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vergrößern 1366x768Leser Jakob S. hat uns diesen Screenshotgemailt
Die europäischen Websites des Online-Einzelhändlers Amazon waren am Sonntagabend teilweise nicht erreichbar. Für mehr als eine halbe Stunde erhielten Kunden, die ihre Weihnachtseinkäufe online auf der Plattform erledigen wollten, einen Fehlerhinweis. Die Störung sei aber nicht durch Angriffe von Wikileaks-Aktivisten verursacht worden, versicherte das Unternehmen am Montag. "Die kurze Unterbrechung unserer europäischen Retail-Websites gestern Abend lag an einem Hardware-Defekt in unserem europäischen Netzwerk- Rechenzentrum", hieß es in einer Stellungnahme. Zunächst war vermutet worden, dass Amazon Ziel von Hackerangriffen gewesen sein könnte.
Ausfall
Betroffen waren die Amazon-Dienste in Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich, die US-Sites liefen weiter störungsfrei. Die Statusseite der Amazon-Dienste vermerkt für die Zeit zwischen 21.37 und 23.32 Uhr (MEZ) am Sonntagabend vermehrte Fehlermeldungen und zeitweilige Unerreichbarkeit der Dienste in der westeuropäischen Region. Als Ursache wird auch hier eine defekte Hardware in einem Server in Irland genannt. Ein provisorisches Ersatzgerät habe sich unglücklicherweise ebenfalls als fehleranfällig erwiesen. Laufende Prozesse seien nicht beeinträchtigt gewesen. Das Netzwerkteam habe den Datenfluss neu gestartet und die fehlerhafte Hardware repariert.
Hintergrund
Inzwischen sind die Sites wieder erreichbar. Wikileaks-Aktivisten riefen in den vergangenen Tagen dazu auf, die Websites von Amazon lahmzulegen. Das US-Unternehmen hatte seine Serverkapazitäten für die Veröffentlichung von geheimen Depeschen der Enthüllungsplattform gesperrt und das Geschäftsverhältnis mit der Organisation wegen angeblicher Verstöße gegen die Geschäftsbedingungen aufgekündigt.
Auch die US-Finanzdienstleister Mastercard, Visa und PayPal nahmen die Wikileaks-Sympathisanten im Visier. Eine Gruppe mit dem Namen "Anonymous" hatte zu DDOS-Angriffen aufgerufen, bei denen tausende Rechner versuchen, einen Server mit gleichzeitigen Datenanfragen in die Knie zu zwingen. (APA/red)
dass sie amazon geschafft haben. gegen so eine infrastruktur ist sogar anonymous ein tropfen auf den heißen stein. bisherige angriffe dauerten auch nicht stundenlang sondern tagelang. mir kommt ein technischer fehler wahrscheinlicher vor.
pelinka hat ja keine ahnung - total unvorbereitet (hat wohl nur apa berichte gelesen). nach 4min wollte ich schon zum 1. mal abschalten, als dann pilz & pressefreiheit einfach ignoriert wurden und weiter nach leitfaden gegangen worden ist hab ich's dann auch getan.
einfach arg :(
Peter Pilz sagte:
"Ich glaubte bis zum Wikileaks-Fall, dass im größten Rechtsstaat der Welt (USA) die Pressefreiheit nicht nur für Zeitungen und Fernsehen, sondern auch für Internetmedien gilt."
Also lügen'S doch nicht so plump daher, myschkin.
Von einem "Vorzeigestaat" sprach Herr Pilz kein Wort.
mag ja sein, übertrieben, aber vielleicht wollte ich allein die Kombination Rechtsstaat und USA betonen - wenn sie es wortwörltich gelesen haben, tut es mir leid, aber wenn sie von einem Lügen sprechen, dann haben sie leider nicht zugehört.
Allein das Betonen auf Demokratie. Wo in aller Welt gibt es eine die diesen Namen verdient. Wollen die alle die Menschen einlullen mit ihrem Gerede?
Das einzige was die damit erreichen ist, dass die öffentliche Meinung zu Gunsten von Amazon & Co kippen kann - da die breite Öffentlichkeit über die Hintergründe nicht wirklich viel weiß und auch nicht wissen will - die Meisten wollen einfach nur shoppen und am Abend einen Glühwein trinken gehen..
Ich möchte schon unterstreichen, dass ich ansich für diese Proteste bin, da ich auch nicht alles für gut halt, was da abgeht - nur muss man auch als Protestierender (doofes Wort) darauf achten, dass man auch die Botschaft, die man vermitteln will, auch richtig kommuniziert. Mit brachialer Gewalt Firmen schaden zufügen (finanziell oder wie auch immer) birgt auch sehr viele Gefahren, dass diese Aktion zu einem Boomerang wird auf einen zurück kommt, obwohl man das gar nicht möchte.
und auch nur hier kann man eine änderung bewirken.
nachdem sie nicht gewählt werden, muss ein finanzieller schaden herbeigeführt werden.
aus meiner sicht ist ein DDOS-Angriff ähnlich eine demostration, eben halt nur online. vielleicht sollten wir DDOS-Angriffe mit genehmigunge erlauben.
Welches Ziel wurde erreicht? Gibt es irgendetwas messbares, dass Ihre These unterstreichen würde?
Es werden diese Attacken gerne mit einer neuen Art von Demostration verglichen. Dem stimme ich bedingt auch zu, nur darf man dahingehend auch das Ziel, Mittel und die Art und Weise nicht außer Acht lassen und die möglichen Konsequenzen, die daraus entstehen können.
Ich erinnere mich gerne an die Demos zu der Bildungsgeschichte in Wien, wo öfters der Ring lahm gelegt wurde. Was war die Konsequenz daraus? Sogar Befürworter dieser Demons haben sich letztendlich dagegen ausgesprochen, weil die Proteste aus dem Ruder gelaufen sind und ohne sinnhafter Botschaft durchgeführt wurden.
Die Dumpfbacken die so ignorant sind, wissen auch nicht warum Amazon nicht funktioniert und aergern sich nur ueber Amazon.
Aber Amazons korrupte Manager werdens merken. Ich hab zumeist 2x pro Monat was bei Amazon gekauft, jetzt denke ich auch nach welche Alternativen es gibt.
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