"Gürtelrose" im Ohrbereich

Ausschlag im Ohr sollte frühzeitig behandelt werden

10. Dezember 2010, 10:17

Häufig handelt es sich um Herpes-Zoster-Infektion

Berlin  - Ein Ausschlag mit vielen kleinen Bläschen im Ohr sollte frühzeitig behandelt werden. Wie der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte mitteilt, handelt es sich hierbei häufig um eine Herpes-Zoster-Infektion, die sich unbehandelt leicht ausbreitet. Eine solche "Gürtelrose" im Ohrbereich sei nicht nur schmerzhaft, sondern könne auch eine Lähmung der Gesichtsmuskulatur, Hörproblemesowie eine Störung des Gleichgewichtssinns nach sich ziehen.

"Eine frühzeitige antivirale Therapie mit Tabletten reduziert das Risiko für mögliche Komplikationen", sagt die Lübecker HNO-Ärztin Doris Hartwig-Bade. "Sobald die ursprünglichen Bläschen auf der geröteten Haut Krusten gebildet haben, empfehlen sich Salben-Tamponaden." Auf keinen Fall dürften die Bläschen geöffnet werden, weil dann die Viren austräten und die Infektion sich ausweiten könne, warnt Hartwig-Bade.

Ein Herpes Zoster kann den Angaben zufolge bei allen Menschen auftreten, die eine Windpocken-Erkrankung durchgemacht haben. Besonders betroffen seien jedoch Menschen ab 40 Jahren. Auch ein geschwächtes Immunsystem begünstige eine Infektion. (APA)

fertigprodukt
100
11.12.2010, 16:35

gürtelrose gibt es nur deshalb so häufig, weil gegen windpocken geimpft wird.

das volk muss geschützt werden vor dieser für alle gefährlichen impfung!

marty fink
12
12.12.2010, 10:21
"Das Volk muss..."

Is schowieda soweit?

Bonair
13
11.12.2010, 23:34

Langsam verstehe ich, Sie sind wohl der lebende Beweis dafür, dass das Quecksilber in Impfstoffen dumm macht....anhand Ihrer Postings entnehme ich, dass Sie wohl jährlich gegen alles geimpft wurden, oder?

Die geimpfte Population ist noch viel zu jung, um überhaupt Gürtelrose zu entwickeln, alle Fälle die es momentan gibt, betreffen Ungeimpfte.

In den USA sieht die Sache anders aus, dort wird seit 1995 geimpft, mit riesigem Erfolg: >80% weniger Varizellen, ökonomisch rentabel (weniger Hospitalisierungen und Ambulanzbesuche).
UND: Die Impfung senkt die Wahrscheinlichkeit einer Gürtelrose um über 50% wobei jedes Mal ausgeschlossen werden konnte, dass die Impfung die Gürtelrose ausgelöst hat.

Godesberg
13
11.12.2010, 21:03

1. Die Varizellen-Impfung wird erst seit ein paar Jahren im größeren Umfang angewendet. Die Fälle von Gürtelrose die jetzt auftreten, sind so gut wie immer die Reaktivierung der Wildvariante.

2. Es werden abgeschwächte Erreger verimpft. Wenn diese reaktiviert werden sollten, ist der Verlauf deutlich milder als bei der Wildvariante.

3. Die zweifache Impfung schützt zu annähernd 100% vor schweren Verläufen, sowohl der Windpocken als auch der Gürtelrose.

4. Früher haben über 90% der Kinder die Windpocken bekommen, bei entsprechender Impfrate sinkt das auf nahe 0%. -> Punkt 3

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