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Wien - Kopfschuppen sind ein leidiges Problem, viele Betroffene schämen sich dafür. Dabei hat jeder zweite Mensch Schuppen, allerdings in unterschiedlichen Schweregraden. Männer und Frauen seien zu gleichen Teilen betroffen, berichtete Rene C. Rust von Procter & Gamble bei einer Informationsveranstaltung der Branchenplattform Kosmetik transparent in Wien.
Seit den 50er Jahren beschäftigt sich die Naturwissenschaft mit der Ursache von Schuppen. Fest steht: Mangelnde Körperpflege ist nicht schuld. Das weiße Geriesel wird auch nicht durch einen verstärkten Zellteilungsprozess hervorgerufen, wie lange angenommen wurde. Ein Hautpilz namens Malassezia globosa ist verantwortlich. Die meisten Menschen haben ihn auf ihrer Kopfhaut, aber nicht alle bekommen deshalb Schuppen. "Es gibt einen Zusammenhang zwischen fettiger Kopfhaut und dem Schweregrad der Schuppen. Aber auch Klima, Hormone, Stress und Ernährung können einen Einfluss haben", sagte Rust. Für die Ausprägung der Schuppen sei ausschließlich die individuelle Reaktion der Kopfhaut auf den Pilz ausschlaggebend.
Problem in Schach halten
Nach einer erfolgreichen Entfernung kann Malassezia globosa die Kopfhaut wieder neu besiedeln, da er sich auf allen möglichen Oberflächen befindet und sogar über die Luft fortbewegen kann. "Einmal Schuppen, immer Schuppen", bestätigte Rust. Um das Problem in Schach zu halten, empfiehlt er spezielle Anti-Schuppen-Shampoos, die auch eine Reduktion der Symptome wie Trockenheit, Juckreiz und andere Irritationen bewirken. Der meistverwendete Wirkstoff sei das vor über 50 Jahre eingeführte und seither immer wieder verbesserte Zinkpyrithion (ZPT).
Weitere Erkenntnisse soll die Stammzellenforschung bringen: Mittlerweile wurde sogar schon das Genom, die Erbinformation, des Pilzes entschlüsselt. So wurde zum Beispiel entdeckt, dass Malassezia globosa ein extrem kleines, effizientes und anpassungsfähiges Erbgut hat, etwa 300 mal kleiner als das des Menschen. "Diese Studie hat ermöglicht, etwa 4.000 potenzielle neue Ziele für Behandlungsmethoden zu identifizieren, für die 4.000 speziellen Proteine, die das Malassezia-Erbgut codiert", sagte Rust. Und noch etwas haben die Forscher herausgefunden: Der Pilz ist nicht nur auf fast allen Köpfen zu finden, er habe dort "wahrscheinlich auch sexuelle Interaktion", wodurch er sich noch leichter fortpflanzen kann. Nur eine positive Wirkung auf den Menschen konnte die Wissenschaft bisher nicht nachweisen. (APA)
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Rausch Huflattich Shampoo http://www.drogistenverband.at/gesundhei... ausch2.htm
Ich habe schon viel probiert, doch das hilft wirklich
einen Hautarzt, der seine eigene Schampoomischung mit Kokosöl anbietet. Hat aber das Nizoralzeugs als Bestandteil und sollte deshalb nicht länger verwendet werden.
Ähnlich gut ist TEBASAN (Achtung, Verwechslungsgefahr mit TABESAN) welches ich direkt beim Großhändler bestelle, da es leider aus den Regalen verschwunden ist. Hat als Bestandteil Teebaumöl welches am Anfang vom Geruch her etwas gewöhnungsbedürftig ist. Riecht ein bisschen nach Terpentin und daher ungeheuer männlich (-: Bei mir wirkt´s und ich schwöre darauf.
