derStandard.at-Interview

"Mit jedem Kind sinkt der Wohlstand"

Rosa Winkler-Hermaden, 17. Dezember 2010, 08:03
  • Artikelbild
    foto: privat

    "Bildung ist eine der besten Präventionen vor Armut."

Die Abschaffung der 13. Familienbeihilfe wird Armutsgefährdete treffen, sagt Soziologin Ursula Till-Tentschert

Der diesjährige Sozialbericht ist am Mittwoch veröffentlicht worden. Warum die Armutsgefährdung steigt, wenn die Mutter zuhause beim Kind bleibt, welchen Risiken "working poor" ausgesetzt sind und warum die Budgetpläne der Regierung negative Auswirkungen für Familien mit Kindern mit sich bringen könnten, erklärt Ursula Till-Tentschert von der Statistik Austria im Interview mit derStandard.at.

****

derStandard.at: Der Sozialbericht ist veröffentlicht worden. In Sachen Armutsgefährdung gibt es einige Rückschläge, vor allem was Alleinerzieher und Familien mit mehreren Kindern betrifft. Was sind die Ursachen dafür?

Till-Tentschert: Die Alleinerziehenden-Haushalte und die Familien mit mehreren Kindern zählen schon seit langem zu den gefährdetsten Gruppen. Das ist relativ unverändert, wobei wir bei den Ein-Eltern-Haushalten seit 2004 eine leichte Zunahme verzeichnen konnten, bei den Großfamilien ist es in etwa gleich geblieben. Die Hauptursache ist, dass die Erwerbseinkommen nicht ausreichen. Kinder kosten etwas und mit jedem zusätzlichen Kind im Haushalt sinkt der Wohlstand. Bei AlleinerzieherInnen ist das Problem, dass es nur eine mögliche Erwerbsperson im Haushalt gibt. Das ist oft nicht ausreichend. Wesentlich ist, ob die Frau erwerbstätig ist oder nicht. Ist sie berufstätig, sinkt die Armutsgefährdung deutlich. Aber oft reichen auch zwei Einkommen nicht mehr aus: Auch wenn die Frau im Haushalt erwerbstätig ist, ist die Armutsgefährdung bei Familien mit drei und mehr Kindern überdurchschnittlich.

derStandard.at: Hat die Armutsgefährdung hier auch mit der Kinderbetreuungssituation zu tun?

Till-Tentschert: Wir sehen schon einen Zusammenhang. Je älter die Kinder sind, desto eher geht die Armutsgefährdung zurück, weil die Betreuungssituation eine bessere ist. Wenn das Angebot besser ist, dann ermöglicht das den Frauen erwerbstätig zu sein. Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende sind sehr stark auf Sozialleistungen angewiesen.

derStandard.at: Laut Sozialbericht steigen die Sozialleistungen, die der Staat zuschießt. Warum reichen sie nicht aus?

Till-Tentschert: An sich haben wir in Österreich sehr hohe Sozialleistungen und Familienleistungen, die auch wirken. Wenn sie nicht wären, wäre die Armutsgefährdungsquote deutlich höher, als sie derzeit ist. Insofern sehen wir bei den Sozialleistungen schon auch einen Umverteilungseffekt. Ohne Sozialleistungen wäre die Situation viel schlimmer. Sie wirken, aber es gibt auch Lücken bei den Sozialleistungen gibt, die müssten systematisch geschlossen werden, vor allem bei Alleinerziehenden und bei Familien mit drei und mehr Kindern.

Auch die Teilhabechancen für alle Gruppen müssen gewährleistet werden. Wenn es darum geht, Armut nachhaltig zu bekämpfen, ist es wichtig, nicht nur monetäre Transfers, sondern gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen. Das fängt bei den Kindern an. Kinder, die in prekären Lebensverhältnissen aufwachsen, haben nicht die gleichen Teilhabechancen und haben eingeschränkte Bildungschancen. Jene Länder, die ein durchlässiges Bildungssystem haben, weisen die geringste Armut auf. Ein breit ausgebauter Sozialstaat greift viel besser, als wenn es sehr spezifische Maßnahmen nur zur Armutsbekämpfung gibt.

