Angriffe auf Webseite der Republikanerin
Die ehemalige US-Vizepräsidentschaftskandidatin und Gouverneurin von Alaska Sarah Palin soll laut Washington Post im Zuge der Internetattacken der Wikileaks-Rächer in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Die Webseite Palins soll angegriffen worden sein, angeblich soll auch versucht worden sein, persönliche Daten wie Kreditkarteninformationen auszuspähen.
Verbale Attacke
Die Republikanerin nahm die Gelegenheit zum Anlass, gegen den mittlerweile verhafteten Wikileaks-Gründer Julian Assange und dessen Anhänger zu wettern. "Das passiert also, wenn man den ersten Verfassungszusatz praktiziert (u.a. das Recht auf Redefreiheit) und sich gegen (Assanges) kranke, unamerikanischen Spionageversuche ausspricht", so Palin. Zuvor kritisierte Palin Assange bereits über ihre Facebook-Seite als einen "anti-amerikanischen Aktivisten mit Blut an den Händen" und stellte offen die Frage, weshalb er nicht mit der selben Beharrlichkeit verfolgt würde wie "Al Qaeda und Taliban-Führer".
Nicht das erste Mal
Dabei war es nicht das erste Mal, dass Palin Opfer einer Cyberattacke wurde. 2008 hackte ein Student Palins Email-Account und veröffentlichte einige persönliche Informationen im Netz. Ein Gericht verurteilte den jungen Mann zu einem Jahr Haft. (zw)
Der WebStandard auf Facebook