Wikileaks-Veröffentlichung

Merkel "selten kreativ", Berlusconi "unfähig"

29. November 2010, 18:05
Bild 1 von 5»
Bild 1
foto: epa

Fast alle italienischen Zeitungen zitierten auf der Titelseite das wenig schmeichelhafte Urteil der römischen US-Botschaft über Premier Silvio Berlusconi: "Unfähig, selbstgefällig und nicht auf der Höhe eines zeitgemäßen EU-Regierungschefs." Besonderes Augenmerk gilt der US-Kritik zum Umgang Berlusconis mit dem libyschen Staatschef Gaddafi und dem russischen Regierungschef Putin, dessen "europäisches Megafon" der Cavaliere sei. Außenminister Franco Frattini kritisierte die Veröffentlichungen als "11. September der internationalen Diplomatie". Berlusconi selbst weilte am Montag in Tripolis - als Gast Gaddafis. (mu)

weiter ›

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 26
1 2
Alexander Patjomkin
00
30.11.2010, 16:08
Wenn niemand es sieht, bohrt jeder die Nase.

Wie biringst du das Ding sonst raus.
Veröffentlichung solche private Sachen beweisen gar nichts, sowas finde ich schwachsinnig.
Die WikiLeaks - Erfinder soll bestraft werden. Das ganze hat mit Aufklärungs-Journalismus nichts zu tun. Das sind persönliche Ambitionen der Verfasser
damit "Ruhm" und vor allem Geld verdienen.
Jede über alles zu "informieren" ist ein kolossaler Schwachsinn.

epep
00
30.11.2010, 15:42
die reagieren alle tatsächlich gelassen - und das ist authentisch..

..denn alle anderen haben ähnliche unterlagen über die politiker anderer länder.
oder glaub wirklich wer das höfliche diplomatische spiel ist mehr als fassade? diplomaten haben die aufgabe, das land zu vertreten stichhaltige, ehrliche und nicht "diplomatische"informationen über das andere land und dessen politiker zu liefern.

jede andere vorstellung wäre absurd.

aiuto
01
30.11.2010, 14:14
Naja, hat's dazu wirklich einer diplomatischen Notiz bedurft,

um herauszufinden, dass die Karikatur von Berlusconi ein Ei ist ?

Zacki
00
30.11.2010, 12:39
Steht da denn auch drin...

... ob Wasser nun tatsächlich nass ist?!

MR L
10
30.11.2010, 09:43
...,obama mit nur einem wort "zuviel versprochen"

The 11th Hour 5 vor 12
01
30.11.2010, 10:15
Da braucht es keinen Obama

bei uns gibt es ein ganzes Haus davon.

Wo?

Dr. Karl Renner-Ring 3

skyrock
00
30.11.2010, 08:55
der Mailänder Dom hat doch spuren hinterlassen

raymond a
00
30.11.2010, 08:49

Wenn sich ein Land (nicht erst seit Berlusconi) einen Terrorpaten zum besten Freund nimmt:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/08/3... -gheddafi/

braucht es sich nicht zu wundern, dass auch nach 30 Jahren keine „Hintermänner“ für den schlimmsten Terroranschlag der eigenen Geschichte gefunden werden konnten.

uncle sam3
00
30.11.2010, 13:46
jaja

auch Ö hat in den "70 und "80 gute geschäfte in Libien gemacht.

pepitant
00
30.11.2010, 12:45
?

Silvio Lackner
10
30.11.2010, 00:45
Tante Angela

ist ja wirklich nicht gerade die Ausgeburt an Phantasie.

dritter.mann
 
15
29.11.2010, 23:19
Allein schon an Berlusconi ist erkennbar,

wie zutreffend die Analysen der Diplomaten (stets gewesen) sind. Der Minimo schon wieder im After des anerkannt geistesgestörten G., der Rest der führenden EU-Politiker incl. Putin deutlich skizziert als das, was sie sind: Aufgeblasene Marionetten.

Dagegen nimmt sich selbst Faymann außergewöhnlich souverän aus. Tu felix Austria!!!

hurchzua
43
30.11.2010, 09:34
Der lezte Satz ihres Postings grenzt an Wahn

einen so inkompetenten Regierungschef, wie Faymann, sucht man in ganz Europa vergeblich.

Der Mann kann nichts. Einzig das Biotop der wiener Kommunalpolitik war ihm seit Jugendtagen vertraut. Dort ist er geschwommen, wie ein Fisch im Wasser. Die Kunst des Spiels der wechselseitigen Gefälligkeiten, des Packeln und Protegierens (Neudeutsch: „Networking“) ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen.

