Eine Krankengeschichte, Teil 2

Puls 220 am Sofa

Philip Bauer, 21. Dezember 2010, 08:04
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    foto: reuters/jessica rinaldi

    In der überwiegenden Zahl der Fälle ist das WPW-Syndrom ein Zufallsbefund.

Manchmal läuft der Körper nicht rund - Wenn sich zu einer Sarkoidose auch noch ein WPW-Syndrom gesellt - Bericht eines betroffenen derStandard.at-Redakteurs

Wien - Juli 1993, ich bin 19 Jahre alt und in Tunesien auf Urlaub, ich habe Angst. Meine Freunde haben soeben den Notarzt gerufen, mein Herz schlägt wie verrückt. Schlagen ist eigentlich eine Untertreibung, es rast so schnell, dass man nicht mitzählen kann. Es müssen mindestens 200 Schläge in der Minute sein, vielleicht auch 220, drei bis vier Schläge in der Sekunde, man kann die sich wölbende Brust mühelos durch das T-Shirt erkennen. Die Tachykardie wurde ohne erkennbare Ursache ausgelöst, sie kam aus dem Nichts und genauso verschwand sie auch wieder, von einer Sekunde auf die andere. Nach rund zehn Minuten, noch ehe der Notarzt eintraf. Ich wusste seit längerer Zeit, dass ich an einem WPW-Syndrom leide, aber nun bekam ich erstmals mit voller Wucht die Symptome zu spüren.

Bei einem gesunden Herzen gibt es nur eine elektrische Verbindung zwischen Herzvorhöfen und Herzkammern: den AV-Knoten. Bei einem Wolff-Parkinson-White-Syndrom entsteht durch eine zusätzliche Leitungsbahn ein Kurzschluss, der einen gestörten Rhythmus zur Folge hat. Ich wusste schon vor dem Auftreten der ersten Symptome von dieser Anomalie, da ein Arzt diesen Herzfehler auch im Normalzustand anhand eines Elektrokardiogramms erkennen kann. Und obwohl man mir erklärt hatte, dass im Normalfall kein Schaden durch einen Anfall entsteht, war ich durch das erstmalige Auftreten der Symptome verunsichert.

Das launige Syndrom

Meine anfängliche Beunruhigung sollte sich im Laufe der Jahre legen, ich wurde quasi zum WPW-Profi und entwickelte einen routinierten Umgang mit den Herzrhythmusstörungen. Ich trank kaltes Wasser, ich hielt die Luft an und vor allem blieb ich nicht stehen, da mir von möglichen Ohnmachtsanfällen berichtet wurde. Ein Schema war über all die Jahre niemals erkennbar: es erwischte mich beim Sport oder während einer Besprechung im Büro ebenso wie beim entspannten Abhängen auf der Couch. Manchmal verschwand es ein halbes Jahr in der Versenkung, dann fiel es drei Mal im Monat wie wild über mich her. Diese völlige Unberechenbarkeit hat auch ihre Vorteile: es wäre sinnlos, sein Leben dem launigen Syndrom unterzuordnen.

Erst als sich die Anfälle im Februar 2006 dramatisch häuften, entschied ich mich zu einem weiteren Besuch beim Kardiologen, er riet mir zu einer endgültigen Beseitigung des Problems mittels Katheterablation. Im Rahmen dieser Behandlung wird über die Leiste durch die Blutgefäße zum Herzen vorgedrungen, dort soll die zusätzliche Leitungsbahn zerstört und damit das WPW-Syndrom beseitigt werden. Klingt für den Laien aufregend, ist für die Spezialisten aber mittlerweile Routine. Hätte ich geahnt, was mich wenige Jahre später erwarten sollte, wäre ich beim nächsten freien Termin mit einem Lächeln auf dem Tisch gelegen. So erbat ich mir aber Bedenkzeit, das WPW-Syndrom tauchte wieder unter und ich schob den Eingriff auf.

Die Truppe mit dem Holzhammer

Als ich Anfang 2009 schwer erkrankt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus lag und mir gerade Unmengen einer extrem ekelhaften Flüssigkeit als Vorbereitung zu einer Koloskopie kredenzt wurden, traf mich das WPW-Syndrom in einem bisher unbekannten Ausmaß. Während die mir bislang widerfahrenen Episoden nie länger als eine Viertelstunde anhielten, dauerte diese eine gefühlte Ewigkeit. Eine gute Stunde probierte ich es mit den üblichen Methoden, alles sinnlos. Mir wurden zwei verschiedene Infusionen verabreicht, wirkungslos. 

