Kräuter: "Studiengebühren für Wohlhabende"

13. Dezember 2010, 12:44
  • "Der freie Hochschulzugang muss gewährleistet sein", sagte Bürgermeister Michael Häupl noch im September.
    foto: apa/herbert pfarrhofer

    "Der freie Hochschulzugang muss gewährleistet sein", sagte Bürgermeister Michael Häupl noch im September.

  • SP-Bundesgeschäftsführer Kräuter kann sich "Studiengebühren für Wohlhabende nach 2013"vorstellen und will das Stipendiensystem optimieren.
    foto: apa/herbert neubauer

    SP-Bundesgeschäftsführer Kräuter kann sich "Studiengebühren für Wohlhabende nach 2013"vorstellen und will das Stipendiensystem optimieren.

Studiengebühren für Häupl, Voves und Niessl vorstellbar - Bundesgeschäftsführer Kräuter: "Gerechtigkeitsfrage im System stellen" - Faymann und Rudas bleiben bei Nein

Wien - Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl kann sich entgegen der bisherigen Parteilinie der SPÖ die Einführung von Studiengebühren vorstellen. "Das kann am Ende des Tages ein Kompromiss sein, solange gewährleistet bleibt, dass ein Studium nicht zum Privileg einiger Weniger verkommt", sagt Häupl im "Kurier" (Montag-Ausgabe).

Auch Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter schließt Studiengebühren im Gespräch mit derStandard.at nicht mehr dezidiert aus. Bis 2013 sei für das Geld, das durch Studiengebühren erzielbar ist, budgetär allerdings vorgesorgt. Insgesamt müsse man sich  aber "die Gerechtigkeitsfrage im System" stellen.

Kräuter: "Studiengebühren für Wohlhabende nach 2013"

So würden heute auch Studenten aus wohlhabenden Familien Stipendien bekommen, dieses Geld würde im Gegenzug sozial benachteiligten Studenten fehlen. "Man muss sich das Problem genauer anschauen", so Kräuter. Sein Credo eines "möglichst freien Zuganges" möchte er aufrecht halten. Aber: Studiengebühren für Wohlhabende könne er sich nach 2013 vorstellen, so Kräuter zu derStandard.at.

"Studiengebühren sind für mich aber keine tagespolitisch aktuelle Frage. Für mich steht die Diskussion um die soziale Gerechtigkeit im Vordergrund. Das Stipendiensystem muss sicher optimiert werden", sagt Kräuter.

Voves will Nettoeinkommensvergleiche der Eltern

Die Wiedereinführung von - sozial gestaffelten - Studiengebühren kann sich auch der steirische Landeshauptmann Franz Voves  vorstellen. Grundbedingung sei jedoch ein "sozial treffsicheres Stipendiensystem". Dieses müsse wiederum auf "faire Nettoeinkommensvergleiche der Eltern der Studierenden" beruhen.

Innerhalb der Koalition drängt die ÖVP auf die Wiedereinführung der Studiengebühren, die SPÖ lehnt das zuletzt noch ab. Und auch Häupl selbst war noch im September dezidiert dagegen. "Der freie Hochschulzugang muss gewährleistet sein", so Häupl damals. Lediglich die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hatte seitens der SPÖ Studiengebühren nicht ausgeschlossen.

SPÖ-Nein bröckelt weiter

Im Interview mit derStandard.at sagte Burgstaller, die SPÖ solle Studiengebühren einführen und forderte im Gegenzug ein Umdenken der ÖVP in Sachen Gesamtschule: "Wenn die Qualität an der Uni passt, kann ich mir auch Studiengebühren vorstellen, das habe ich immer schon vertreten." Gleichzeitig forderte Burgstaller das Stipendiensystem zu ändern: "Das Stipendienwesen ist seit Jahrzehnten äußerst ungerecht ist. Es begünstigt die Kinder von Selbstständigen und Bauern und benachteiligt die Kinder von Arbeitnehmerhaushalten, weil sie keine Gestaltungsspielräume in der Steuererklärung haben."

