Welt-Aids-Tag

Ein Drittel der HIV-Positiven weiß nichts davon

1. Dezember 2010, 14:36
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    foto: apa/oliver berg

    Eine Therapie reduziert die Zahl der Viren Blut bis unter die Nachweisgrenze, wodurch sich auch das Risiko einer Ansteckung für Partner via sexuelle Kontakte reduziert.

Wessen HIV-Infektion nicht bekannt ist, der bekommt auch keine Therapie - Das Risiko einer Ansteckung ist dann besonders hoch

Brüssel/Washington/Wien - Wer nichts von seiner HIV-Infektion weiß, erhält auch keine Behandlung. Umgekehrt wird gerade die HIV-Aids-Therapie, welche die erworbene Immunschwäche zunehmend zu einer chronisch verlaufenden Erkrankung macht, immer wichtiger: Sie verhindert auch weitere Infektionen. Anlässlich des Welt-Aids-Tages (1. Dezember) publizierte das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC) Empfehlungen für mehr Aids-Tests. Gesundheitsminister Alois Stöger warnte davor, die Gefahr zu unterschätzen.

Ein Drittel weiß nichts von Krankheit

Die ECDC-Experten: "Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Zahl der mit HIV infizierten Menschen ständig steigt. In Europa leben geschätzte 850.000 Personen, die infiziert sind. Trotzdem weiß ein Drittel von ihnen nicht, dass sie HIV-positiv sind." Dabei wäre eine rechtzeitige Therapie auch für die Prävention weiterer HIV-Infektionen wichtig: Die Behandlung reduziert die Zahl der Viren Blut bis unter die Nachweisgrenze. Dadurch wird auch das Risiko einer Ansteckung für Partner via sexuelle Kontakte reduziert.

In den USA ist man auf dieser "Welle" offenbar bereits unterwegs. Die Zahl der HIV-Tests in den USA steigt. Die Zahl der Erwachsenen, die mindestens einmal in ihrem Leben einen Test machten, lag 2009 bei 45 Prozent, wie aus einer Studie der US-Regierung hervorgeht, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Zwischen 2001 und 2006 waren es lediglich 40 Prozent gewesen. Allerdings gehen noch fast 30 Prozent der Angehörigen von Bevölkerungsgruppen, die besonders von HIV/Aids betroffen sind, nicht zu den Tests. In den USA sind rund 1,1 Millionen Menschen HIV-positiv. Etwa 200.000 von ihnen wissen nicht, dass sie infiziert sind.

Behandlungen ermöglichen

"HIV/AIDS ist nach wie vor eine unheilbare Krankheit, die nicht kleingeredet werden darf", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger in einer Aussendung anlässlich des Welt-Aids Tages, "Menschen mit HIV/Aids brauchen unsere Unterstützung und dürfen nicht aufgrund ihrer Erkrankung diskriminiert werden". Man müsse speziell die Entwicklung der Infektionen beobachten.

Bei der Sicherstellung der Behandlung von Aids-Patienten weltweit wäre die Finanzierung des "Global Fund" für die Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria durch Staaten und sonstige Geldgeber von entscheidender Bedeutung. Von den rund fünf Millionen Kranken, welche sich derzeit weltweit in Therapie befinden, erhalten drei Millionen Kranke die Medikamente durch Finanzierung (auch) aus dem Fonds, hieß es in einer Aussendung. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 27
1 2
Illicit Trafficking Database
10
8.12.2010, 16:20
Millionen Kranke!

Das sind Geschäfte! Zuerst baut man sich im Geheimlabor die nötigen Erreger und dann ab damit nach Afrika...von dort kommts in die ganze Welt.
Ein Gegenmittel? Hamma ned! Wozu auch, wir wollen doch nicht unsere Kunden verlieren?
Das sind die Standbeine der Pharmamafia.

fertigprodukt
60
6.12.2010, 19:09

man will uns erzählen, so eine HIV infektion sei etwas ganz schlimmes. sie zerstört das immunsystem und macht uns aids.

wie kann es dann sein, dass ein drittel der leute die infektion nicht einmal merkt?

Balkonbepflanzer
02
9.12.2010, 11:58

Machens doch einfach den Selbstversuch, lassen Sie sich gezielt anstecken und schauns ob was passiert. Aber net schummeln und sich behandeln lassen!

fertigprodukt
20
9.12.2010, 21:36

wie kann man sich "gezielt anstecken" mit etwas, von dem man nicht genau weiß, was es ist und wie es tatsächlich übertragen wird?

gesundheitsministerium@wko.at
10
11.12.2010, 12:58
na dann...

