Wikileaks & Firmen: Wärmer anziehen

19. Dezember 2010, 19:44
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    foto: ap/jens meyer

Es wird nicht mehr so, wie es einmal war - Der Abstand von Unternehmenslenkern zu Mitarbeitern, von Mächtigen zu Anbefohlenen wird kleiner - Die Unordnung wird größer

Facebook und Bewertungsplattformen für Arbeitsbedingungen sind erst der Anfang gewesen. Jetzt ist Wikileaks da. Das sollten sich auch Firmen genau anschauen, die bis jetzt lediglich damit konfrontiert waren, Lecks in ihren Aufsichtsgremien suchen zu müssen, nachdem Tageszeitungen die Protokolle verarbeitet hatten. Das sollten sich Machtzirkel anschauen, die bis jetzt nur Reputationsexperten zwecks Imagepflege engagiert haben. Ungeachtet der derzeit mehr oder minder relevanten Inhalte: Öffentlichkeit hat eine neue Bedeutung erhalten. Der beliebte Manager-Spruch "Walk the talk" auch.(Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 18./19.12.2010)

mfgmfg
00
12.2.2011, 00:43
Aus Schaden wird man klug....

Seltsamerweise investieren Firmen zwar immens in Sicherheitstechnik, aber in das Naheliegendste um solche Vorfälle zu verhindern, Personalentwicklung und Bewusstseinsbildung, was Geheimnisverlust für das Unternehmen bedeuten kann, kaum.

Sibylle Rosenstrauch
00
19.12.2010, 22:53

JHa, aber einen Pelzmantel zusätzlich können die sich allemal leisten...

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