derStandard.at: Momentan gibt es ja noch die 13. Familienbeihilfe für alle bis 26. Wirkt sie abfedernd?
Till-Tentschert: Alle Sozialleistungen, besonders jene, die breit angelegt sind, also für alle Haushalte, haben immer einen Effekt aufs Einkommen und damit auch auf die Armutsgefährdung. Zu beachten ist auch, dass Sozialleistungen den Lebensstandard heben, wenn sie bedingungslos ausgeschüttet werden. Die Zahlen von 2009, die demnächst veröffentlich werden, zeigen, dass die 13. Familienbeihilfe den Standard von Familien, besonders von denen mit ein oder zwei Kindern, verbessert.

derStandard.at: Alarmierend scheinen die Zahlen der „Working poor" zu sein. 247.000 Personen sind betroffen. Wie kommen die Menschen in diese Situation?

Till-Tentschert: Es gibt zwei Ursachen für „working poor". Das eine ist ein niedriges Erwerbseinkommen - unterbrochene Beschäftigungsverhältnisse, schlechte Bezahlung, unregelmäßige Arbeitszeiten. Der zweite Faktor ist die Einbindung des Gesamt-Haushaltes in den Arbeitsmarkt. Das Erwerbseinkommen kann ein normales Einkommen sein, wenn aber die zweite oder dritte Person im Haushalt arbeitslos ist bzw. mehrere Kinder zu versorgen sind, dann fällt man auch in die Kategorie „working poor". Es werden nur erwerbstätige Personen im Erwerbsalter berücksichtigt, also im Alter zwischen 20 und 64 Jahren und wenn sie zumindest ein Monat Vollzeit oder Teilzeit gearbeitet haben. Es ist aber nicht das Erwerbseinkommen, das eingerechnet wird, sondern das Haushaltseinkommen. Als „working poor" werden erwerbstätige Personen bezeichnet, die ein Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle haben.

derStandard.at: Hat sich das im Vergleich zu den letzten Jahren stark verschlimmert?

Till-Tentschert: Die „working-poor"-Quote liegt seit 2004 bei rund 7 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.

derStandard.at: Was lässt sich hier über den Bildungsgrad sagen? Sind schlechter Gebildete eher in Gefahr „working poors" zu werden?

Till-Tentschert: Eine gute Bildung oder Qualifikation erhöht die Arbeitsmarktchancen. Es ermöglicht auch den Zugang zu einem höheren Erwerbseinkommen und ist damit eine der besten Präventionen vor Armut.

derStandard.at: Die Regierung hat das Budget präsentiert und will bei den Familien durch Kürzungen der Familienbeihilfe sparen. Wie wird sich das auswirken?

Till-Tentschert: Das können wir noch nicht absehen, das müssen wir uns anschauen, wenn tatsächlich die Zahlen vorliegen und das werden wir frühestens Ende 2012 wissen, wie sich das ausgewirkt hat. Fest steht, dass jene Gruppen, die schon armutsgefährdet oder in Armutslagen sind, von Sozialleistungen besonders abhängen und damit von Kürzungen besonders betroffen sind.

derStandard.at: 2010 war das europäische Jahr zur Armutsbekämpfung. Wie hat sich das ausgewirkt?

Till-Tentschert: 2010 war auch das Abschlussjahr der Lissabon-Strategie. Die Mitgliedsstaaten haben sich im Jahr 2000 darauf geeinigt die Armut in Europa signifikant zu reduzieren. Das war ein schwammiges Ziel, es ist auch nicht erreicht worden. Es hat keine Reduktion von Armut in Europa gegeben. Auch in Österreich ist die Lage von Armut relativ unverändert.

Im Jahr 2010 war das Thema Armut sehr stark in Diskussion und ist daher in den einzelnen Mitgliedsstaaten mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, das war sicher positiv.

Die europäische Kommission hat sich im Juni auf die neue Europa-2020-Strategie zu einem nachhaltigen, intelligenten und integrativen Wachstum in Europa geeinigt. Eines der fünf Leitziele ist, in Europa bis 2020 die Armut und soziale Ausgrenzung um 20 Millionen Personen zu reduzieren. Das ist ein Fortschritt, dass erstmals ein quantifizierbares Ziel vorliegt. Die Mitgliedstaaten sind jetzt gefordert, hier Maßnahmen zu entwickeln, mit welchen Strategien sie dieses Ziel erreichen wollen. In Österreich sollen das bis 2020 nach ersten Schätzungen rund 263.000 weniger von Armut und Ausgrenzung gefährdete Personen sein. (Rosa Winkler-Hermaden, derStandard.at, 17.12.2010)

URSULA TILL-TENTSCHERT (42) ist Soziologin und Projektleiterin bei der Statistik Austria. Sie ist seit über zehn Jahren in der Armutsforschung und Sozialberichterstattung tätig.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 614
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
BogumirOrjoltschaschtsch
 
11
25.12.2010, 13:19
Jedem muss klar sein, dass er Verantwortung trägt...

