100 Jahre Österr. Krebshilfe

30.000 Krebs-Patienten pro Jahr

6. Dezember 2010, 11:49

Information und Hilfe für Betroffene - Eine der ältesten Krebsgesellschaften der Welt

Wien - 100 Jahre - und in ihrer Aufgabe bei weitem nicht "veraltet". "Mit einer großen Charity-Gala, bei der Stars wie Violonist Julian Rachlin, Angehörige der Wiener Symphoniker und Schauspieler Peter Simonischek mitmachen, feiert die Österreichische Krebshilfe am 20. Dezember ihr hundertjähriges Bestehen." Sie gehört zu den ältesten Krebsgesellschaften der Welt. Rund 30.000 Patienten suchen in den Beratungsstellen in ganz Österreich jährlich Rat und Hilfe.

Als "Österreichische Gesellschaft für Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit" wurde die heutige Krebshilfe von namhaften Wiener Medizinern wie Anton Freiherr von Eiselsberg und Julius Hochenegg am 20. Dezember 1910 gegründet. Damals schon waren die "umfangreiche Aufklärungsarbeit über den Krebs" und die "Förderung der Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheiten" wichtigste Ziele der Gesellschaft, hieß es dazu in einer Aussendung.

Information, Betreuung, Forschung

Der Beginn: Im November 1909 schrieb der Wiener Mediziner Hochenegg an seinen Kollegen Eiselsberg: "Die Not unserer Krebskranken wird immer größer, wir müssen etwas tun, um sie zu lindern. Könnten wir nicht zusammenkommen, um darüber zu sprechen?" Zunächst wurde die "Österreichische Gesellschaft für Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit" gegründet, dessen konstituierende Sitzung am 17. Dezember 1910 stattfand. Die Meldung der neu gegründeten Gesellschaft erfolgte schließlich am 20. Dezember 1910. Vor allem die Information der Ärzte, die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und die Unterstützung von Krebspatienten standen schon damals im Mittelpunkt der Tätigkeit der Gesellschaft.

Information der Bevölkerung, Betreuung von Betroffenen und Forschungsförderung nennen sich die drei Hauptaufgaben, welchen sich die heutige Österreichische Krebshilfe widmet. Mit Schwerpunktkampagnen zu den verschiedenen Krebsarten konnte das Vorsorgebewusstsein der Menschen verbessert werden. Beispielsweise stieg die Zahl der in Österreich durchgeführten Mammografien zur frühzeitigen Entdeckung von Brustkrebs in den vergangenen zehn Jahren um rund 25 Prozent. Die Hilfe und Betreuung von Krebspatienten und deren Angehörigen erfolgt mittlerweile in 41 Beratungsstellen. Die Österreichische Krebshilfe ist sozusagen das "Dach", unter dem die Krebshilfen der neun Bundesländer zusammenarbeiten.

Forschungsförderung

Und schließlich geht es auch um Forschungsförderung: Finanziert werden die Leistungen der Krebshilfe ausschließlich von Spenden aus der Bevölkerung und von Unternehmen. Damit kommen pro Jahr immerhin rund vier bis fünf Millionen Euro zusammen. Die jährliche Verleihung des Spendengütesiegels bestätigt den seriösen Umgang mit diesen Geldern.

Den Aufgaben der Krebshilfe wird natürlich auch im Jubiläumsjahr 2010 nachgegangen: In einer breit angelegten Spendeninitiative fanden sich mehr als 50 namhafte Unternehmen, die als Jahrhundertsponsoren der Österreichischen Krebshilfe je 10.000 Euro spendeten. Das Geld soll den Ausbau der Beratungsstellen und die Soforthilfe für Krebspatienten in ganz Österreich sicherstellen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 29
1 2
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40
6.12.2010, 21:49

erst 100 jahre? was war davor? war krebs da eher eine randerscheinung?

Ramba Zambas Sohn
00
16.12.2010, 18:03
Sogar Neandertaler hatten Krebs

Bonair
25
7.12.2010, 11:04

Bei einer Lebenserwartung von unter 50 Jahren? Ist das Ihr Ernst? Können Sie eigentlich nur keppeln oder haben Sie auch von IRGENDWAS eine Ahnung?

Ramba Zambas Sohn
00
17.12.2010, 18:23
Pharmalobbyist´s Nebennick erklärts uns.

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11
7.12.2010, 18:15

die durchschnittliche lebenserwartung hat nichts mit der tatsächlichen zu tun.

eine hohe kindersterblichkeit (damals üblich) senkt die durchschnittliche lebenserwartung.
menschen, die die kindheit überlebt haben, wurden genau so alt wie wir heute. (bitte einfach biografien bekannter menschen anschauen mit geburts- und todeszahlen)

Bonair
20
7.12.2010, 21:51
Obwohl ich mir dessen bewusst bin, dass Diskussionen mit Ihnen nicht sinnvoll sind...