Aber für einen Bundeskanzler reicht das eben nicht. Hier wird die Kontur- und Überzeugungslosigkeit, die Faymann noch als Minister als „Anpassungsfähigkeit“ hilfreich war, plötzlich offensichtlich. Der Mann hat keine Visionen, keine Konzepte, und auch keine fachliche Kompetenz. Er plappert immer das, was er gerade für populär hält.

milk for breakfast
00
30.11.2010, 14:00

so deppat der faymann auch ist, aber da scheint in ihnen doch der österreicher durch: "bei uns is alles orsch, überall anders is alles besser und wir leiden tag aus tag ein".

ich sag ihnen eins: wir denken so gut über die anderen regierungschefs weil wir nicht direkt mit ihnen konfrontier sind, aber viele franzosen (sofern sie was vom faymann mitbekommen haben) würden sich einen solchen mann eher wünschen als den eigenen.

also, ja es is orsch, aber überall anders is es auch nicht besser, drum ham wirs relativ gesehn ganz gut ;)

pepitant
01
30.11.2010, 12:47
Mit "Networking"

habens 99% der Anforderungen an Machterhalt abgedeckt. Was sonst ist für einen Politiker von Interesse ?

tramezzino
00
30.11.2010, 12:30

als ob der schüssel oder der gusenbauer mehr gekonnt hatten.

black jack
00
30.11.2010, 16:04

hehe, ganz zu schweigen von Klima...

Naja, Österreich hat seit Jahrzehnten echte Dopes als Regierungschefs. In Deutschland offenbart sich die Unfähigkeit der Politiker seit Kohls Abgang.

Und in Frankreich gibt's seit Mitterand nur noch eine Ansammlung von Möchtegernnapoleons, wo es nicht einmal zum Möchtegern reicht.

Italien ... seit der ersten Amtszeit von Prodi kam nichts ernsthaftes mehr.

GB ... die sind wie wir. Nicht nur im Fußball eine Geschichte des Scheiterns (aber auf höherem Niveau als wir (weil Weltreich statt Mitteleuropa)). So hoffnungslos präsentiert sich dann auch die Regierung in London seit Thatcher, die noch geglaubt hat den Frieden zu gewinnen. Aber GBs Industrie gehört längst D, J und Indien ...

Goran Markovic
03
29.11.2010, 23:48

Das schönste daran ist das die Marionetten in Washington ja nicht einmal einatmen dürfen ohne Zustimmung irgendeiner Lobby, aber dabei über alle anderen lästern.....

clangi
12
29.11.2010, 21:40
hoffentlich sind wir zu unwichtig für sowas...

das urteil über faymann würde österreich wohl auf jahrzehnte blamieren...

edg-w
010
29.11.2010, 21:37
für dieses Urteil braucht man keinen Wikileaks

jodaflo
 
01
29.11.2010, 20:55
wie die bunte

aber statt promis und adel mal politiker. jetzt darf der standard für 15 minuten auch mal boulevard sein.

wow die regierungschefs unserer dikta...ahmm demokratien sind hirnis und einfach nur lächerlich

danke zeitungen, dass ihr das aus den wikileaks dokumenten recherchiert habt...das hätten wir sonst nie erfahren

nebenbei...es stehen sehr interessante sachen in dokumenten...

man muss nur zusammenhang zwischen rohstoffen...militär...konsum...propaganda herstellen können

aja...den gibt es nicht, die welt funktioniert ja zufällig so wie sie ist und militärstrategen planen nie was im voraus

mensch bedenke: wikileaks kann nicht wirklich mitgeplant werden, deshalb sofort durch die medienkabel die glaubwürdigkeit untegraben...

angehender Medientechniker
 
01
29.11.2010, 18:25
anscheinend nehmen einige Akten Bezug auf Österreich

Was da wohl steht?
Faymann: Cheshire Cat

jodaflo
 
00
29.11.2010, 21:01
wie aus den internen papieren der tabakindustrie hervorgeht

ist der österreicher ein sehr einfach zu handhabendes individuum und nicht weiterhin als problematisch einzustufen

http://www.tobaccopapers.com/

wikileaks der tabakindustrie

ja auch die führen krieg...medienkrieg

dritter.mann
 
02
29.11.2010, 22:30
Thema verfehlt, setzen!

monoton
03
29.11.2010, 18:17

ich möchte mir gar nicht die dossiers über bushs von den außenministerien der eu staaten vorstellen, die waren sicher auch nicht schmeichelhaft

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 26
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.