Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Die heimischen Notare machen gegen das in Österreichs Immobilienwirtschaft weit verbreitete Rechtsinstitut "Superädifikat" mobil. Darunter versteht man selbstständige Überbauten, die auf fremdem Grund mit der Absicht errichtet werden, diese nur zeitweise dort zu belassen. Eine Reform des Baurechts solle die Superädifikate eingrenzen, was die Rechtssicherheit bei Bauten auf fremden Grund erhöhen würde, sagen die Kritiker.
Ursprünglich waren Superädifikate für zeitlich begrenzte Bauten wie Marktstände gedacht, in der Praxis sind aber auch massivere Gebäude entstanden. Grundlage sind üblicherweise zeitlich begrenzte Nutzungsrechte am Grundstück. Derzeit sind in Österreich allein in mit Leasing finanzierten Superädifikaten 8 Milliarden Euro investiert.
"Superädifikate sind mühsam zu verkaufen, es gibt keine verlässliche Eintragung im Grundbuch", sagt Notars-Sprecher Markus Kaspar. Das habe unter anderem zur Folge, dass solche Bauten nur schwer verpfändet werden könnten und damit mühsam zu verkaufen seien. Steuerlich sind die Superädifikate gegenüber dem Baurecht benachteiligt. Im Unterschied zum Superädifikat sieht das Baurecht die Errichtung eines Gebäudes auf oder unter fremden Grund auf Dauer vor.
Die Notare haben daher eine "Arbeitsgruppe zur Reform von Bauten auf fremdem Grund" ins Leben gerufen. Die Notariatskammer will den Anwendungsbereich nur auf labile Bauwerke wie Baracken beschränkt sehen. In anderen Fällen sollen Gebäude auf fremdem Grund mit dem Baurecht und einer Eintragung ins Grundbuch abgesichert sein. (APA)
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy! Zivilrechts-Professor Andreas Vonkilch verweist auf "gefestigte Judikatur" des OGH zum allgemeinen Transparenzgebot laut Konsumentenschutzgesetz
Nur etwas mehr als zwei Drittel wissen über Grundbuchseintragung Bescheid, im bundesweiten Schnitt sind es immerhin drei Viertel
Wer seine Mietwohnung als Ferien-Apartment anbietet, sollte dies nicht länger als sechs Monate im Jahr tun
Haus- und Gewerbeflächenbesitzer sollen alle 30 Jahre 20 bis 25 Cent pro Quadratmeter Nutzfläche für die Erhaltung städtischer Infrastruktur zahlen
Mehrere Gesetzesänderungen waren nötig, damit keine Mieter benachteiligt werden. Für den ÖVI ist das "unerträglich"
Grüner Justizsprecher Steinhauser drängt auf Totalreform, Wohnbaustadtrat Ludwig hat vier Hauptforderungen - Immo-Investoren wollen "Mietrecht für das 21. Jahrhundert"
Familien und Betriebsübergaben sind begünstigt - Ministerrat segnete neue Vorlage der Justizministerin ab
Karl: Eintragungsgebühr weiter nach Einheitswert berechnet - Rechtsanwälte: Werden Ministerin "beim Wort nehmen"
Gerichtstermin Ende November - Verfahren wegen versuchter gewaltsamer Räumung eingestellt - Dubiose Eigentümer haben 15 Häuser in Wien
Höchstrichter hegen Bedenken gegen niedrige Steuer auf geschenkte und vererbte Grundstücke
Große Unterschiede bei Prämien und Leistungen - Arbeiterkammer rät zu regelmäßigen Überprüfungen der Polizzen
Gesetzesnovelle bringt weiteren Schritt in Richtung elektronischer Abfragen und Dokumenteinreichungen
Neue Grundstücksdatenbank ab 7. Mai - Keine Eintragungen zwischen 27. April und 6. Mai möglich
Die Regelung, dass die Postdienstleister den Austausch bezahlen müssen, hält der Verfassungsgerichtshof nicht für verfassungswidrig
Ariel Muzicant ließ auf einer Podiumsdiskussion durchblicken, dass es für Geschäftsraummieter zahlreiche Wege gibt, das Mietrechtsgesetz auszunutzen
Anlässlich des "Weltverbrauchertags" zieht die Arbeiterkammer Bilanz über das Jahr 2011
Niedermühlbichler einstimmig als Präsident bestätigt
Justiz will durch technische Modernisierungen bis zu 80 Prozent an Kosten einsparen - Keine Gebührenerhöhung
Verband der Immobilientreuhänder fordert ein "zukunftstaugliches Mietrecht" und stellt dafür auch Zugeständnisse in Aussicht
FP-Landesrat Haimbuchner will 6,6 Millionen Euro sparen - Grüner Anschober sagt ein "Klares Nein" dazu, auch die SPÖ ist erzürnt
VfGH: "Völlig veraltete Einheitswerte" für Bemessung ungeeignet - Reparaturfrist bis Ende 2012
Preisabschläge für Wohnungen mit schlechten Öko-Standards sowie ein transparenteres Abrechnungssystem vorgeschlagen
Widersprüchliche OGH-Entscheidungen machen eine Mietrechtsnovelle dringend notwendig. Doch die politischen Fronten bleiben bei diesem Thema verhärtet
Bis zu 50 Tote jährlich durch Stromschläge und Elektrobrände
Austausch der alten Postfächer bis Ende 2012 durch die Post – "Voreilige" Gebäudeeigentümer bekommen Kosten nicht rückerstattet
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.