Auch der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl kann sich beim Thema Studiengebühren einen Kompromiss vorstellen. Die Bedingungen müssten dabei so gestaltet sein, "dass für sozial Schwächere Studiengebühren nicht zu bezahlen sind und keine Barriere bezüglich des Zugangs zur Fachhochschule, zur Universität sein dürfen", sagte Niessl am Montag im Gespräch mit der APA.

Faymann bleibt bei Nein

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion über Studiengebühren versteht Unterrichtsministerin Claudia Schmied die Dynamik und auch die zeitliche Dimension nicht, weil den Unis bis 2013 ja die Studiengebühren in Höhe von 154 Mio. Euro refundiert werden. Für sie gelte nach wie vor die Parteilinie, "so wie es jetzt ausschaut, müssen wir da in der Partei aber Gespräche führen".

Die Bundesspitze bleibt hingegen bei ihrem strikten Nein. Im Büro von Kanzler Faymann verweist man auf den entsprechenden Parteibeschluss. Auch Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas erklärt im Interview mit der Tageszeitung "Presse", dass Studiengebühren vorerst kein Thema für die SPÖ seien.

Karl erfreut

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl freut sich angesichts des Vorstoßes des Wiener Bürgermeisters  in Sachen Studiengebühren, "dass die vernünftigen Stimmen innerhalb der SPÖ weiter zunehmen". Sie sehe die Chance, "dass nun Bewegung in die Debatte kommt", sagte Karl am Montag im Gespräch mit der APA. Die Ministerin "will diese Chance beim Schopf packen" und lädt deshalb die SPÖ ein, "gemeinsam ein wirklich sinnvolles Modell zu erarbeiten, natürlich mit der entsprechenden sozialen Absicherung und dem entsprechenden Stipendiensystem". Mit gutem Willen sei dies rasch möglich, es gebe in ihrem Haus auch schon entsprechende Vorarbeiten.

Reaktionen

Für die Grünen fallen beim Thema Studiengebühren "die SPÖ-Granden um wie Dominosteine". Der Grüne Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald fordert deshalb eine Klarstellung von Bundeskanzler Werner Faymann, ob das Nein der SPÖ zu Studiengebühren weiter gelte. Für "absurd" hält Grünewald den Zeitpunkt von Häupls Wortmeldung: Die SPÖ sei gerade gemeinsam mit der ÖVP dabei, den Studierenden die Familienbeihilfe zu kürzen, mit der Einführung von Studiengebühren drohe den Studierenden gleich die nächste Belastung.

Ganz anders sieht dagegen das BZÖ die Sache: Für BZÖ-Wissenschaftssprecher Rainer Widmann "kehrt langsam auch in der SPÖ beim Thema Studiengebühren Vernunft ein". Er verlangt die Wiedereinführung der Gebühren und zwar in der Höhe von 500 Euro pro Semester. Studienbeiträge mit einer sozialen Abfederung seien "wichtig und richtig", so Widmann.

Häupls Vorstoß reihe sich "punktgenau in die asoziale Sparpolitik dieser Bundesregierung ein", kritisiert Johann Gudenus, Chef der Wiener FPÖ, in einer Aussendung. Die Familien und die Studierenden würden geschröpft, die "heißen Eisen" allerdings nicht angefasst, so Gudenus. Der Verband Sozialistischer Studentinnen mahnt die SPÖ in einer Aussendung "nicht auch noch in der Studiengebührendebatte um zufallen".  Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam, fordert in einer Aussendung die Regierungsparteien dazu auf, "endlich mit den dilettantischen Schnellschüssen in der Hochschulpolitik aufzuhören". (Katrin Burgstaller, red, APA, 13. Dezember 2010)

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Wozu?

braucht eine Universität mehr Geld oder auch weniger Studenten?

da stellt sich nur mehr 1 frage : wie doof ... dürfen landespolitiker ... eigentlich sein ? ? ?

faymann hat völlig recht ! ! !

und dies bestätigt ein gewisser hr. GRAF (FPÖ)...
der darauf hinweist,
dass dei ministerin aus 2009 190 mio
und aus 2010 nichmals .......120 "
----------------------------------
also in summe ...................310 mio zurückhält ? ? ?
---------------------------------------------------
http://diepresse.com/home/bild... g/index.do

hat überhaupt auch nur
irgendeiner der polit-lollies . . .
oder 1 "MAINSTREAM-JOURNALIST" ...
sich mal die bilanz der wu-wien / oder uni-wien
näher angesehen ?

