Albertina Fiction

Redaktion, 28. Dezember 2012, 13:11
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foto: severin wurnig

Albertina Fiction
Das Team von söhne & partner hat im Vorjahr die stillgelegte Fußgängerunterführung "Albertina Passage" im Herzen Wiens in einen modernen Dinnerclub für bis zu 300 Personen umgewandelt. Kernstück des Designs ist eine weiße Skulptur, die die Hauptfunktionen wie die Bühne für Livemusik, das DJ-Pult, zwei Bars und eine Lounge beinhaltet. Der Essbereich wurde von der amerikanischen Bartradition der 50er- und 60er-Jahre inspiriert, als Vorbild diente dabei  insbesondere das Restaurant "Jack Rabbit Slim's" aus Quentin Tarantinos Film "Pulp Fiction".

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jetzt wollen sie den lahhhhhhhngen schulriegel wieder mal verkaufen, ist nicht besser geworden gegenüber dem letzten jahr als er schon mal präsentiert wurde.
lieber standard, wer ist den bitte für diese anHÄUFUNGEN an architektur verantwortlich?
kommen diese beiträge von der ig architektur?

bis auf einige wenige interessante beiträge ist es eine ANSAMMLUNG an unnötigen beispielen die die vielfalt und qualität der jungen österreichischen architektur nicht mal im ansatz wiederspiegelt.

sagenhaft, die kommentare hier!

die heutige architektenschaft ist kostenbewusster, innovativer, uneingebildeter als jede generation davor.

die lächerlichen ergüsse unreflektierter und uninvolvierter pseudokritiker sind erbärmlich.

ich glaube nicht, dass irgendjemand hier auch nur eines der gezeigten projekte in wirkichkeit gesehen hat.

Ich bin auch immer wieder geneigt, diese Diskussion einfach zu lassen, das ist einfach eine weitere Facette des Teamchef-Phänomens. Man hat schon mal fußballgespielt, also ist man Experte, man wohnt in einem Haus, also ist man Experte.

Wenn man den Leuten mal die Rechnung vorlegen würde für ein heute (in einem demokratischen Staat mit so Undingen wie "Arbeitsrecht" etc) gebautes Äquivalent zu den beliebten, verzierten Gründerzeitbauten, würde ihnen erst mal die Spucke wegbleiben. Abgesehen davon, dass das Endergebnis meist so aussieht wie's der Bauherr möchte und andere Parteien wie Behörden da auch noch mitreden, ist unterm Strich natürlich "der Architekt" oder "die Architektenlobby" (lol) schuld.

Das ist unter anderem auch mein Problem. Es einfach so zu lassen... Aber ihre Argumentation ist ziemlich eigenartig - einerseits sind´s dann die Architekten/lobby, obwohl´s nix dafür können(?), dann sollen sie auch die Selbstbefriedigung+beweihräucherung lassen, dann darf aber niemand, da kein "Experte" mitreden, weil er eh´nur wo wohnt...und zu guter letzt rede ich von der "Gründerzeit" nicht als Verzierungsphänomen sondern als das was dahinter stand und auch heute dahintersteht, die Profitmaximierung, bzw. Kapitalverwertung - damals waren´s halt Wohnungen und heute Büros, Betriebe..,als letzte Frage: "Wein zeitgemäß"? ist das wirklich ernst gemeint - des soll ich mir no anschau´n??

bei weiterer Durchsicht der Projektfotos muss ich leider feststellen, dass es sich bei dieser Seite:
derStandard.at>Immobilien>Bauen mit IG Architektur um eine Ansammlung von schlechtester Bauerei der heutigen "Gründerzeit" handelt.
Desweiteren ist diese endlose Anordnung der Projekte auch Zeichen von unreflektierter, unkritischer Sammelleidenschaft.

ja, so eine Art nicht wegwerfen können, Architektur-Messi-anismus eben

Die Planer des "Weinzentrums" hätten sich besser vorher anschütten soll´n, jetzt muss es ein Dauerrausch sein.

wunderschön

die flache herbstsonne auf der sanften alm im hintergrund.

das gebäude im vordergrund sollte am besten einer lawine zum opfer fallen.

Weitere Stadtzerstörung durch die Architektenlobby!

In Berlin ist man moderner und baut das alte Stadtschloss wieder auf. In A zerstört man die Innenstädte (Innsbruck, Kärtnerstraße, ....) durch nichtsagende Allerweltsarchitektur, die überall stehen könnte.

Was ist modern daran

ein zerstörtes Gebäude im Disneyland-Stil als Konsumtempel hinter historischen Fassaden wieder aufzubauen? Gottlob wird das bei uns nicht gemacht, mir kommt das Speiben wenn ich nur dran denk!

Erweitertes Gericht

schaut nach einem Käsegericht aus.

Vor allem

wird ein großer Teil der Fassade modern ausgeführt!

das vernünftigste was man mit moderner arch. machen kann

http://www.youtube.com/watch?v=bJsW6ta4X8o

nur... bevor die Tristesse-Kuben abbruchreif sind, werden Tausende Menschen, Kinder, Beamte darin ihr Dasein fristen müssen.

Oh wie originell, es hat Schießschartenfenster.

Offenbar wird allen Architekten heute eingetrichtert dass das bei jedem Neubau so sein muss.
Nicht nur dass es unglaublich hässlich ist, sind solch winzige Fenster vor allem äußerst unpraktisch.

h habe beschlossen, mich ab jetzt auch "Architekt zu nennen.

Das was die können, kann ich schon längst.

Kannst Du nicht.

ich habe unlängst ein buch gelesen, das mir nicht gefallen hat, und beschlossen, mich fortan "schriftsteller" zu nennen.

Seit mir mein Arzt meine Diagnose gestellt hat, war für mich auch klar, was ich beruflich weiter machen werde. Willkommen im Club!

Wenn ein Mensch durch unser Schulsystem gegangen ist, sich täglich mit Fernsehen abfüllen hat lassen und dann Architekt wird,

was soll dann anderes rauskommen als Hühnerbatterieformen?

Fast alle Kreativität ist ausgetilgt und die Formgestaltung der Architekten erschöpft sich in stereotyper Klotzomanie, die beim Betrachten genau 5 Sekunden imposant wirkt, aber dann nur eine abgründige Leere und ein krummes Fragezeichen hinterlässt.

Bild 1

genau SO hab ich mir schon seit 20 Jahre immer Öko vorgestellt. Wunderbar.

</Sarkasmus>

gemeint war: "Öko in Krems"

Die Archtitekten sollten allmählich achtgeben.

Ihre früher renommierte Berufsbeszeichnung läuft inzwischen Gefahr, als Schimpfwort verwendet zu werden.

Das Gelbe vom Ei?

Warum dann nicht am Empfang die Möglichkeit zum Verstecken der schiachen Kabel einplanen, ansonsten: Schaut aus, wie Ikea, wo man die Seiten gelb lackiert und Leuchtmittel dahinter/darunter einbaut. Naja..

Genauso wie es heute kaum noch Musiker gibt, dafür aber jede Menge Musikanten,

so gibt es heute kaum noch Architekten, sondern hauptsächlich Klotzophonisten.

Dass sich diese für ihre Klotzophonie gegenseitig mit Preisen beweihräuchern, darf nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, die die Klotzophonisten bereits durch ihre uniforme Berufstrachtenfarben:Schwarz und Grau ausdrücken: Dass Architektur heute an einen Endpunkt angelangt ist und dringend auf ein Neuergreifen wartet.

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