Schließlich kam eine sechsköpfige Truppe in orangefarbenen Kitteln anmarschiert, vermutlich die Eliteeinheit unter den Ärzten, formierte sich um mein Bett, beriet sich und kam zu einem Schluss: "Da hilft nur noch der Holzhammer". Der Hammer heißt in diesem Fall Adenosin. Durch die Injektion wird die Erregungsüberleitung vom Vorhof zum Ventrikel blockiert, wodurch ein einige Sekunden dauernder "Mini-Herzstillstand" ausgelöst wird. Man muss dabei nicht wiederbelebt werden, es wird bloß angenehm warm, dann steht die Welt kurz still und schließlich fühlt man sich als wäre das System neu aufgesetzt. Die Oranje wünschten mir einen schönen Abend und verschwanden wieder in den Weiten des Krankenhauses. Surreal.

Kein weiterer Aufschub

Da ich damals wegen einer Herzmuskelschwäche behandelt wurde, führte an der Planung einer Ablation kein Weg mehr vorbei. Der Zeitpunkt sei endgültig gekommen, meinten die Ärzte, mein Herz sei schon ohne das WPW-Syndrom bedient genug. Das leuchtete mir ein, der Termin wurde für den 7. Mai 2009 angesetzt. Aber es war einfach nicht mein Jahr, der Eingriff wurde abgebrochen. "Das schaut nicht gut aus", meinte der Arzt während er an mir werkte. Die zu zerstörende Leitungsbahn lag in unmittelbarer Nähe des AV-Knotens. Und wenn der beschädigt wird? "Dann wachen Sie morgen mit einem Herzschrittmacher auf." Ich lehnte dankend ab und ließ mich unverrichteter Dinge auf mein Krankenzimmer chauffieren.

Ich nahm in den nächsten Monaten Medikamente, um die Rhythmusstörungen zu verhindern. Aber das WPW-Syndrom war stärker, ein weiteres Mal musste ich den Notarzt bemühen. Also hieß die nächste Idee der Ärzte "Kryoablation". Ein ähnliches Verfahren wie die gängige Hochfrequenzablation, nur wird hier Kälte statt Hitze eingesetzt. Die Behandlung soll weniger riskant sein und wird in Innsbruck durchgeführt. Das traf sich günstig, da ich ohnehin wegen einer Herzbiospie nach Tirol reisen musste. Ich stieg also mit Frau und Kind auf den Bergisel, ehe ich am 3. März 2010 im Landeskrankenhaus Innsbruck vorstellig wurde. "Herzrhythmusstörungen sind meine Leidenschaft!", mit diesen euphorischen Worten begrüßte mich der leitende Oberarzt. Das gefiel mir, mein Vertrauen war geweckt.

Sieben Stunden am Tisch

Dieses Vertrauen war am nächsten Tag hilfreich. Während des Eingriffs entstand nämlich ein deutlich spürbares Chaos in meinem Herzen, der Mediziner nennt dies Vorhofflimmern. Also beugte sich der Oberarzt über mich und sprach mit sanfter Stimme: "Herr Bauer, wir schicken Sie jetzt besser in den Schlaf." Und noch ehe die Assistentin den Defibrillator hervorzog, schlenderte ich durch ein Land voll Milch und Honig. Kaum aufgewacht, wiederholte sich die Prozedur zwei weitere Mal. Anschließend wurde die Biopsie durchgeführt, nach sieben Stunden war alles erledigt. Der Oberarzt ließ mich wissen, dass er die Verödung doch nicht mit einer Kryoablation, sondern nach mehreren gescheiterten Versuchen mit einer klassischen Hochfrequenzablation durchgeführt hatte.