Geld hin, geld her

hier wird um 300 - 400 Millionen gestritten, bösartig gegeneinander argumentirt, und völlig auf jene Bereiche -willentlich? - vergessen - welche Milliarden kosten? Bankenrettungen, Prestigeobjekte wie Koralmtunnel oder Brennerbasistunnel? Projekte, die alle diese finanziellen Bedürfnisse völlig in den Schatten stellen. Ja habt's ihr sie noch alle in euren Online-Streitereien? Wohl den Realitätsbezug verloren, oder nicht?

meine herren : d e n k e n ... ist nicht ihr ding, gelle ! die U N I ` s "s c h w i m m e n i n g e l d" . . . , da

see - seit jahren - ÜBERSCHÜSSE...erzielen :
seite 44,148,149 - hochschulsektor (in mio) :
ÜBERSCHUSS / rücklagen / wertpapiere
2007 : 23,2 mio...1.245.....341
2008 : 40,6 mio...1.167.....364
2009 : 47,2 mio...1.257.....320
http://www.statistik.at/web_de/dy... detail=571

2009 - mio:
die 6 größten UNI`s
(uni-wien, wu-wien, boku-wien, uni-linz, uni-graz)
verfügen über CASH von ... 208 mio
WERTRPAPIERE von .......... 168 "
zusammen 374 mio = 45 % d. bilanzsumme
und
ein eigenkapital von 314 mio = 37 % d. bil.summe !
ihre ziffern...
sind besser, als jene der V O E S T !

und die ärzte
forschen nich immer, ab wann der hirntod eintritt ?

U N I - W I E N : (seiten 130-135)

UNI - bilanz : 2009(mio)2008
bilanzsumme....340........326
eigenkapital ….157………..152
% d. bilanzs. …46 % ….. 46 %
liquide mittel…....42….......32
wert-papiere……111……….106
d. h. …
obwohl der rektor kein geld hat…
- s t i e g e n die liquiden mittel um 10 mio (wertpap. + 5 mio) ?
- beträgt das eigenkapital 46 % ?
- betragen die liquiden mittel+wertpapiere
total 153 mio - 2009 (45 % der bilanzsumme !)

solche bwl. Kennziffern …
hat ja nicht mal die V O E S T !
- - -

HERR KRÄUTER ...machen sie sich mal schlau,
b e v o r … sie die öffentlichkeit falsch informieren !

- - -

http://public.univie.ac.at/fileadmin... t_2009.pdf

die liquiden mittel der WU ... machen (2009) 41 % der bilanzsumme ( ! ) aus / 2008 : 35 % ...(seiten 161-165)

d.h.
- obwohl der rektor kein geld hat...
- sind diese g e s t i e g e n ?
WU-bilanz (mio)...2009.....2008
bilanzsumme.........73........69
liquide mittel.........30........24
WU - G/V (mio)
J.ÜBERSCHUSS......5,9.......5,6
rücklagen.............5,5.......5,5
- um 5,5 mio der rücklagen könnte man
ca 140-180 neue lehrkräfte einstellen und so das
betreuungsverhälntnis e n t s c h e i d e n d verbessern (gesch.jahreseinkommen ca. 35-40.000)
- die UNI`s brauchen KEINE rücklagen, da
ALLE ausgaben der staat deckt !
- das eigenkap.d. WU stieg um 6 mio
und beträgt 44% (!).
d.h. von PLEITE keine spur !
http://www.wu.ac.at/press/abo... icht09.pdf

Das war schon beim ersten Mal doof.

habens den unfug eigentlich schon in einem editor, wordpad oder word gespeichert, damit sie dann schneller damit spammen können?

literaturempfehlung:
Schneider, Grohmann, Eberhartinger:
Einführung in die Buchhaltung im Selbststudium

schaden kanns definitiv nicht.

und was ... haben sie nicht verstanden ?

sie posten hier reinen unfug rein, mann.
okay, sie haben bilanzzahlen.
aber offenbar verstehen sie es nicht.
dann holen sie sich - professionelle - hilfe.
aber sie spammen bei jeder gelegenheit dieses eine posting. haben sie nix besseres zu tun?

und ... ihre sachliche begründung ?

ihr lebensfrust + ihre emotionalen befindlichkeiten...
haben ja mit mir nichts zu tun.

keine angst, ich nehme sie ihnen nicht weg.

