Buchklub-Chef Gerhard Falschlehner im Video-Interview über die "Dramatik" hinter der PISA-Studie und die richtigen Maßnahmen zur Leseförderung in Zeiten sozialer Netzwerke
Gerhard Falschlehner ist Geschäftsführer des Buchklubs. Im Video-Interview mit Hans Rauscher erklärt der ehemalige Lehrer, warum die PISA-Ergebnisse für Österreich "dramatisch" sind und welche Maßnahmen zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen getätigt werden könnten. Rund 20.000 Jugendliche ("ein Fußballstadion voll") würden derzeit mit nicht ausreichenden Lese- und Schreibkenntnissen in die Gesellschaft entlassen, weil die Schule es nicht schaffe diese Defizite zu kompensieren. Das zusätzliche Problem: Wer nicht lesen und schreiben kann, ist auch von der Jugendkultur ausgeschlossen, die sich in den sozialen Netzwerken im Internet aufhalte. Es bräuchte Programme für Eltern und Lehrer, die darauf abzielen, die Jugendlichen dort wo sich sich aufhalten - nämlich im Netz - abzuholen, um Leseförderung effektiv zu gestalten. (rasch, derStandard.at, 10.12.2010)