Kinder kommen nun einmal nicht ohne Zutun, sondern durch aktives Handeln. Warum soll ich, der sich geplante zwei Kinder leisten konnte und wollte für verantwortungsloses Handeln anderer zur Kasse gebeten werden? Jeder i´hat doch eine Verantwortung. Oder?Für ein Auto brauche ich einen Führerschein, für so manchen Hund auch, lediglich für Kinder braucht es gar nichts. Leuten, die sich keine Kinder leisten können und doch welche haben, denen sollten diese entzogen werden und vom Staat aufgezogen werden. Statt dessen werde solche verantwortungslose Subjekte auch noch vom Sozialstaat alimentiert. Warum eigentlich? Die Kinder können nichts dafür, die Erwachsenen aber schon.

up to date
00
10.1.2011, 06:24
Zitat Bogumir:... denen sollten diese (Kinder)entzogen werden

womit wir wieder im dritten Reich oder in der DDR angekommen sein dürften, nach dem Motto: die Kinder gehören dem Staat!
Aber Bogumir, Sie wissen schon, daß wir hier in einem freien demokratischen Land leben. Ihnen sei China empfohlen, dort gibt es rigorose Strafen für mehr als ein Kind!
Außerdem hieß es nicht: Aufgrund des starken Geburtenrückgangs sind die künftigen Pensionen nicht mehr gesichert? Das war schon vor über 20 Jahren! Was ist seit damals geschehen? Nichts.

Hinguckerl
01
24.12.2010, 13:13
Warum

setzt man nicht einmal bei einer sozial gerechten Steuer an? Endlich gestaffelte Beiträge, je weniger Einkommen, desto höhere Familienbeihilfe und Cash-Alleinverdienerzuschuß bzw. und ersatzlose Streichung aller kinderbezogenen Steuerabschreibungen. Den Gipfel find ich ja die abschreibbare Omi, das kann sich nur ein ÖVP Hirn ausgedacht haben....
Denn wer von der Steuer absetzen kann, kann sich in der Regel auch ohne Probleme durchs Leben schlagen. So diskriminiert man auch nicht (oft unfreiwillig) kinderlose Menschen. Und wie wäre es mit 3 anrechenbaren Pensions-Beitragsjahren für den zuhause bleibenden Elternteil? Hilft auch gegen die zunehmende spätere Altersarmut von Müttern übrigens!

La Vida pura
01
10.1.2011, 01:04
Nur noch Sozialhilfetropfhänger sollen Kinder bekommen.

Denn nur für die zahlt sich dann Kinderkriegen aus. Die HöchststeuersatzzahlerInnen, die derzeit schon zwei bis vier Sozialhilfebezieher pro Monat allein von ihrer Lohnsteuer durchfüttern, können sich Kinder daneben nimmer leisten.

Salz Burger
20
24.12.2010, 13:58

Steuern sind sozial gerecht. Z.B. zahlt man bis 11.000 Euro gar keine Einkommensteuer.
Familienbeihilfe ist für die Kinder. Da sollte wohl jedes Kind dem Staat gleich viel wert sein.

Hinguckerl
12
24.12.2010, 14:24
und genau das ist unsozial

weil mit dieser Steuergesetzgebung dem Staat eben NICHT jedes Kind gleich viel wert ist, denn es geht ja um die Besteuerung der Eltern....

Salz Burger
01
24.12.2010, 15:05

Die Besteuerung der Eltern sollte aber völlig unabhängig von der Zahl der Kinder sein. Wenn der Staat Kinder berücksichtigt, dann sollte das nur über direkte Zuwendungen, wenn möglich als Sachleistungen, geschehen.