Diese unendlichen Diskussionen über Stipendien, Zugangsbeschränkungen, Gebühren usw.sind auf politischer Seite nicht zielführend. Die pragmatische Ablehung der ÖH gegenüber diesen Diskussionen aber auch nicht. Es wäre am besten diese Thematiken durch parteilose Experten zu behandeln, damit keine Karl, oder der Häupl oder sonst irgendwelche Parteipolitischen Selbstläufer diese Themen vereinnahmen, denn die haben noch keine Gebühren gezahlt. Sollen sie doch ihre Studienzeit nachrechnen und aliquot ihre Studiengebühren nachzahlen. Soviel dazu!
Trotzdem kann ich mich mit sozial gestaffelten Gebühren und einem besseren Stipendiensystem anfreunden.

uns wird immer erzählt, die landeshauptleute sind allmächtig...

...jetzt sprechen sich vier spö-landeshauptleute für studiengebühren aus, die journalisten erklären ds sofort zur "richtungsänderung der spö"...

..bis der keineswegs starke und glänzende spö-chef und bundeskanzler klarstellt, dass alles beim alten bleibt. die spö ist GEGEN studiengebühren.

wann werden journalisten endlich aufhören uns weismachen zu wollen, dass die länder alles beherrschen und alles diktieren? das ist doch jetzt eindeutig widerlegt!

wann gab es einen schwächeren kanzler als faymann? und SOGAR DER kann sich gegen die eigenen landeshauptleute durchsetzen! na also!

Ach ja, der Werner hat die LH ja voll im Griff.

Deswegen ist die Verwaltungsreform ja praktisch durch.
Bei der Lehrerdebatte hat man sich ja auch voll durchgesetzt.Oder sind jetzt nicht alle Lehrer beim Bund?
Oder noch besseres Beispiel Wehrpflicht: Häupl stellt sie in Frage, und da Bertl arbeitet schon Berufsheerkonzepte aus.

es ist eine frage des wollens, nicht des könnens

bei der frage studiengebühren gibts den eindeutigen willen der spö. und da faymann offenbar noch nicht vollkommen von allen guten geistern verlassen ist, hat er jetzt klargestellt, dass die spö weiter gegen studiengebühren ist.

wann gabs denn zuletzt eine derartig massive willenskundgebung der spö-landeshauptleute, wie in der frage? und sogar ein faymann kann, wenn er will, sich gegen die landeschefs durchsetzen.

die verwaltungsreform oder die bildungsreform scheitern auch nichta nden ländern, sondern aran, dass sich spö und övp nicht einigen können. mit einer zwei-drittel-mehrheit im nationalrat könnte man alles beschließen, ganz wurscht was die länder wollen.

Also diese Ansicht kann ich beim besten Willen nicht teilen.

Für mich sind da eindeutig die Länder die Oberblockierer in Sachen Verwaltungs-, Bildungs,- und Spitalsrefoprm.
An der fehlenden 2/3 Mehrheit kann es ja wohl nicht liegen.Die hatte man bis 2000 und unter Gusenbauer/Molterer. Und nix hat sich bewegt.

Und wie die Länder den Bund in der Tasche haben beweist doch das Trauerspiel rund um Landtagswahlen. z.B 2010: 3 Landtagswahlen, und die gesamte Arbeit im Bund steht still. Trotz der schwersten Finanzkrise seit Jahrzehnten. Vom Verfassungswidrigen Budget will ich erst gar nicht reden.

