Kleine Studie

Alzheimer: Schlechter Proteinabbau als Ursache

11. Dezember 2010, 10:00

Schad-Protein wird langsamer abgebaut

St. Louis - Wissenschaftler der Washington University School of Medicine gehen davon aus, dass Menschen mit Alzheimer ein schädigendes Protein im Gehirn langsamer abbauen als gesunde. Es ist bereits bekannt, dass es in den Gehirnen von Patienten zu Ansammlungen von Beta-Amyloid-Proteinen kommt. Die jetzt im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie legt nahe, dass der schlechte Abbau des Proteins das Problem ist und nicht die Ablagerung.

Langsamer Abbau

Mit 24 Teilnehmern habe es sich zwar um eine kleine Studie gehandelt, so Britische Experten wie Clive Ballard von der Alzheimer's Society. Diese könne jedoch einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis dieser Krankheit leisten. Mittels einer Spinalnadel entnahmen die Neurologen Gehirnflüssigkeit, um die Menge an Beta-Amyloid-Proteinen bei zwölf Patienten mit Alzheimer und zwölf gesunden Menschen festzustellen. Die Werte wurden in der Folge alle 36 Stunden erneut festgestellt. Bei Alzheimer-Patienten war der Abbau um 30 Prozent langsamer als bei der gesunden Kontrollgruppe.

Das Team um Kwasi G. Mawuenyega schlägt vor, dass diese Abbau-Raten über einen Bluttest gemessen werden sollten, um eine Alzheimer-Erkrankung noch vor den ersten Symptomen festzustellen. Die neuen Forschungsergebnisse bedeuteten, dass Wissenschaftler jetzt untersuchen könnten, wie Beta-Amyloid-Proteine generell im Gehirn abgebaut werden. Das könnte dabei helfen, Medikamente zu entwickeln, die genau auf diesen Vorgang abzielen.

Ursache oder Symptom

Simon Ridley vom Alzheimer's Research Trust betonte, dass die Autoren der Studie selbst einräumten, dass es sich um eine Untersuchung mit wenigen Teilnehmern handelte. Es sei noch nicht wirklich klar, ob die erhöhten Proteinwerte die Ursache von Alzheimer oder ein Symptom der Krankheit seien.

Je älter die Menschen werden, desto größer wird auch die Herausforderung der Behandlung von Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer. Die Anzahl der Patienten wird laut allen Schätzungen rapide ansteigen. Es wird laut BBC davon ausgegangen, dass bis 2025 allein in Großbritannien eine Million Menschen betroffen sein wird. (pte)

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14 Postings
Schneeglöckchen
 
00
13.12.2010, 09:03
Zusammenhang

Bin mir ziemlich sicher, daß Alzheimer mit Verdrängung korreliert.

Dagmar Rehak Wien
 
25
12.12.2010, 17:44

Die essen einfach zu wenig Salz, und dadurch kommt es zu einem Flüssigkeitsmangel im Körper.

krendl
00
13.12.2010, 12:20
Dafür essen Sie jedenfalls von irgendeinem Kraut zu viel.

laundei1
52
12.12.2010, 19:59

und wieder mal a fester topfen von der dagmar.
das entzieht sich ja jedlicher logik. :) erklärung bitte

Dagmar Rehak Wien
 
00
13.12.2010, 22:00

Willst du wirklich eine Erklärung?
Ich denke, wenn sich das jedlicher Logik entzieht, kann es auch keine Erklärung geben, oder?
Ich glaube, es ist besser, ich behalte das Geheimnis für mich.

Kowosch
 
00
15.12.2010, 15:09
"Ich glaube, es ist besser, ich behalte das Geheimnis für mich."

Das hielte ich insgesamt für ein sehr löbliches Vorhaben von Ihnen...

sonne-licht
 
111
12.12.2010, 10:22
jede krankheit

entsteht durch ein blokadesystem am eigenen körper
durch den geistigen, körperlichen oder seelischen mangel oder durch abhängigkeit von kranken körpern (umgebungen).

jede krankheit wäre heilbar bei besseren umgang an sich.

krankheit entsteht nicht von heute auf morgen, sondern geht einer jahrzehntelangen falschen haltung voraus.

ausnahmen sind jedoch gegeben.
krank geboren zum beispiel der gene wegen.

