keine Manager, sagen fast 70 Prozent der weiblichen Chefs und fast 60 Prozent der männlichen
Im Oktober starten erste Demografiemanager
Nur einer von sieben Bewerbern schafft das Aufnahmeverfahren - viele scheitern am Deutschtest, einige an ihren Tattoos
In Deutschland arbeiten fünf Prozent der Manager Teilzeit, in Österreich sechs Prozent - Lücke zwischen Wunsch und Realität
Bestimmt von Respekt und dem Wunsch nach Begegnung auf Augenhöhe ist diese Haltung nicht
IBM hat in Bratislava ein Social-Media-Recruiting-Center für ganz Europa eingerichtet
Kein Unternehmen würde sagen, es bemühe sich nicht um Nachhaltigkeit, aber nur 25 Prozent erstellen einen Nachhaltigkeitsbericht
Arbeitsmediziner raten, echte Pausen zu machen und nicht vor dem Bildschirm zu essen
Kosten- und Effizienzprogramme bei einem Drittel der Firmen ohne nachhaltigen Erfolg
Zweimal gab es schon Bonusverzicht beim weltgrößten Ziegelhersteller Wienerberger. Nun ist ein nachhaltigeres Vergütungsmodell auf Schiene
Roland Berger Strategy Consultants unterstützt die Europäische Kommission in ihrem Programm "Equality Pays Off"
Philosophie kann nicht unmittelbar praktisch werden, sagen Philosophen. Und dennoch nähern sie sich immer öfter der Wirtschaft an - praktisch beratend
Die Trends in der IT werden die IT-Chefs in "zwei Klassen" spalten, sagen die Berater von Accenture - Digitalisierung nicht delegieren
Keiner hat alle Kompetenzen, die komplexe äußere und innere Umfelder verlangen. Aber oft ist auch die Summe der Teamleistungen geringer als die Summe der Einzelleistungen
Wie kommt man vom Leader zum Leadership? Berater und Professor Phil Mirvis zeichnete mögliche Wege zum Ziel
Lernen funktioniert am besten, wenn man es selber auch will. Die Einsicht, dass man dafür gewohnte Settings verlässt, ist nicht neu, aber effizient
Banken und Versicherungen stecken seit fünf Jahren in der Krise - Kunden kommen im Geschäftsmodell nicht vor, sagt Markenexperte Feige
Der Fokus auf Geschlechterdiversität an der Spitze ist in Unternehmen wohl da, das Thema rumpelt aber in Einzelmaßnahmen dahin. Es fehle das strategische Konzept und bedürfe des Kulturwandels, so Studien
Gemischte Rollen: Was bedeutet wirksame Führung im Kontext der großen Gestaltungsmacht von Experten?
Raus aus dem Business, rein ins Training und wieder zurück in den Job: In Führungskräfteentwicklung wird sehr oft sehr viel investiert, allerdings: Die Wirksamkeit enttäuscht häufig
Komplex, unvorhersagbar, unsteuerbar: Laurent Carrel erklärt, warum die Komplexitätsfalle in Unternehmen selbstgemacht ist
Leadership:
10 Jahre Management - hunderte Mitarbeiter entlassen, Arbeit ins ausland ausgelagert (grundlos), trotz schlechter Bilanzen immer Bonus kassiert.
Leistungsträger, Management, Führungskraft...... alles blabla die haben nix im hirn
Es braucht halt einen assozialen ganz oben der die Kohle in seine Tasche verschiebt
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.