Vor dem Sturm

Mit einiger innerer Unruhe beobachte ich schon länger, mit welch bemerkenswertem Talent sich die SPÖ in Zeiten, wo sie grundsätzlich nicht so schlechte Karten hätte, selbst sturmreif schießt. Geschieht das aus Rücksicht auf den unsympathischen, leergebrannten Koalitionspartner? Ich fürchte, dass eines Tages der rechte Rand unseres Landes pro Forma großartig die "soziale Karte" spielen wird und dann keiner mehr auf die Geräusche von links achten wird. Dann, liebe Leute, bekommt das eine Eigendynamik, die man sich in ruhigeren Zeiten garnicht vorstellen kann, wenn man ein Träumer ist. Prost, Mahlzeit!

word !

wobei, die soziale karte (im unsympathischen mix mit dem ausländerthema zwar) spielen die rechten in kärnten schon seit haider und spielte strache sehr intensiv zuletzt im wien-wahlkampf ...

ist schon interessant...

wie die Roten auf einmal d'raufkommen, dass das derzeitige System ungerecht ist (Burgstaller). Sie haben es doch selbst beschlossen!

"wohlhabend" ist

bei den sozialisten wohl einjeder mit mit als 20.000 netto im jahr.

überlegungen die die spö vermutlich nicht anstellt

eine Studiengebühr, die nur die oberen paar Prozent (who the f*ck ist jetzt "wohlhabend") betrifft muss ordentlich erhöht werden, damit der Verwaltungsaufwand nicht höher ist.

Eine ordentlich erhöhte Studiengebühr OHNE bessere Gegenleistungen - führt zu einer 2klassengesellschaft in der bildung. Wer bitte ist so blöd für seine Kinder hohe studiengebühren zu bezahlen ohne eine bessere gegenleistung zu bekommen. Dann heißts wenn schon zahlen, dann gleich für privatunis.

Die spö in der populismusfalle.
kein einfacher weg da raus zu finden.

Nebelgranaten

Die östterreichischen Universitäten haben ab 2013 einen Mehrbedarf von ca. 250 Mio Euro. http://www.wienerzeitung.at/DesktopDe... cob=524869

2009/10 studierten in Ö 332.624 Personen.

http://www.statistik.at/web_de/st... 21630.html

Das heißt die Studiengebühren müssen pro Person 751,60 € betragen, wenn man glaubt, dass Studiengebühren die Finanzmisere lösen sollen. Alles andere (soziale Abfederung, etc.) sind Nebelgranaten um die Leut für blöd zu verkaufen;
aber Achtung: damit gibt's noch keinen Seminar- oder Laborplatz mehr und kein Ende des Staus!

http://sprechstunde.meinblog.at

Grundsicherung für alle Studierenden, Ja! Eltern welche ein entsprechendes Einkommen haben, sollen zu dieser Grundsicherung finanziell beitragen, dass erspart dem Staat Geld. Den Studierenden sollen finanzielle Anreize für gute Studienergebnisse und

.

...und zügigen Studienabschluß geboten werden. Die Wirtschaft soll massiv in die Finanzierung der Universitäten via spezieller Ausbildungsabgabe eingebunden werden.
Studiengebühren sind ein Rückschritt in den Nachtwächter Staat. Österreich will aber in eine lichte Zukunft.

.

SPÖ Dismangement - cui bono?

Das ist Management bei Chaos. Gerade jetzt, wo die SPÖ sichtbar Aufwind hatte, fordern die SPÖ Landeshauptleute und die Landeshauptfrau die Wiedereinführung der Studiengebühren. Können diese Granden das nicht vorher intern abstimmen und dann mit einer Zunge reden. Das einvernehmliche Ergebnis hätte sich durchaus als Erfolg verkaufen lassen.
So aber bringt man Faymann wieder einmal in die Position des Umfallers. Wem nützt das?

@wakeup

wieder ein Beispiel wie die Landeskaiser um ihre Berechtigung kämpfen!
Niemand braucht doch, spätestens seit wir in der EU sind, diese 9 Landesgesetzgebungen für 8 Mill. EW inmitten der EU die an die 80% der Gesetze und Verordnungen vorgibt. Dazu der ganze Hofstaat der unnütz durchgefüttert wird, denn niemand kann begründen wozu es in OÖ andere Gesetze geben muss, als z. B. NÖ oder Szbg.
Alle Bürger zahlen in ganz Österreich die gleichen Steuern, warum müssen dann unterschiedliche Refundierungen sein?
Mit dem ersparten Geld der Abschaffung der Landesregierungen können locker alle Lernwilligen gratis studieren und die Universitäten bekommen locker das benötigte Budget!

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