Beobachtungsstudie

Katzen schützen vor Neurodermitis

7. Dezember 2010, 08:17
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    foto: apa/winfried rothermel

    Wird die Katze in der Schwangerschaft zu Unrecht verteufelt?

Präventive Wirkung durch die Nähe von Nutztieren und Katzen - Genaue Zusammenhänge nicht geklärt

Zürich - Schwangere Frauen, die in der Umgebung von Katzen oder Nutztieren leben, schützen ihre Kinder damit vor Neurodermitis. Das berichten Forscher der Universität Zürich mit Kollegen im "Journal of Allergy & Clinical Immunology". "Da es eine Beobachtungsstudie war, können die genauen Zusammenhänge für den Schutz nicht geklärt werden. Wir fanden jedoch mehrere Umweltfaktoren, die eine präventive Wirkung haben", erklärt die Studienleiterin Caroline Roduit.

Katzen-Warnung infrage gestellt

Die Forschergruppe untersuchte dazu 1.063 Kinder aus ländlichen Regionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Finnland, wobei jedes zweite aus einer Bauernfamilie stammte. Diejenigen Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft in der Nähe von Nutztiere oder Katzen gelebt hatten, zeigten ein geringeres Risiko für die Krankheit in den ersten beiden Lebensjahren.

Dass ausgerechnet Katzen vor Neurodermitis schützen, überrascht. Bisher rät man Schwangeren stets, Katzenhaare zu meiden um eine Allergie des Kindes vorzubeugen. "Ohne den Wirkmechanismus zu kennen, können wir noch keine Empfehlung aussprechen. Ungünstige Auswirkungen für die Entstehung von Neurodermitis hat eine Katze jedoch nicht. Katzenbesitzerinnen müssen sich deshalb während der Schwangerschaft nicht von ihrem Haustier trennen", so die Studienleiterin.

Bauernhof hält gesund

Schon bisher war bekannt, dass Bauernhofkinder selten von Allergien geplagt werden. Verschiedene Faktoren sind dafür bisher in Diskussion, unter anderem auch ein erst kürzlich entdecktes pflanzliches Zuckermolekül im Heu, das das Allergierisiko senkt. Den gleichen Schutz genießen auch Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft auf einem Bauernhof lebten. Die Auswirkung speziell bei Neurodermitis kannte man jedoch bislang noch nicht.

Neurodermitis - atopisches Ekzem genannt - ist eine allergische Krankheit der Haut, von der in Industrieländern jedes fünfte Kind betroffen ist. Ausgelöst wird sie teils durch genetische Vorbelastung, jedoch auch durch Umwelteinflüsse. So können etwa ständiger Kontakt mit Mehl, Desinfektions- oder Reinigungsmitteln zu einer Ausprägung führen, auch übertriebene Hygiene wird immer wieder ins Spiel geführt. "Wir konnten nun allerdings auch zwei Gene identifizieren, bei deren Ausprägung Kinder kaum an Allergien erkranken", so Roduit. (pte)

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Ramba Zambas Sohn
03
9.12.2010, 16:52
Der steril Lebende hat sowieso schlechte Karten....

Am ärmsten sind Kinder von paranoiden Eltern, die den Nachwuchs vor allem und jedem beschützen wollen.
Das sind die zukünftigen Multi-Allergiker.
Aber solche Eltern sind beratungsresistent und die Steuerzahler die gelackmeierten, da die dann mitzahlen dürfen, weil diese ´gezüchteten´ Allergiker nicht sehr produktiv sind und meistens beim AMS landen.

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
12
9.12.2010, 12:47

Seit wir zwei junge Katzen haben, sehen meine Hände und Arme aber aus, als hätte ich Neurodermitis.

samba cat
03
9.12.2010, 18:45
nur deine arme?

wart, bis jemand etwas fallen laesst, wahrend sie grad auf deinem bauch liegen *fg*

Michael Dietmar
42
9.12.2010, 09:47

Die meisten Allergien entstehen ohnehin im Laufe der Zeit, durch Schwermetallvergiftungen, entweder durch Impfschäden, oder Amalgam-Plomben. Bei beiden wird das Immunsystem ständig unterdrückt, da
sich die Schwermetalle im Körper anreichern.
Es werden sich vermutlich nur wenige Ärzte finden, die eine Allergie mit einer oft vorhandenen Schwermetallvergiftung in Verbindung bringen.