...dürfts für sie ja kein problem sein
ein bissl blut eines HIV positiven injiziert zu bekommen...

Balkonbepflanzer
00
10.12.2010, 23:33

Überhaupt kein Problem, ich schaff das schon. Vielleicht bekomm ich dann den Nobelpreis dafür, oh hoppla, den gabs ja schon.

KimPossible
11
9.12.2010, 22:13

man weiß genau was es ist. und man weiß genau wie es übertragen wird. nur SIE wissen es anscheinend nicht. man kann sie auch nicht aufklären, da das hamersche brett vor ihrem kopf zu dick ist um durchzudringen.

A Voice
01
8.12.2010, 20:17
damit man weiß

womit mans hier zu tun hat:
http://de.wikipedia.org/wiki/AIDS-Leugnung

fertigprodukt
20
8.12.2010, 21:48

???
deine postings haben immer wenige mit dem thema zu tun. unkonzentriert?

fertigprodukt
20
8.12.2010, 16:04

ich glaube nicht, dass im artikel von denjenigen gesprochen wird, die nach 3 monaten merken, dass sie infiziert sind.

gesundheitsministerium@wko.at
00
8.12.2010, 22:47
ähmm...

...sie stellen sich jetzt absichtlich blöd?
hoffe ich zumindest (für sie)....

fertigprodukt
10
9.12.2010, 21:48

es gibt leider keinen einzigen beweis dafür, dass HIV aids erzeugt. (beides gibt´s auch unabhängig von einander)
wieso sollte es nicht weit mehr fälle geben, die HIV gar nicht bemerken, als angenommen wurde?

gesundheitsministerium@wko.at
00
10.12.2010, 17:41
na dann...

...frag ich mich warums noch immer keinen
aidsleugner gibt der sich das blut eines HIV positiven
spritzen lässt...

Godesberg
13
8.12.2010, 09:18

Sie merken doch auch nichts...

Schottentor U-Bahn
10
2.12.2010, 11:24
"Ein Drittel der HIV-Positiven weiß nichts davon"

Wovon?

Der Satz ergibt keinen Sinn.

Albert Weißenbach
 
00
3.12.2010, 10:58
Die Überschrift ist logisch

... denn wenn man genau liest und eine gute Logik hat, dann weiß man, dass sich das Wort "davon" auf die HIV bezieht. :-)

Schottentor U-Bahn
00
6.12.2010, 09:16

"Ein Drittel der Autofahrer weiß nichts davon."

Gleicher Satzaufbau, gleiche Struktur.

Es ist zwar ersichtlich, was gemeint ist, dennoch ist es grammatikalisch gesehen falsch.

Estereich
00
3.12.2010, 09:06
guten morgen!

Wolfgang Bieber
00
2.12.2010, 11:16
Unten ohne ist nicht drin

Zumindest für Deutschland stellt sich die Lage glücklicherweise anders dar. Nein, egal wie oft es behauptet wird, die Zahl der Neuinfektionen mit dem HI-Virus steigt nicht. Auch dramatische Reportagen ändern an den Fakten nichts. Anstelle der Sorglosigkeit sind komplexe Risikomanagementstrategien getreten:
http://bit.ly/fpEFbR

molekühl
00
2.12.2010, 08:41

Ersetze "wissen nicht" durch "wollen nicht wissen".

fertigprodukt
30
2.12.2010, 15:58

nicht wissen wollen ist durchaus ein legitimes anliegen.

Blick Winkel
00
2.12.2010, 12:54
teilweise richtig

kann auch sein, dass sich der Partner woanders angesteckt hat und man vollkommen ahnungslos ist, weil man ja selbst nichts "gefährliches" macht.

fertigprodukt
40
2.12.2010, 16:00

das würde funktionieren, wenn HIV durch normalen geschlechtsverkehr so einfach übertragbar wäre. ehepaarstudien zeigen aber recht eindeutig, dass bei heterosexuellem verkehr HIV so gut wie nicht übertragbar ist - ganz im gegensatz zu syphillis, tripper und sonstigen, wieder recht in mode gekommenen geschlechtskrankheiten. deshalb macht die WHO um "safer sex" auch nicht mehr so einen wirbel (obwohl ich finde, sie sollten, denn an syphillis sterben grad in der 3. welt ziemlich viele menschen).

KimPossible
01
6.12.2010, 18:23

"an syphillis sterben grad in der 3. welt ziemlich viele menschen"
ach und an den folgen einer hiv-infektion etwa nicht? sind die menschen in der "3. welt" ihrer meinung nach alle schwul oder iv-drogenabhängig?! wie sollten sich diese menschen denn sonst infiziert haben wenn nicht durch heterosexuellen verkehr?

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