PISA-Ergebnisse im Detail

7. Dezember 2010, 11:00
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grafik: standard
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Eigenartige Vorstellungen

@immofuchs: warum bitte soll es "Eliteschulplätze" geben? Was wär mit der Idee das alle Schüler gleich ausgebildet werden?
Und wer sollte den ihrer Meinung nach auf diese "Eliteschulplätze" Anspruch haben?

Was mich weit mehr erschüttert: hier gibt es zahlreiche Blogs die mehr oder Weniger eingeschlafen sind obwohl das Thema noch bei Weitem nicht vom Tisch ist. Warum verlieren die Leute so schnell das Interesse an einer Sache? Nur weil die regierung sagt:"Hallo Leute, da ist ein Skandal, schaut doch dort hin, das ist viel aufregender!"
Zumindest kommt es mir so vor. Und damit haben sie genau das ereicht was sie wollen. Euch, das Volk, komplett manipuliert!
Gratuliere!!!!

Erschütternd

find ich das die USA in den Naturwissenschaften vor uns liegt, obwohl in 75 % der Schulen die Evulotionstheorie nicht gelehrt werden darf.

Die niedelanden Differenzieren auch, für alle die schon Finnland geschädigt sind

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild... ederlanden

Aber in den Niederlanden muss sich auch die Schule Profilieren und nicht der Schuler, so vergeben Eltern und Schüler den Bildungsauftrag an die Schule jedes Jahr neu, ist eine Schule schlecht geführt, veraltet und verstaubt, gehen ihr die Schüler abhanden.
Und in einem System in dem auch alle Privatschulen aus öffentlicher Hand mitfinanziert werden, entsteht der Wettbewerb in erster Linie unter den Schulen und nicht unter den Schülern. Und dort gehört er hin.

Sind Privatschulen eine Alternative?

Meine Erfahrung ist, wo es nur eine Kategorie gibt, fehlt zuerst die Elite. Villeicht irre ich mich, aber in Österreich gibt es auch für viel Geld keine ausreichende Zahl von "Eliteschulplätzen".

Geil

die Koreaner sind de facto doppelt so gut wie wir und von den geographisch näher gelegenen getesteten Staaten untertrifft uns nur die Türkei knapp.

haben die Koreaner und Chinesen hauptsächlich an Standardschulen quer durchs Land getestet? (oder im anderen Extrem, an den 10 teuersten Privatschulen)

Wen wundert `s?

Welcher Jugendliche soll freiwillig einen 4 Stunden dauernden Test machen, wenn er nichts davon hat? Normale Test dauern maximal 25 - Schularbeiten 50 Minuten. Außerdem sind üblicherweise die Fragen, die zum Test kommen, bekannt und der Stoff auf einige wenige eingeschränkt. Motivation durch gut zureden funktioniert nicht wirklich. Viele Schüler sind während des Pisa - Tests beim Rauchen auf der Toilette, oder in der Kantine anzutreffen. Vielleicht sollte man den Schülern, für gutes Abschneiden eine Stange Marlboro und eine Flasche Wodka versprechen, denn wie eine andere Studie zeigt sind sie beim Rauchen und Saufen weltweit im Spitzenfeld!

Fortsetzung ...

Und eine Teilnahme am PISA-Test kann durchaus auch als Vorbereitung auf standardisierte Testverfahren, denen sie in ihrer weiteren Bildungs- und Berufsbiografie begegnen können, gesehen werden. Wenn das die LehrerInnen nicht ausreichend argumentieren können, dann mangelt es entweder an ihrem eigenen Interesse bzw. ihrem Bildungsverständnis.

Auch dieses ewige Gerede, dass so ein standardisierter Test den Schülern persönlich nix bringt, und sie deshalb "verständlicherweise" überhaupt kein Interesse daran haben können, den Test mitzumachen, gehört in die Kategorie "Bildungsfeindlichkeit". Natürlich bringt es etwas, wenn die SchülerInnen die Gelegenheit bekommen, solche Tests zu absolvieren. Einerseits gibt es auch in anderen Bereichen solche standardisierten Textverfahren, z. B. bei Sprachzertifizierungen oder auch bei Bewerbungsverfahren großer Institutionen wie der EU - und ich vermute auch, dass die "Studieneingangsprüfungen" in einigen Fächern ähnlich aufgebaut sein werden.

wünsche dem zensor 10 tage durchfall

super danke.

hab schon mal praeventiv einen korken angebracht ....

herzlichst , dein foro mat

Wir alle sind Opfer einer Epoche,

in der nicht "Bildung" das oberste Ziel der Gesellschaft ist, sondern Wohlstand, Bequemlichkeit, Unterhaltung, Konsum, Sensation etc. Wir leben nicht mehr im Zeitalter der Romantik. Zeit ist Mangelware geworden, u. Lesen ist ungeheuer zeitaufwändig. Man verwendet sie für alles andere, nur nicht fürs Lesen. Außerdem: die "Eliten" (in Politik, Wirtschaft) haben doch gar kein Interesse daran die Massen zu "bilden". KONSUM ist angesagt, aber nicht der Konsum von Bildungsgütern, sondern von Verbrauchsgütern. Solange wir uns all diesen materiellen Shit reinwürgen, wird die Nachfrage nach Geist gering sein. Lesen ist heute ebenso out wie es das Briefeschreiben ist. Der Zeitgeist ist ein anderer. Man nennt ihn "Fortschritt". Leider.