Die kleinen hautfetzchen am schwarzen Pullover lachen sehe, nehme ich meine dafür extra angekaufte (relativ teure), halbfeste Echtborstenbürste im Flachlook, kämme dann immer mit relativ gutem Druck von der Wurzel weg entlang der Kopfhaut bis zu den Haarspitzen, abend und morgens und wasche die Bürste dann mit warnen Wasser und Shampoo aus.Problem verschwindet dann ganz von alleine nach ein bis zwei Wochen.... Ah ja, und keine Klumpat Shampoos verwenden und nicht allzu viel waschen, lieber einen Tag länger nicht waschen, das Ausbürsten bis zu den Haarspitzen verteilt das schützende Talgfett eh bis zu den trockenen Spitzen....
leider bekommt man im normalen fachhandel fast ausschließlich "klumpert-shampoos" mit stoffen, die die haut irritieren (v.a. die von procter & gamble!!). shampoos ohne sodium lauryl sulphate, haarkuren ohne parabene bzw. zeug ohne teils krebserregende parfum- oder farbstoffe kriegt man im normalen handel so gut wie gar nicht.
man muss sich schon in den bioladen bemühen und selbst dort muss man die ingredienzien-liste genau studieren. :-(
Das Gegenteil von dem, was Herr Rust sagt, ist richtig: HÄNDE WEG von diesen Schuppenmitteln! das sind Gewöhnungs-Strategien, man muss diese teuren Mittelchen dann immer verwenden (und wundert sich, dass die Schuppen sich verstärken).
Wirksame Alternative: sehr milde tägliche Reinigung mit Shampoo, das möglichst wenig chemische Mittel enthält; ein enzymhaltiges Produkt wie Rechtsregulat verdünnt 1:1 mit Wasser auftragen, nicht heiß fönen.
Innerhalb weniger Wochen werden die Schuppen reduziert bis ganz sein und die Kopfhaut regeneriert. (Achtung: keine PR, ich habe mit dem Produkt selbst nichts zu tun, verwende es aber regelmässig.)
richtig! am besten keine herkömmlichen shampoos verwenden, denn diese enthalten alle ziemlich viele stoffe, die die haut teils reizen, teils sogar krebserregend sind.
als beispiel hier ein produkt:
http://www.codecheck.info/kosmetisc... hampoo.pro
es hilft aber nur eines: studieren, welche stoffe schlecht sind und dann die inhaltsstoffe der produkte durchlesen, ob diese stoffe vorhanden sind. wer´s einfacher mag: folgende produktlinien wurden bereits auf herz und nieren überprüft: santé, dr. hauschka, lavera (sogar bei DM erhältlich!)
"...berichtet xy von procter & gamble..."
das ist ja die seriöseste quelle zum thema schuppen die man finden kann *lol*
warum wird das nicht als "bezahlte anzeige" gekennzeichnet? wo ist zumindest der hinweis darauf abgeblieben, dass p&g millionen euro (jahr für jahr) mit dem verkauf von anti-schuppen-shampoos verdient?
das blöde ist nur, dass das Zeug die Haare dünner und fettiger macht (mein subjektiver Eindruck) und nach 2,3x Haarewaschen "ohne" die Schuppen wieder da sind.
Scheint, dieser Pilz ist beim Sex machen am Kopf wirklich erfolgreich...
Pilze gedeihen im sauren Hautmilieu. Mit basischer Körperpfläge lässt sich das in den Griff bekommen.
Haare mit Seife waschen, kurz einwirken lassen, mit Essigwasser zwecks leichterer kämmbarkeit nachspülen.
Oder Basensalz in Wasser lösen und auf die Kopfhaut tropfen und auftrocknen lassen, nicht abspülen. Es bleibt so ein basischer Film auf der Haut.
Basische Produkte ziehen die schädlichen Säuren aus dem Körper - Osmoseprinzip.
Buch: Gesunheit durch Entschlackung von Jentschura Lohkämper
Puh, ich rate ihnen dringend(!) sich einmal zu informieren, was Osmose ist (das was sie für Osmose halten hat gar nichts damit zu tun), was Säure-Basen Reaktionen sind , wie hoch der pH-Wert einer normalen, gesunden Haut ist und was passiert, wenn man diesen erhöht. Zudem sollten sie sich überlegen, warum die meisten Seifen heute pH heutneutral sind (d.h. pH 5,5, also sauer). Des weiteren machen sie sich doch bitte einmal über den pH-Wert von Essigwasser Gedanken.
Ich würde ihnen dringen empfehlen, sich mit Hilfe einer leicht verständlichen Quelle wie Wikipedia oder einem Hauptschul-Chemiebuch zu informieren, denn ich befürchte, sie Schaden ihrer Gesundheit mit der festen Überzeugung, das Richtige zu tun
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