Mein Dank wurde am folgenden Tag zurückgewiesen, da sich die zusätzliche Leitungsbahn in den ersten Monaten nach der Behandlung erholen kann. Mittlerweile sind neun Monate vergangen, mein Herz schlägt wie ein Schweizer Uhrwerk und meinen Dank habe ich per e-Mail nachgeholt. Ich habe in den letzten zwei Jahren eine Sarkoidose, einen erkrankten Herzmuskel und ein WPW-Syndrom behandeln lassen. Manche Menschen meinen, ich hätte unglaubliches Pech. Ich denke genau das Gegenteil. Es ist Dezember 2010. Ich habe keine Angst mehr. (derStandard.at, 21.12.2010)

Philip Bauer (37) ist Ressortleiter von derStandard.at/Sport.

Teil 1

Die irren Wege des Morbus Boeck: Bis eine Sarkoidose zweifelsfrei erkannt wird, ist es oft ein langer Weg, der über Irrtümer und beunruhigende Momente führt

Wissen

Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom) ist eine Herzrhythmusstörung, die sich klinisch durch anfallsweises Herzrasen bemerkbar machen kann. Bei den Betroffenen bringt ein zusätzliches Leitungsbündel (Kent-Bündel) zwischen Herzvorhof und Herzkammert das Herz aus dem Takt. 

Normalerweise wird die Erregung im Herzen vom Sinusknoten im Vorhof über den Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) und spezialisierte Herzmuskelzellen in die Herzkammern geleitet. Beim WPW-Syndrom erhält die Herzkammer über die erwähnte Kurzschlussverbindung den Impuls sich zusammenzuziehen, zu früh. Das kann den Herzrhythmus stören. Wie ausgeprägt die Beschwerden tatsächlich sind, ist abhängig davon, wie viele Muskelzellen das Kent-Bündel in der Herzkammer erreicht. 

Am häufigsten äußert sich das WPW-Syndrom durch plötzliches Herzrasen (Tachykardie). Selten führt es zu schwereren Herzrhythmusstörungen (Tachyarryhthmien). In Einzelfällen führt ein Anfall zum plötzlichen Herztod. 

Verursacht das WPW-Syndrom keine Beschwerden, so ist eine Behandlung nicht unbedingt von Nöten. Bei häufigen Anfällen und körperlicher Beeinträchtigung ist eine sogenannte Katheterablation die Therapie der Wahl. Bei diesem Herzkatheter-Eingriff wird das zusätzliche Leitungsbündel mit Hochfrequenzstrom durchtrennt. Alternativ lässt sich die vorzeitige Erregung auch mit Hilfe antiarrhythmischer Medikamente drosseln. (phr)

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Hossa! Hossa! Hossa! Olé!!!
00
19.4.2012, 14:11

Gehen Sie ja nicht in Frühpension!!!
Alles Gute (stllv. für all Ihre Live-Forum-Bauern :)

defjak
00
25.12.2010, 17:38
alles

gute herr bauer. ich weiss selbst, man kann flöhe und husten gleichzeitig haben.

skitourenphilosoph
00
24.12.2010, 18:53

gut geschilderter Bericht - auch ich hatte die gleichen Symptome von Kind an, mein Pulsmesser zeigte einmal sogar den Wert 236 an, die Ärzte fanden aber nichts. Ich war zu dieser Zeit Spitzensportler, u.a. mehrmaliger österr. Meister im Skilanglauf, WM und Olympiateilnehmer - schon seit ca. 10 Jahren ist diese Tachykardie bei mir nicht mehr aufgetreten. Während der Tachykardie konnte ich den Puls meistens durch Luftanhalten (Nase zuhalten) in Hockestellung beruhigen - also glaub ich, war die Herzrhythmusstörungen bei mir rein nervös bedingt

wasawos
00
23.12.2010, 09:06
Mir ging es genauso.....

...nach etwa 3 Jahren gelang es einen Anfall am EKG aufzuzeichnen. Eine Ablation wurde empfohlen. Ich hatte aber das Gefühl es gibt eine andere Ursache. Immer bei Auftreten des Morbus Crohn, bzw. Morbus Behcet konnte ich bei Sport Herzrasen auslösen. Ein Zusammenhang mit allergischen Reaktionen erschien mir naheliegend. Aufzeichnungen über Essen, Aufenthaltsorte usw. brachten vorerst keine Ergebnisse. Allergietests wurden viele gemacht, auch alles o.b. Nach nochmaligem Studium der Aufzeichnungen versuchte ich einen Zusammenhang mit Sulfiten und meinem Krankheitsbild herzustellen. Seit ich keinen Wein, keine Trockenfrüchte und alles mit E220 bis E228 meide, geht es mir viel besser und es kehren wieder die alten Kräfte zurück.