Graphik 1 ist natürlich ein statistischer Trick. Wenn man nämlich den 0-Punkt auch noch einzeichnet, dann sieht man die 4 % relative Verschlechterung fast gar nicht.
Rein wissenschaftlich sollte man nicht sagen, dass österr. Schüler ein Problem in der Lesekompetenz haben, sondern dass sie beim PISA Test so und so abgeschnitten haben.
Nicht, dass ich den Unterricht in Österreichs schulen gut finde, aber bei einer wiss. Studie müssen die Ergebnisse wiss. präsentiert werden.
BTW: Wenn schon Boykott, dann hätte ich als Schüler nur einige Fragen absichtlich falsch beantwortet. Das ist eine Lehre für das nächste Mal.

Da mehr als zwei Werte gegeben sind, ist die Darstellung wohl legitim. Es wird deutlich genug, dass nach Stagnation ein signifikanter Absturz stattgefunden hat (die Aktion der Schülergewerkschaft vergessen wir mal).

Nichtssagend ist wohl eher die Angabe der detailierten Scores, ohne irgendeine Angabe des OECD-Schnitts oder sonst einem Vergleichswert.

die chinesen sind die besten

die chinesen sind die besten
die chinesen sind die besten
die chinesen sind die besten

War das der text mit dem kino und dessen ablehnung im dorf? Der test war allerdings nahezu unlösbar, weil keine der 4 möglichen antworten korrekt war, und die ehest-richtige was anderes implizierte, als der text; facit des texts: die leut im dorf haben genug reale schwierigkeiten und brauchen keine irrealen dazu, das mit dem 'aufsparen der emotionen fürs echte leben' ist ein selten blöd formulierter satz, und es steht so nicht im text. Die dadurch implizierte these, man hätte emotionen durchs kino erschöpft, ist falsch. Im text gehts ums aufputschen der emotionen durch kino, was reale gewalt erzeugte. Wer diese falsche 'richtige' antwort erfunden hat, ghört ghörig gwatscht. Für den antworttext fehlt mir allerdings das verständnis.

Ich finde es nicht gerade sinnvoll, wenn jetzt versucht wird, der einen oder der anderen Gruppe (Eltern, Lehrer, Schüler, etc.) den "schwarzen Peter" zuzuspielen. Ich glaube nicht, dass es in A einen extremen Unterschied in der durchschnittlichen Motivation der einen oder anderen Gruppe gibt.

Tatsache ist, dass wir eines der teuersten Systeme haben und dass es viel schlechter in der Lage ist, soziale Unterschiede auszugleichen. Insofern verschwendet Österreich Begabung und Talent von Kindern aus bildungsferneren Familien und das sollte schnell geändert werden.

Das ganze umgebende Klima ist Bildungsfeindlich - die Medien,

....die Frühstücks-Sendungen, wo immer über das arbeiten gejamert wird.....die Leistungsfeindlichkeit - die abnehmenden Selbstständigen zahlen.

Die grosse Anzahl synchronisierter Filme, anstatt und ich Untertitelter Dokus und anderer Filme.

Der Streber der ausgelacht wird, anstatt dem nachgzeifern, ich denke die Migrantenkinder haben einen höheren Leistungsdruckfaktor und sind deswegen auch vielfach besser als österr. Kinder....

einmal Döner mit alles

Jaja die sind ja vieeeeeel besser...

die arbeitslosenzahlen sprechen zwar eine andere Sprache, aber wurscht, indoktrinierter Appar...schik

Ich sag es ja nur ungern, ...

... aber in meinem Bekanntenkreis gibt es einige die hauptsächlich deswegen Lehrer werden/geworden sind, weil sie eine gemütliche Kugel schieben wollen (bzw. sich dies erhoffen/erhofft haben) und nicht weil sie daran interessiert wären, Kindern/Jugendlichen etwas beizubringen bzw. mit diesen zusammenzuarbeiten (eine Person hasst sogar die Zusammenarbeit mit Jugendlichen und wird Lehrerin).

Jeder kann sich wohl denken, was sich ändern wird, solange das so bleibt.

Mit Verlaub: es geht um die Lesefähigkeit...

Lesen beginnt zuallererst mit Vorlesen - und das sollte nicht erst im Schulalter stattfinden!
Fakt ist ja auch: wenn Kleinkinder viel vorgelesen bekommen, dann lernen sie später leichter das Lesen und kommen ganz allgemein besser mit.
Wenn hingegen diese Förderung im frühkindlichen Alter in der Familie nicht passiert, dann hat das Kind seinen Altersgenossen gegenüber Defizite, die auch die Lehrer nicht ausgleichen können. Das muss ganz einfach auch einmal klar sein.

für dir linken Klassenkämpfer:

jetzt haben wir seit vier Jahren eine sozialistische Bildungspolitik, mit Schulversuchen, Pinsenbüchern, Slowlearnern, Begabten usw. usw.
Die Situation wurde aufgrund des dummen Klassenkampfes verschlimmbessert. Gratulation an dieser Stelle.
Was die neunmalklugen Linken vergessen haben: es bringt nichts Schulsysteme zu verändern, wenn weiterhin das selbe unmotivierte, schlechte Personal eingesetzt wird.
Das Hauptübel sind Lehrer, die nur wegen der geringen Arbeitszeit und den langen Ferien diesen Beruf wählen.

"seit vier Jahren eine sozialistische Bildungspolitik"

In welchem Land leben Sie eigentlich?!

das Hauptübel sind Menschen genau wie Sie!

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