Kowosch
 
00
15.12.2010, 15:16
"krank geboren zum beispiel der gene wegen."

Ist das dann nicht auch einfach schlechtes Karma oder ähnliches?

Aber im Ernst: Es gibt leider viele Krankheiten, wo man längst nicht weiß, welches Verhalten schützend oder verursachend mit hineinspielt - oder gar welche Kombination aus verschiedenen Verhaltensweisen. Und das ganze hängt zum Teil dann auch noch von den Genen des einzelnen ab...

Menschen zu sagen, Du hast doch ganz einfach selbst Schuld, trifft halt öfters dann doch nicht zu.

Etwas unmenschlich und lebensfremd ist es zudem.

krendl
00
13.12.2010, 12:23
Huch!

marty fink
00
12.12.2010, 11:49
Wie muss ich das Blockadesystem im menschlichen Körper verstehen?

sonne-licht
 
10
12.12.2010, 15:34
nach die stricherl zu urteilen

will das gar keiner des verstehen.

es raucht einer jahrelang wird dir gesagt
hör auf zu rauchen, sonst kriegst asthma oder lungekrebs, natürlich hört derjenige nicht auf und jetzt besuchst ihn eben mit 50 jahren bis 60 jahren oder älter drei schlaucherl im bauch oder glatzen am kopf im krankenhaus.

bei einer untersuchung wird dir gesagt, du brauchst mehr eisen, natürlich du als ewiger besserwisser und einserstudent nimmst nichts zu dir, des läßt dein ego nicht zu, was deinen eisengehalt bereichert. bis ein organ ausfällt, welches eben eisen anreicherung braucht.

des leben ist so bestückt, daß es dir öfters chancen gibt, dich zu verändern als der mensch es wahrnimmt, bis er es am eigenen körper spürt.

laundei1
01
12.12.2010, 20:06

das stimmt ja so prinzipiell. leider lässt sich das nicht auf alle krankheiten zurück führen. auf was führst z.B. demenz (ich rede hier nicht von alzheimer, weil da wissen wir eh von den alzheimerplaques) oder affektive störungen, epilepsie oder andere störungen welche nicht angeboren sind?
ansonsten bin ich aber auch für einen vernünftigen lebensstil und dafür a bisserl verantwortung für sich selbst zu übernehmen, und nicht nachher suddern

lg

marty fink
00
12.12.2010, 15:49
Nagut,

wenn ich jeden Tag Schweinsbraten esse und ein Packerl rauche tu ich mir selber weh.
Wenn ich mich aus lauter Weltschmerz verkrieche und dahinvegetiere detto.
D.h sie meinen wenn man besser auf sich aufpasst und dies nicht blockiert (essen, Bewegung, Positive Einstellung) dann entstehen keine Krankheiten?
Nur, jede Krankheit wäre heilbar gewesen?
In dem Sinne: Hättest nie so fett gegessen und so viel geraucht hättest den Herzinfarkt nicht gehabt?

Wenn eine Krankheit nicht auftritt kann sie und braucht sie auch nicht geheilt zu werden, wenn sie bereits da ist, was ist dann ein besserer Umgang?

sonne-licht
 
00
13.12.2010, 08:45
nagut

dann versuchs ich eben noch einmal

krankheit wird gebildet aufgebaut,
es werden abwehrstoffe durch rauchen oder fett
blokiert und dadurch ist irgendwann der auslöser für die krankheit gegeben. kann auch nie ausbrechen,
auch raucher betreiben z.b. sport

wenn ich jedoch die blokaden, nicht auf mich nehme woran soll ich krank werden, hab ja genug botenstoffe, hätte jeder im körper, die die krankheiten abwehren.

der körper ist viel zu komplex (ein wunder) um es den medizinern alleine zuzutrauen einen mensch seine krankheit zu erkennen. weil er leider zu vieles verschweigt oder nicht weiss

was schade ist wenn der mensch selber auf seinen körper hören würde, wären viele krankheiten selber zu verhindern.

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