Nussbaum
00
22.12.2010, 16:37

sehr gut beschrieben. mein mann hatte genau das gleiche und die fehlleitung wurde weggebrannt. beim versuch es nochmals auszulösen setzte vorhofflimmern ein. darauf folgte die narkose und defi. also offensichtlich klassisch. das ist jetzt jahre her und seit dem kam es nie wieder.

FUZKUALL
00
22.12.2010, 11:47

kann man das wpw wirklich auch im normalzustand am ekg erkennen? mir haben sie gesagt das es nur wärhrend eines "anfalls" möglich ist, da es bei mir aber nur alle paar monate bis jahre auftritt und dann auch nur 15min. dauert, hab ichs bisher nie rechtzeitig unter ein ekg geschafft, war immer vorher vorbei und ich wurde gesund wieder heimgeschickt... vor 15jahren als es die ersten male bei mir aufgetreten ist haben sie mich zwischen den verschiedensten ärzten hinundher geschickt, nichts gefunden und dann panikattacken diagnostiziert und mich in pyschotherapie geschickt und ich hab denen das auch noch geglaubt... hatte dann zufälligerweise jahrelang ruhe davon und erst als es vorkurzem wieder wussten sie das es sowas wie wpw überhaupt gibt.

Philip Bauer
00
22.12.2010, 11:52
ja, wurde bei mir immer in Ruhe gesehen.

auf wikipedia steht: "Im Oberflächen-EKG findet sich auch in Ruhe als Zeichen der akzessorischen Bahn häufig eine Hebung kurz vor der R-Zacke, die die Q-Zacke überlagert, die sogenannte Deltawelle."

Ich glaube aber, dass man das bei manchen Patienten besser sieht als bei anderen.

Slatin Pascha
00
22.12.2010, 11:41

Wenn die Verödung nicht möglich ist gibt es eben einen ICD (Integrated Cardio Defiblilator).
Ausser einem Sondenbruch mit Neuimplantation Habe ich keine Probleme mehr.

martin zeplichal
01
22.12.2010, 10:19
Literatur!

ausgezeichnet geschrieben! Ernstes Thema aber wahnsinning spannend zu lesen.
Alles gute!

abseitsfalle
00
22.12.2010, 08:49

lieber philip, da ich nur ein jahr jünger bin, wage ich ganz salopp das duwort. vielen dank für deine beiden artikel zum thema krankheit. ich habe seit 9 jahren psoriasis und zur zeit frisst sie mich einfach auf. hinzu dürfte sich morbus crohn gesellt haben, eine borreliose ist nicht in den griff zu bekommen, mein rücken schmerzt seit einem halben jahr ziemlich fies und vor einer woche wurde ich am meniskus operiert. nach einer ordentlich missglückten fumarsäuretherapie vor drei jahren gehen mir die haare aus und ich habe von unerklärbaren hoden- über arm- und bauch- bis hin zu kopfschmerzen das volle programm. langer rede kurzer sinn, zur zeit ist es irgendwie duster. dein letzter absatz war ein impuls in die richtige richtung. danke

Philip Bauer
02
22.12.2010, 09:41
...es tut mir sehr leid das zu lesen.

Ich wünsche Dir gute Besserung und danke für das Feedback! LG; Philip

astemp79
214
21.12.2010, 19:56
bitte über TCM informieren!

Ohne auch nur im Entferntesten an Absetzung von lebenswichtigen Maßnahmen zu denken - möchte ich anregen, darüber hinaus zu gehen und andere Wege ins Auge zu fassen. Ich denke da zunächst an energetische Medizin der Chinesen (TCM), die mehr als 8000 Jahre alt ist und einen völlig anderen Ansatz hat als unsere gerade einmal 200 Jahre alte westliche Medizin, die im Wesentlichen Symptome behandelt, anstatt des ganzen Menschen.
Chinesische Medizin kennt keine Krankheiten, nur Störungen der Energie (des Qi). Es lohnt wirklich, die Ansätze kennenzulernen und Ärzte zu Rate zu ziehen. Dabei geht es nicht um Ablehnung schulmedizinischer Behandlung, sondern um Begleitung!

Gerade in so einem Fall: niemals aufgeben - Alternativen suchen!

