Americana: Country for Old Men

9. Jänner 2011, 18:16
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2010 war ein gutes Jahr für alte Haudegen

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foto: fire records

Giant Sand "Blurry Blue Mountain" (Fire Records)

"They have been killing all my heroes since I was seventeen ... Such young fresh folk look to me as path finder ", räsoniert Howe Gelb zu faulen Gitarren und Beserlschlagzeug im Opener des jüngsten Albums seiner Band Giant Sand, "Blurry Blue Mountain". Die elegische Stimmung kommt nicht von ungefähr. Immerhin 25 Jahre ist es her, dass die Gruppe, aus der unter anderem Calexico als Ableger hervorgehen sollten, ihr Debüt veröffentlicht hat. Ein Vierteljahrhundert, in dem Gelb als musikalischer Seiltänzer immer für unerwartete, musikalische Haken gut war, die sich nicht wirklich unter dem oft bemühten Etikett Desert Rock subsumieren lassen.

Auf "Blurry Blue Mountain" präsentiert sich Gelb konzentriert und entspannt zugleich. Zwischendurch darf es zwar auch schon mal lauter werden, meist regiert aber Back-Porch-Atmosphäre. Durch und durch herzwärmend, das alles. Und wer Lust auf mehr bekommt: Die bisherigen Giant-Sand-Alben werden anlässlich des Jubiläums sukzessive neu aufgelegt.

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