Welt-Aids-Tag

Jeden Tag werden 1.000 Babys mit HIV geboren

01. Dezember 2010 10:10
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    Foto: apa/patrick pleul

    Mit Medikamenten lässt sich die Ansteckung von Mutter zu Kind nahezu sicher vermeiden.

Unicef: Die Übertragung des Virus von Mutter zu Kind lasse sich bis 2015 weltweit eliminieren

Köln - Schon in fünf Jahren soll kein Baby mehr mit dem Aidserreger HIV zur Welt kommen - das hält das UNO-Kinderhilfswerk Unicef für realistisch. Die Übertragung des Virus von Mutter zu Kind lasse sich bis 2015 weltweit eliminieren, wenn die Anstrengungen jetzt verstärkt würden, betont Unicef in einem Report, der zum Weltaidstag (1. Dezember) vorgestellt wurde. "Jeden Tag werden 1.000 Babys mit HIV geboren", sagte Unicef-Deutschland-Geschäftsführer Christian Schneider in Köln.

Medikamenten-Set als Schutz

Mit Medikamenten lässt sich die Ansteckung von Mutter zu Kind nahezu sicher vermeiden. Der Anteil HIV-infizierter Schwangerer, die mit diesen Präparaten versorgt werden, ist seit 2005 von 15 auf 53 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Unicef hat nach eigenen Angaben ein Medikamenten-Set mitentwickelt, mit dem sich die schützenden Mittel einfacher als früher auch in entlegenen Gebieten an Mütter verteilen ließen.

Weltweit leben 33,4 Millionen HIV-infizierte Menschen, darunter waren rund 2,5 Millionen Kinder. Mehr als die Hälfte der infizierten Kinder stirbt ohne Behandlung noch vor dem zweiten Lebensjahr, wie das UN-Kinderhilfswerk betonte. Dabei gibt es Medikamente, die lebensrettend sind. Sie stehen aber - trotz eines Anstiegs - immer noch nur 356.400 Buben und Mädchen zur Verfügung. Nur gut ein Viertel (28 Prozent) der Kinder, die laut WHO eine Behandlung brauchten, bekommt diese. Bei den Erwachsenen sind es 37 Prozent. (APA)

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16 Postings
Estereich
02.12.2010 08:53
Die Übertragung des Virus von Mutter zu Kind lasse sich bis 2015 weltweit eliminieren

klingt fast schon zu gut... die frage ist, zu welchem preis die medikamente für den endverbraucher erhältlich sein werden und ob die medikamente denen, welche sie am dringensden brauchen (zb. "krisengebiete" in südafrika) im nötigem umfang zugänglich gemacht werden...
bleibt abzuwarten.

Advaita0
02.12.2010 02:47
Wenn es ein billiges Mittel gegen HIV und Malaria gibt, wird dagegen vorgegangen, wie bei MMS

http://jimhumble.biz/site/inde... &Itemid=32

obwohl es nachweislich hilft. Aber Gates und die anderen Spender helfen eben nur den Kumpels aus der Pharmaindustrie, mit denen sie an einem Tisch im Rotary Club sitzen.

erlich
01.12.2010 15:43
... zur freundlichen unterstützung ...

http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/informier... index.html

Heilige Hostie
01.12.2010 15:15
ich werde nie verstehen

wie es der hi virus zu einer derartigen popularität geschafft hat und immer noch dermaßen gepusht wird. vielleicht seine assoziation mit einer ganzen riege an tabuthemen? der hi-virus ist das neue "Verhungern" dieser welt.

2010sdafrika
01.12.2010 14:20
HIV/ AIDS weiterhin eine unberechenbare Zäsur für Afrika!

HIV/AIDS ist nach wie vor ein riesen Problem, insbesondere im südlichen Afrika. Man muss sich wirklich vor Augen halten, dass über 5,7 Mio. Menschen von ca. 50 Mio. Einwohnern alleine in Südafrika mit dem HI-Virus infiziert sind!!! Siehe:
http://2010sdafrika.wordpress.com/2010/12/0... sudafrika/

fertigprodukt
01.12.2010 14:57

von denen ganz viele an antibiotikaresistenter tuberkulose sterben. die zählen dann aber noch nicht zu den tuberkulosefällen dazu. derer gibts 2 millionen. sofern man diesen statistiken glauben kann.
die HIV statistiken sind (lt. WHO angabe) pure schätzung. mit echter statistik hat das alles nichts zu tun, wir wissen also überhaupt nicht, wieviele HIV-infizierte es gibt, bzw. nicht gibt.

Wolfgang Bieber
01.12.2010 12:40
Unten ohne ist nicht drin

Nein, egal wie oft es behauptet wird, die Zahl der Neuinfektionen mit dem HI-Virus steigt nicht. Auch dramatische Reportagen ändern an den Fakten nichts. Anstelle der Sorglosigkeit sind komplexe Risikomanagementstrategien getreten:
http://bit.ly/fpEFbR

Roter Baron
01.12.2010 10:36
das wird jetzt ja ganz anders

der papst hat ja den gummi endlich erlaubt....

roter baron

fertigprodukt
01.12.2010 14:56

aber doch nur für männliche prostituierte.....

Dr. Seltsam
 
01.12.2010 10:15

Gestern war eine interessante Dokumentation zum Thema Aids in Indien auf Arte.

Indien ist der größte Generikahersteller der Welt. Bis vor wenigen Jahren erkannte Indien keine Patente auf Medikamente an und wurde so zum wichtigsten Produzenten für antiretrovirale Medikamente in der dritten Welt. V.a. die Menschen in Afrika profitierten von diesen billigen Medikamenten enorm.

Nun hat die Pharmaindustrie Indien in die Knie gezwungen. Neue Medikamente können daher von der indischen Pharmaindustrie nicht mehr zu billigen Konditionen erzeugt werden.

Die Ziele der UNICEF sind daher illusorisch. Wir werden schon bald wieder ein Ansteigen der Probleme mit Aids sehen.

Dafür gibt es wieder mehr Renditen für die Anleger.

Godesberg
01.12.2010 21:35

Die Grenze zwischen wirksamen Generika und gefährlichen Fälschungen ist grade bei Produkten aus Indien fließend.

fertigprodukt
01.12.2010 10:15

vielleicht sollte man ergänzen, dass diese medikamente sehr oft dazu führen, dass diese kinder gar nicht geboren werden?

www.tropenzentrum.at
02.12.2010 12:39

Sie haben ein Fragezeichen am Ende verwendet, daher ist das wohl eine Frage.

Antwort: NEIN, FALSCH.

Andreeeas
01.12.2010 18:25

Ah, Sie haben ja doch noch Zeit zum Posten. Warum Sie mir bloß dann in anderen Foren nicht antworten? Klar, Ihnen sind die Argumente ausgegangen.

Konsequenterweise sollten Sie daher in Zukunft Dinge, die Sie nicht belegen können, nicht mehr behaupten. Gelingt wohl nicht...

Keine Angst, dass Sie einen Fehler eingestehen, verlange ich schon gar nicht. Ihr Schweigen macht das statt Ihnen.

marty fink
01.12.2010 22:45
Soviel Wirrwarr wie von dem Poster hab ich noch nie gesehen...

Rotzfrech irgendwelche abstrusen Behauptungen einstellen und NULL Belege!
Hat er wahrscheinlich alles ausgependelt...

marty fink
01.12.2010 11:18
Steht in welcher Studie?

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