FRITZZ
01
26.12.2010, 20:15

Die Wissenschaft hat in den letzten 50 Jahren sehr viel weiter gebracht als in all den Tausenden Jahren davor, das ist überhaupt kein Argument.

TCM und Behandlunsgmethoden wie Akupunktur mögen teilweise ihre Berechtigung haben, diese Ansätze haben aber auch einfach Grenzen - TCM konnte nicht einmal einfache Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Cholera etc wirksam behandeln, nicht zu reden von Krebs, Kreuzbandriss etc - das hat erst die die "neumodische" Schulmedizin in den Griff bekommen.

marty fink
12
22.12.2010, 20:46
rofl...nettes Kabarett!

Jene Grüne Straßenkatze
04
22.12.2010, 16:59
...

Die Rechentechnik mit dem Abakus ist ~3000 Jahre alt, die moderne Computertechnik nichtmal ein Jahrhundert.

Was ziehen Sie vor?

Raphael Hythlodeus
23
22.12.2010, 20:29
abakus? was wollns mit dem neumodischen klumpert?

ein echter tcm-gläubiger zählt mit tigerpenissen und nashorn-hörnern.

Erich_1
00
22.12.2010, 12:00

(2) und wenn ein normaler Arzt mir nichtmal bei einem grippalen Infekt helfen kann, was will er dann gegen "echte" Krankheiten tun?
Medikamente, ah, ja, Symptome des Patienten mit beschriebenen Symptomen vergleichen und dann Tabletten austeilen - ist das inzwischen die Kernkompetenz des Arztes? Und Nahrungsergänzungen aufschwatzen - zwecks Geld.

Ich halte nichts von Quacksalbern und Handauflegern, aber die moderne Medizin kommt mir auf jeden Fall ziemlich hilflos aber auch geldgierig vor.

Von einem Arzt erwarte ich, dass er mich nicht nur gesund machen kann, sondern auch beratschlagt und hilft, gesund zu BLEIBEN.

Den gegenteiligen Eindruck habe ich: "Bleibt krank, und konsumiert Tabletten".

Pump Kin
00
24.12.2010, 08:53

Denkfehler.

Erich_1
00
24.12.2010, 10:47

Welcher?

gärtner
00
22.12.2010, 14:55

darf ich fragen was sie beruflich machen?

Erich_1
00
22.12.2010, 16:58

Warum?

Erich_1
01
22.12.2010, 11:51

Nicht dass ich ein Fan von TCM wäre:
Aber wenn ich mir anschaue, was die hier anscheinend so hochgelobten Ärzte tun, ist eine Alternative manchmal überlegenswert.

Das kennt man: Man geht zum Arzt wg. z.B. einem grippalen Infekt, bekommt Schmerzmittel (wofür?), fiebersenkende Mittel(wegen erhöhter Temperatur??) und eine Bestätigung, dass man krank ist (aja, deswegen war ich eigentlich da).
Auf die Frage, warum ich krank wurde wars der Virus, und auf die Frage, warum meine Kollegen nicht(der Virus!!) wars das Immunsystem.
Aha. Dann soll er mir halt helfen, das Immunsystem zu stärken... ist Veranlagung, meint der Arzt...(grob vereinfacht)! Wofür ist die moderne Medizin dann gut, wenn sie eh nicht wirklich helfen kann (außer bei Brüchen etc)?

uinsel
17
22.12.2010, 10:03

ich will mich nicht von einem arzt behandeln lassen, dessen letzte fortbildung den stand von vor 8000 jahren hat -_-

Tethys
00
22.12.2010, 09:39
und einen völlig anderen Ansatz hat als unsere gerade einmal 200 Jahre alte westliche Medizin

200 Jahre?

Hm, da haben Sie wohl um weit über tausend Jahre zu kurz gegriffen.

Sie können nicht verallgemeinern und sagen: unser Wissen über Krankheiten und Gebrechen ist 200 Jahre alt. Das ist Unsinn.

Barbarin
21
22.12.2010, 11:16
Sehr viel älter nicht...

...denn die Heiler dieser Zeit wurden von den Kirchen-verbrechern niegergemetzelt, verfolgt und somit "unser" Wissen (beinahe) ausgelöscht.

Vorm Herrn Semmelweis war noch nicht mal das gründliche Händewaschen bekannt. zb.

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