Hinguckerl
00
24.12.2010, 22:21
Genauso habe ich das gemeint

up to date
10
24.12.2010, 09:45
Die Ursache

liegt in einer fehlgeleiteten bzw. fehlenden Frauenpolitik. Noch immer sind österreichische Frauen in fast allen Lebensbereichen benachteiligt, am meisten in ihrer Mutterschaft: Eine Frau trägt nach wie vor die Hauptlast der Familienaufgaben, kann mangels ausreichenden Angebots von Krabbelstuben, Kindergärten und Ganztagsschulen meist keiner Ganztagsarbeit nachgehen (Altersarmut droht) und wenn sie sich dafür entscheiden muß, weil das Einkommen des Mannes nicht ausreicht, dann wird sie gesellschaftlich noch immer als Rabenmutter bezeichnet. Ja, da wäre viel zu tun! Nur haben die Frauen aufgrund der männlichen Überzahl in den Entscheidungsgremien keine wirkliche Lobby.

Salz Burger
00
24.12.2010, 12:09

Welche Entscheidungsgremien meinen Sie? Für das was in der Familie passiert, gibt es nur ein Entscheidungsgremien: Die Eltern (da ist männlich/weiblich ziemlich ausgeglichen), später mit den Kindern, wenn diese alt genug sind.

Meine Frau geht auch arbeiten. Und würde sie jemand als Rabenmutter bezeichnen, wäre uns das ziemlich wurscht. Das ist ja nicht unser Problem.

HinguckerIn
00
24.12.2010, 12:55
Ich geben Ihnen in keinem Punkt recht:

erstens Mann und Frau ausgewogen: mitnichten, meist fehlt der Mann
zweitens: Entscheidungsträger, ist bei uns noch immer der Gesetzgeber, der die Rahmenbedingungen, sprich Gesetze schafft, Budget verteilt (bzw. wie aktuell gerade nicht gerecht verteilt) usw.
Dass Ihre Frau nicht als Rabenmutter angesehen wird liegt an dem Umstand, daß man ihr das schwerlich ins Gesicht sagen wird, bzw. Sie sich in keinem ÖVP/FPÖ Umfeld bewegen, zweitens: daß Sie sich entweder eine geeignete Kinderbetreuung privat leisten können oder rundherum alles vom Staat zur Verfügungung haben, und was die Gendergerechtigkeit in unserer Regierung betrifft: da lachen ja die Hühner... mit besten Grüßen

Salz Burger
00
24.12.2010, 14:13
Gendergerechtigkeit?

Wie stellen Sie sich die Regierung vor? Die Hälfte Frauen, 1 Bauer, vielleicht noch 1/4 Rechtsanwalt und 1/8 Rauchfangkehrer?
Die Regierung ist kein Repräsentationsverein, wo jeder vertreten sein muss. Mir ist völlig egal, ob dort hauptsächlich Männer oder Frauen arbeiten, Hauptsache, sie tun was.

Hinguckerl
00
24.12.2010, 14:30
genau

und die Mehrheit der im Parlament vertretenen Menschen sind Männer, und die interessieren sich für die Gleichberechtigung gleich null. Im Gegenteil, wenn Sie jemals Parlamentsdebatten zum Thema gehört haben. Gendergerechtigkeit ist 50:50 Männer und Frauen bei den Abgeordneten und auf der Regierungsbank. Vielleicht sogar 51 % Frauen, das entspräche dem demographischen Bild

Salz Burger
10
24.12.2010, 15:07

Das Parlament muss nicht ein demographisches Abbild der Bevölkerung sein. Glauben Sie, dass ein Mann einen bestimmten Wahlkreis schlechter vertreten kann, als eine Frau?
Frage: Wo sind Frauen nicht gleichberechtigt? Die Anzahl der Parlamentssitze ist kein Hinweis.

Frauenzimmer
00
10.1.2011, 09:32
Demographisches Abbild?

Sie meinen nach Beruf?
Also für die Regierungsmitglieder trifft das nicht zu, vielleicht anwendbar bei den Abgeordneten. Wurscht wo, aber das exakte demographische Abbild ist der Anteil von weiblicher zur männlicher Gesellschaft, das sind 51:49 %. Aber es reicht schon 50:50. Dann können wir von einer gendergerechten Verteilung der sprechen.

Hinguckerl
10
24.12.2010, 15:18
Wo sind die Frauen gleichberechtigt?

Die Liste wird sehr kurz...

Hubert Ungeist
 
02
25.12.2010, 13:45
Überall gleichberechtigt

in vielen Bereichen sogar bevorzugt.

