Neu in Google Maps 5.0: Die 3D-Ansicht der Karten.
Ansicht lässt sich dank Vektorgrafik auch drehen und Kompass anpassen - Offline-Support für Karten
Kurz vor den Feiertagen macht sich Google derzeit daran alle seine Android-Anwendungen auf den aktuellsten Stand zu bringen. Praktisch im Tagesrhythmus gab es in den letzten Tagen Updates für die entsprechenden Apps, von Google Voice über Youtube bis zum Android Market. Die substantiellste Aktualisierung hat man sich nun aber für das Ende aufgehoben: Mit Google Maps 5.0 bekommt die Kartenanwendung zwei zentrale neue Funktionen spendiert.
Die dritte Dimension
Wie schon vor einigen Tagen bei einer Präsentation von Android-Chefentwickler Andy Rubin demonstriert, lässt sich die Kartenansicht jetzt dreidimensional darstellen. Mit einer Multitouch-Geste (zwei Finger nach unten ziehen) wird die Karte "gekippt", wo verfügbar werden Gebäudemodelle angezeigt, was eine bessere Orientierung ermöglichen soll. Möglich wird dies dadurch, dass die Karten nicht mehr länger als fertige Grafik-Schnippsel sondern als Vektordaten ausgeliefert werden, die dann direkt am Smartphone umgerechnet werden.
Stufenlos
Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass Karten nun stufenlos vergrößert und verkleinert werden, anstatt wie bisher sichtbar zwischen verschiedenen Zoom-Stufen zu wechseln. Die 3D-Ansicht lässt sich zudem drehen, auch gibt es einen Kompassmodus, wo sich die Karte der eigenen Ausrichtung anpasst.
Die Nutzung der Vektordaten ermöglicht aber erst auch das zweite große Feature: Durch den wesentlich geringeren Datenumfang ist es nun - leichter - möglich Daten lokal zwischenzuspeichern. Google Maps merkt sich also nun häufig besuchte Orte, so dass der Service dort dann auch ohne aktiver Internetanbindung funktioniert.
Route
Besonders interessant wird das natürlich im Zusammenspiel mit der integrierten Navi-Software Google Navigation. Hier sorgt Google Maps nun dafür, dass die Routenneuberechnung - also etwa wenn man sich verfährt - auch funktioniert, wenn das Smartphone gerade offline ist. Für gänzlich neue Routen bedarf es allerdings weiter einer Internetanbindung. Bei allen Caching-Funktion verweist Google allerdings darauf, dass man hier in den nächsten Wochen noch weitere Optimierungen vornehmen will.
Download
Google Maps 5.0 steht kostenlos im Android Markt zum Download zur Verfügung, auf Googles eigenem Nexus S ist es bereits vorinstalliert. Sowohl der 3D- als auch der Offline-Support benötigen mindestens Android 2.0, die restliche Funktionalität kommt mit Android 1.6 aus. Einschränkend sei erwähnt, dass nicht alle Geräte auch wirklich sämtliche Gesten für den 3D-Modus beherrschen. (apo, derStandard.at, 17.12.10)
Am meisten musste ich lachen bei dem integrierten Ceran-Kombi-Kochfeld !
Keine Ahnung, wieso sie dafür so viele rote Striche kriegen. Vielleicht alles nervöse iPhone-user ? Leute, sparen, dann könnt ihr euch auch eines Tages so ein tolles xPhone leisten !
kommt jetzt drauf an von welchem "drehen" ihr redet. Das "automatische Drehen des Bildes in Fahrtrichtung" sollt schon klappen mit Desire und 2.2. - hier jedenfalls erfolgreich getestet.
Was am Desire nie gehen wird, ist mittels Multitouch die Karte zu drehen. Dafür ist nämlich der Touchscreen zu "schlecht" - er liefert dem System nur ein "Rechteck" und keine Punkte - damit geht kein Drehen.
soviel ich weiß liegt das einfach am touchscreen. der kann nicht wirklich multitouch, sondern vertauscht bei zwei fingern manchmal eine oder beide der koordinaten der finger..
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