1. steigt die Tumorindzidenz automatisch wenn man die häufigste Todesursache zur Zeit X eliminiert bzw. zurückdrängt. Das waren damals die Infektionen.
2. dennoch ist die Lebenserwartung gestiegen
3. gibt's heutzutage mehr Raucher, mehr ballaststoffarme Nahrung, mehr Alkoholiker, weniger Bewegung,...
4. müsste die moderne Medizin Ihrer Argumentation nach ebenso die kardiovaskulären Krankheiten künstlich in die Höhe getrieben haben?

fertigprodukt
11
8.12.2010, 22:01
von statistik hast du wenig ahnung, wie du schon öfters bewiesen hast.

seit es die "altersschwäche" als todesursache nicht mehr gibt, schreibt jeder arzt so was wie "herzinsuffizienz" ins totenblatt.

so einfach wird "statistik" gemacht.

Bonair
11
8.12.2010, 22:37
1. Immer noch "Sie". Oder spreche ich hier mit Dagmar Rehak?

2. Von Medizin haben Sie null Ahnung, wie Sie jedes Mal beweisen.
3. Ad Statistik verweise ich nebenbei auf Ihre Peinlichkeit im anderen Krebsartikel :D
4. Was ist das für eine Aussage? Dass alle Ärzte der Industrienationen akutes Herzversagen erfinden? Lächerlichkeit, dein Name ist fertigprodukt!

Ramba Zambas Sohn
00
16.12.2010, 18:06
Geh, warum schreibst nicht weiter als Godesberg deine Pharma-Lobhudeleien?

Oder willst DU uns mehrere Copy+Paste-´Experten´ vorspielen?

alexanderletten
 
22
7.12.2010, 08:38

"Als "Österreichische Gesellschaft für Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit" wurde die heutige Krebshilfe von namhaften Wiener Medizinern wie Anton Freiherr von Eiselsberg und Julius Hochenegg am 20. Dezember 1910 gegründet."

"Der Beginn: Im November 1909 schrieb der Wiener Mediziner Hochenegg an seinen Kollegen Eiselsberg: "Die Not unserer Krebskranken wird immer größer, wir müssen etwas tun, um sie zu lindern. Könnten wir nicht zusammenkommen, um darüber zu sprechen?" Zunächst wurde die "Österreichische Gesellschaft für Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit" gegründet, dessen konstituierende Sitzung am 17. Dezember 1910 stattfand."

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21
7.12.2010, 18:15

seit es die sog. moderne medizin gibt, haben wir viel krebs. seltsam.

alexanderletten
 
10
9.12.2010, 00:02

Mich würde interessieren, an was Sie das festmachen wollen.
"http://www.econsense.de/_PUBLIKAT... chung.pdf"
oder
"http://www.radon-info.de/shtml/sch... berg.shtml
Interessant ist dabei die Geschichte des Bergbaus bis 1912, als Radon entdeckt wurde.
D.h., an diesem Bsp. ist zu sehen, dass Tumorerkrankungen keine Erscheinungen der heutigen Zeit sind.

fertigprodukt
11
9.12.2010, 21:46

mit "heutige zeit" meine ich natürlich nicht die letzten 30 jahre, sondern die letzten 150 - 200 jahre. entschuldige, dass ich das wohl nicht genau genug definiert habe.

alexanderletten
 
11
13.12.2010, 08:28

Sie haben immer noch nicht erklären können, warum die "moderne Medizin" Auslöser von "viel Krebs" sein soll.

alexanderletten
 
12
9.12.2010, 23:49

Ich meinte die letzten 800 Jahre.

fertigprodukt
00
10.12.2010, 19:04

das deckt sich aber nicht mit den statistischen zahlen.

alexanderletten
 
10
10.12.2010, 23:46

Warum nicht?
Wäre wohl etwas aufschlußreicher, wenn Sie diese Zahlen gleich mitbringen würden.

fertigprodukt
01
11.12.2010, 16:23

zu viele zahlen für ein posting. man findet sie aber natürlich in den studien.

alexanderletten
 
11
12.12.2010, 22:53

"http://www.syntropia.de/images/tu... eprobe.pdf

Zeitaufwand war jetzt ca. 30 sec.
Hier ist zu lesen, dass schon vor fast 2000 Jahren jemand(Galenus) über 500 Schriften zu Krebserkrankungen verfasste.
Es gab also damals schon trotz geringer Lebenserwartung und medizinischer Versorgung genug Erkrankungen.

Dabei geht es nicht mal um die Zunahme von Krebserkrankungen in der heutigen Zeit, sondern Sie behaupten, "seit es die sog. moderne medizin gibt, haben wir viel Krebs."

Bonair
11
12.12.2010, 11:27

Na dann liefern Sie doch die Links zu entsprechenden Studien bzw. Infos in welchem Märchenland genau man sie finden kann?

Bonair
10
8.12.2010, 22:45

Die Magnetresonanztomografen haben vor 600 Jahren leider nur viel niedrigere Auflösungen geschafft. Es war eher ein diagnostisches Problem...

gesundheitsministerium@wko.at
10
8.12.2010, 13:56
fertigprodukt
11
8.12.2010, 16:04

hui, vermutlich gab es ganz selten auch schon vor 2000 jahren krebsleiden. und?
was hat das damit zu tun, dass es heute eine wahre krebsepidemie gibt?

gesundheitsministerium@wko.at
10
8.12.2010, 22:35
hmm...

...vielleicht kommens ja selbst drauf - als ersten tipp
gratis von mir: gestiegene lebenserwartung

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