Neurobiologie

Singen als "Kraftfutter für Kinderhirne"

1. Dezember 2010, 10:58

Laut einer deutsche Studie werden singende Kinder öfter als schulfähig eingestuft

Wien - Kleine Kinder sollen wieder mehr Gelegenheiten zum Singen haben. So lautet das Ergebnis einer deutschen Studie der Universität und dem Gesundheitsamt der Stadt Münster mit 500 Kindergartenkindern. Viel singende Kinder würden nach ärztlichen Befunden zu 88 Prozent als schulfähig beurteilt, während das nur auf 44 Prozent der wenig singenden Kindern zutreffe. Laut den Autoren wurde das Ausmaß von spielerischem Singen auf die Entwicklung von Kindergartenkindern in körperlichen, geistigen und sozialen Bereichen bisher völlig unterschätzt.

Dies gelte besonders für die Sprachentwicklung, das Sozialverhalten und ihre Aggressionsbewältigung. Insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Schichten würden vom Singen profitieren. Eine Erklärung für diese Befunde liefern neurobiologische und physiologische Studien, wonach das Trällern von Liedern u.a. zur vermehrten Produktion von Glücks- und zum Abbau von Aggressionshormonen führt. Neurobiologe Gerald Hüther bezeichnete das Singen als "Kraftfutter für Kinderhirne." Wer die natürliche Fähigkeit zu singen nicht entwickeln kann, hat demnach Nachteile im Leben. (APA)

Zur Studie

Die Studienergebnisse wurden in einem Buch von Thomas Blank und Karl Adamek unter dem Titel "Singen in der Kindheit - Eine empirische Studie zur Gesundheit und Schulfähigkeit von Kindergartenkindern und das Canto elementar Konzept zum Praxistransfer" im Waxmann Verlag veröffentlicht.

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Ranswick
01
2.12.2010, 11:53

Aber bitte singt nur Lieber wo ihr auch Urheberrechtsabgaben bezahlt habt ihr kleinen Schmarotzer!

sleepyc
00
2.12.2010, 11:19
wo man singt, da lass' dich nieder

denn böse menschen haben keine lieder...

obwohl das ja so leider auch nicht ganz stimmt. aber spaß macht's trotzdem (auch wenn's nicht immer soooo toll klingt)

A Voice
02
1.12.2010, 16:53
Bin ein bissl überrascht

dass es offensichtlich nicht üblich ist, zu Hause zu singen (frei Schnauze natürlich, eh klar). Schade.

le troll c’est moi!
03
1.12.2010, 16:51
Ich denle, dass Menschen, die singen, recht oft nette Menschen sind.

Im Umfeld singender Menschen herrschen einfach lebenswertere und förderlichere Bedingungen. Ob nun das Singen eine neurobiologische Wirkung entfaltet, oder einfach nur die "besseren" Menschen ihre Kinder "besser" erziehen (oder beides), ist wissenschaftlich von Belang, im Endeffekt aber egal.

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder, drum stimmet alle mit ein und lasst uns fröhlich sein!

Trollige Grüße

her wig
12
1.12.2010, 16:42

Wichtig ist, dass alles genau nach Noten und streng im Takt gesungen wird. Und wer falsch singt muss bestraft werden, sonst wird das Glück auch an Trittbrettfahrer verschenkt.

NewAtair
01
1.12.2010, 16:46

Blödsinn!

Dagmar Rehak Wien
 
11
1.12.2010, 11:41

Gefällt mir.

muppetbasher
00
1.12.2010, 20:44
Zur Erinnerung:

Die beiden Kinder, die sich ihren Namen selbst ausgesucht haben, waren immer sehr hell; Papa und Mama singen - ;) najaaaaa!

Esotroll
00
1.12.2010, 12:20

Grüß Gott, bei Facebook!

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