Z.b. Einstellungen in den Staatsdienst, Scheidungsrecht, Rechtsprechung (Frauen bekommen tendenziell mildere Urteile), .....

Salz Burger
00
24.12.2010, 13:56
Das macht ja nix

Meist fehlt der Mann? Falsch. Es gibt zwar alleinerziehende Mütter, aber dies sind ganz sicher nicht die Mehrheit. In meiner Umgebung leben einige, die sind nur offiziell alleinerziehend.

Ins Gesicht sagen? Wenn wir anfangen, Dinge zu berücksichtigen, die vielleicht irgendwer hinter unserem Rücken sagt, aber es nicht offen sagen traut, dann sind wir schon selber schuld. Auch wenn wir uns, so wie ich, in enem ländlichen Umfeld befinde. Ich teile meine Mitmenschen nicht in Sozis, ÖVPler usw. ein.

Hinguckerl
10
24.12.2010, 14:32
Nehmens es doch nicht so persönlich

sondern denken Sie über den ländlichen Suppentopf hinaus. Und dann lesen Sie vielleicht noch ein paar Sachbüchleins zum Thema und dann werden Sie vielleicht verstehen, was ich gemeint habe.

Salz Burger
00
24.12.2010, 15:10

Ich meine nicht, dass in Büchern steht, was Sie hier meinen, kann mir aber vorstellen, dass manche ein Problem damit haben, wenn hinter dem Rücken geredet wird. Aber das sind dann ferngesteuerte Menschen, die werden wir ohnehin nicht dahin bringen, dass sie selber denken und handeln, egal, was die Nachbarn und die Verwandten sagen.

Alexander Patjomkin
10
21.12.2010, 21:54
Der einzige Ursache der sinkenden Geburtenanzahl

ist schlicht und einfach die Möglichkeit Kinder "wegzuplanen" Die geplanten Kinder sind zu wenig um die Bevölkerungsanzahl stabil zu halten.
So führt eine "revolutionäre Errungenschaft" (die Pille) langfristig zur Katastrophe. Mit dem Klima ist
es ähnlich, das Auto und Flugzeug ist wunderbar, nur langfristig ist es eine Katastrophe. Der Mensch ist noch lange nicht in Augehöhe mit der Natur, ihr gegenüber sollte man viel grössere Respekt zollen.
(Die Welt wird leider durch kurzfristige Gewinnziele gesteuert)

Hinguckerl
10
26.12.2010, 00:45
wer hat denn die pille erfunden?

der mann.

Frauenzimmer
00
10.1.2011, 09:26
das stimmt

ich bin für die Pille für den Mann oder alternative ein Vorhängeschloß für sein bestes Stück. Vor allem in der der islamischen Welt zu empfehlen, damit die Frauen dort unverschleiert durchs Leben gehen können. Ich übergebe auch gerne einem Mann den größeren Anteil zur verantwortlichen Familienplanung. Die hauptsächliche männliche Verantwortung besteht nämlich im Danach, wenn sie Frau mit Kind sitzen lassen oder leider leider keine Alimente zahlen können, weil arbeitslos oder mit sooo kleinem Einkommen (beliebt bei Freiberuflern). Gehns mit ihren frommen Argumenten, die vollen Gerichte beweisen das Gegenteil!

Salz Burger
11
22.12.2010, 07:32

Die Möglichkeit der Planung unseres Wachstums war ein längst notwendiger Schritt in der menschlichen Entwicklung. Sich ungeplant, wie Tiere zu vermehren, kann es ja wohl nicht sein.
Ich verstehe auch nicht, wo die Katstrophe sein soll, wenn die Bevölkerung zurück geht. Seien wir doch froh, wenn weniger Menschen unsere Umwelt belasten.

up to date
00
24.12.2010, 09:37
Vorsicht!

zwischen planloser und gesteuerter Vermehrung besteht schon ein großer Unterschied? Wie war das damals mit dem Lebensborn? Ich sehe grundsätzlich auch nichts Negatives in einem Rückgang der Weltbevölkerung, nur das geschieht ja derzeit nur in China (Einkindfamilie) und in Europa (freiwillig) Die Gründe für Letzeres wären zu analysieren, sicher liegen sie in der Gesellschafts- und vor allem in der Frauenpolitik.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 614
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.