The_new_number_2
03
9.12.2010, 13:27

Hey, wenn du im letzten Satz das "oft vorhandenen" streichen würdest, hättest du wenigstens eine wahre Aussage getroffen...

hintan
03
9.12.2010, 07:28

wir sind 3 brüder.
unter anderem besitzen unsere eltern auch einen kleinen bauernhof. ich habe seit 10 jahren heuschnupfen der immer schlimmer wird und meiner beiden brüder sind beide schlimme neurodermitiker.

scheint als ob wir wohl zu den ausnahmen gehören.

ehschowissn2
00
17.6.2011, 12:48

hm, wir sind 4 kinder, die zwar nicht immer gemeinsam, aber doch ähnlich aufgewachsen sind. jedenfalls durften wir alle im dreck spielen und hatten kontakt zu katzen.
die anderen 3 haben überhaupt keine allergien, ich dafür neurodermitis, so ziemlich jede mögliche pollenallergie und die dazugehörigen kreuzallergien. rohes obst geht gar nicht, statt botoxlippen reicht bei mir der kontakt mit einer kiwi.
hab ich wohl einfach pech gehabt, die anderen glück. die haut is ja sowieso ein organ, dass ärzten gerne rätsel aufgibt...

keywords
00
17.6.2011, 12:52

haa haa! :p

ich hab dafür nur blonde geschwister und bins nicht. irgendwer muss immer die krot fressn...

Herr Ablassend
02
9.12.2010, 08:53

Bei mir ist es genau umgekehrt:
Ich war als Kind viel auf dem Bauernhof meiner Grosseltern, hatte furchtbaren Heuschnupfen inkl. Asthma und reagierte auf Katzen allergisch.
Der Heuschnupfen wird bei mir jedes Jahr weniger und die Katzenallergie wurde beim letzten Austesten mit 0 eingestuft.
Allergien können sich immer in beide Richtungen verändern...

Lilith Boessse
 
00
17.4.2011, 20:04
allergien schwächen im alter meist ab ;o)

hans hansson
00
9.12.2010, 11:43
bei mir dasselbe ^^

mukl
00
10.12.2010, 02:18

bei mir auch.

Alfred.E.Neumann
01
8.12.2010, 12:33

Korrelation bedeutet nicht unbedingt Kausalität, wie der Titel suggeriert. Warum müssen Journalisten in AUT immer ihre eigenen Interpretation, Vorlieben und Wünsche mittransportieren. Warum nur, warum, gibt es in AUT keinen guten Wissenschaftsjournalismus?

A Voice
00
8.12.2010, 22:10
die Texte

wissenschaftlicher Publikationen sind recht lang und die behandelten Themen oft recht komplex.

astemp79
02
8.12.2010, 08:44
Trotz "Nutztier"

in meiner direkten Umgebung bzw. der Umgebung meiner schwangeren Mutter, reagierte ich allergisch (Haut), bekam Bronchialasthma - das sich später, als Erwachsener, zu einer Katzenallergie wandelte.

Was worry1 schreibt, stimmt allerdings - und ist längst mit Studien belegt (etwa an Kindern in der DDR knapp nach der Wende - und 10 Jahre später. Zuerst eine niedrige Rate an allergiekranken Kindern, später war die Rate genauso hoch wie in den westlichen Bundesländern).
Dem "Westen" ist die klinische Sauberkeit mit all diesen unnötigen aggressiven Reinigern auf den Kopf gefallen. Und bis heute haben die Menschen nichts daraus gelernt.

ravenna
10
8.12.2010, 11:21

Ist die niedrige Allergie-Rate in der DDR nicht durch die obligatorischen Kindergrippen erklärt worden?

keywords
00
17.6.2011, 12:53

was ist eine kindergrippe?

zellu lloyd
00
9.12.2010, 10:46
Sarkasmus oder Schreibfehler?

A Voice
00
10.12.2010, 09:14
Das frage

ich mich oft

siliconvalley
19
8.12.2010, 06:29
Katzen schützen vor Neurodermitis

Wie muss man sie zu sich nehmen? Gekocht, gegrillt, intravenoes?

Mirabilis1
00
18.4.2011, 08:34
Katzenfell

..schützt auch

zellu lloyd
00
9.12.2010, 12:10
Einreiben!

zellu lloyd
00
9.12.2010, 12:09
wo

bleibt der Hinweis, dass bei der Herstellung dieses Films kein Tier gequält wurde?

doofmann
02
8.12.2010, 11:17
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