Jobanforderung

Soziale Netze für Bewerber und Recruiter

8. Februar 2011, 11:58

Veränderte Job-Profile für Jobsuchende und erweiterte Möglichkeiten für Stellenanzeigen in Unternehmen

Laut der Studie "Recruiting Trends 2010" der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main wurden 2010 bereits 62,9 Prozent aller Stellenangebote in Internet-Stellenbörsen publiziert. Stellenanzeigen sind immer häufiger auch auf den Sozialen Netzwerk Seiten von Unternehmen zu finden. Andererseits nimmt aber auch die Erfahrung mit Social Media als Anforderung für Bewerber an Bedeutung zu.

"Social Media Erfahrung wird immer mehr Bestandteil der Jobprofile und kann über Einstellung oder Nicht-Einstellung entscheiden", weiß Günter Jaritz, Inhaber von Social Media Consulting. Ein Beispiel für Stellenanzeigen über Social Media sei etwa die Kaffee-Kette Starbucks, die immer wieder Anzeigen auf ihrer Facebook-Seite publiziere oder Aufrufe zur Bewerbung starte. Auch international agierende Unternehmen wie Siemens oder Lufthansa nutzten die Optionen des Social Web für die Mitarbeiterrekrutierung und -bindung intensiv.

Social Media im Stellenprofil

"Social Media beeinflussen nicht nur die Eigen-Darstellung von Unternehmen und die Art wie sie Mitarbeiter rekrutieren, sondern verändern auch die Stellenprofile", so Jaritz. Unternehmen, die im Social Web tätig sind, suchten immer mehr Personen mit Erfahrung im Bereich Social Media.

Der Vorteil dabei sei, dass man durch die Nutzung der Sozialen Netzwerke schnell einen Überblick über die Angebote bekommt. "Nachdem man seine Seiten eingerichtet hat, heißt es "up to date" bleiben, Neuigkeiten aus dem Social Media Bereich verfolgen, seine Seiten in den Sozialen Netzwerken pflegen und die Seiten von Unternehmen, an denen man interessiert ist, regelmäßig aufzusuchen", so der Ratschlag des Experten. (mat, derStandard.at, 8.2.2011)

Günter Jaritz, MSc
 
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17.2.2011, 12:21
Authenzität zählt

Genau diesem Trend sollte entgegengearbeitet werden. Erstens zählt im Social Web Authenzität für die User. Eine Seite oder ein Unternehmens-Seite in einem Netzwerk auf dem MitarbeiterInnen ständig nur Lobeshymnen auf das Unternehmen singen wird bald für die anderen User uninteressant und als unecht abgestuft werden. Zweitens, zum Vorwurf der "modernen Versklavung". Unternehmen sollten sich bewusst sein dass der Einstieg ins Web 2.0 auch zeitliche Ressourcen benötigt. Bevor ein Unternehmen also in die sozialen Netzwerke einsteigt, müssen Zeitressourcen zur Verfügung gestellt werden und Verantwortliche definiert werden. - Das steht aber schon im Artikel.

misanthropie
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"Nachdem man seine Seiten eingerichtet hat, heißt es "up to date" bleiben, Neuigkeiten aus dem Social Media Bereich verfolgen, seine Seiten in den Sozialen Netzwerken pflegen und die Seiten von Unternehmen, an denen man interessiert ist, regelmäßig a

oder auf dt.:
das unternehmen hätte gerne einen angestellten, der seine freizeit gerne und gratis im facebook verbringt, und das ihn anstellende unternehmen lobpreist und dergleichen..

moderne versklavung..

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