Unterstützer von Wikileaks sagten Attacke auf Amazon.com ab - Server der Internetplattform zu "elastisch"
Der Angriff auf die Webseite von Amazon wurde von Anonymous abgesagt, wie CNN berichtet. Die Seite zum Absturz zu bringen ist "so gut wie unmöglich", schreibt der Nachrichtensender. Das haben auch die Aktivisten bemerkt, wie ein Tweet belegt.
Flexible Server
Amazon ist bekannt für die eigenen Serverkapazitäten um den Ansturm im Dezembergeschäft zu meistern. Dieser kurze Zeitraum sei so wichtig, dass bereits ein Ausfall von wenigen Minuten Amazon Millionen kosten könnte. Seit Jahren arbeitet Amazon an einer "elastischen" Infrastruktur namens "EC2" um plötzliche Anstürme auf die eigenen Server in den Griff zu bekommen. Außerdem sind die Kapazitäten so groß, dass Amazon auch als Hostingprovider für andere Webseiten auftritt - darunter die New York Times, Second Life, Playfish oder die Washington Post.
Angriffe
Bis vor zwei Wochen war Amazon auch Host von Wikileaks, allerdings wurde die Zusammenarbeit infolge der Veröffentlichung umstrittener US-Dokumente, auf Wikileaks, eingestellt. Dadurch geriet Amazon ins Visier von Anonymous. Die Gruppe versucht möglichst viele Personen zu mobilisieren um gemeinsam mit diesen Webseiten zum Absturz zu bringen. Unter anderem wurde im Rahmen der "Operation Payback" Mastercard.com kurzzeitig vom Netz genommen.
Anonymous bringt Webseiten durch sogenannte Distributed Denial of Service-Attacken zum Absturz. Bei diesen Angriffen wird die Seite durch tausende Nutzer mehrmals gleichzeitig geladen. (red)
Der WebStandard auf Facebook