Tsvangirai verklagt Mugabe

26. November 2010, 07:53
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    foto: tsvangirayi mukwazhi/ap/dapd

    Tsvangirais Vorwürfe: Mugabe würde sich nicht an die Verfassung und auch nicht an das Abkommen zur Teilung der Macht halten.

Wegen Verstoß gegen die Verfassung und das Abkommen zur Teilung der Macht

Harare - Der simbabwische Ministerpräsident hat Klage gegen Staatspräsident Robert Mugabe eingereicht. Er warf ihm einen Verstoß gegen die Verfassung und das Abkommen zur Teilung der Macht in Simbabwe vor. Tsvangirai erklärte am Donnerstag, er wolle eine Annullierung der Ernennung von zehn Provinzgouverneuren durch Mugabe im vergangenen Monat erreichen. Das verstoße gegen die Verfassung. Im Abkommen zur Teilung der Macht sei zudem festgelegt worden, dass der Staatspräsident vor wichtigen Ernennungen mit dem Ministerpräsidenten beraten müsse, was aber nicht geschehen sei. Das Präsidialamt äußerte sich zunächst nicht.

Im Oktober hatte Tsvangirai in Briefen an die Vereinten Nationen, die Europäische Union und vier Länder diese aufgefordert, sechs von Mugabe ernannte Botschafter nicht anzuerkennen. Die UN erklärten, das könnten sie nicht, sie forderten aber, dass das Abkommen zur Teilung der Macht eingehalten werden müsse. Die Koalitionsregierung wurde 2008 nach von Gewalt überschatteten Wahlen gebildet, sie ist tief zerstritten.

Mugabe kündigte im vergangenen Monat an, er werde im nächsten Jahr Neuwahlen ansetzen, um diese Koalitionsregierung mit seinem Rivalen zu beenden. Die Wahlen würden angesetzt, auch wenn die Verfassungsreform noch nicht beendet sei. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 44
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Duke Franklin
123
26.11.2010, 19:25
Verdammte Europäische Faschisten!

Was interessiert euch Zimbabwe! Nur weil ein Staatsoberhaupt in Afrika mal das richtige gemacht hat und den weissen Mist raus geworfen hat aus dem Land, seid ihr alle so schockiert vom schlimmen zimbabwe.

Ihr habt einen Kontinent 400 Jahre brutalst ausgebeutet und jetzt seid ihr am "Leid" des Volkes in Zimbabwe interessiert! Heuchler!

Kein Mensch hat euch nach Afrika eingeladen, ihr seid mit Schiffen einfach an Land gegangen und habt geplündert und gemordet! Jetzt kommen Afrikaner nach Europa und ihr kommt mit eurem VISUM Schmäh, wo hatten Europäer ein VISUM als sie an den Küsten Afrikas landeten! Es lebe Mugabe!!!

Dump Monkey
00
16.12.2010, 13:09
Visum?

Seit wann braucht man ein Visum, wenn man Waffen hat?

btw: schwarzer Mist.

Dump Monkey
00
16.12.2010, 13:13
..

...und heute für dich speziell im Angebot: brauner Mist!

Captain Future
10
29.11.2010, 13:40
Na na na!

Angefangen haben aber schon Eure Mauren, die unsere braven Westgoten kolonisiert haben 711. Und das fuer fast 800 Jahre!

iwan grorosnij
00
12.12.2010, 17:09
Was ist das für ein Vergleich?

Die Mauren haben Spanien und Portugal erobert und nicht zu Kolonien gemacht.
Der feine Unterschied besteht darin das die Iberische Halbinsel nicht ausgeblutet, die Bevölkerung nich massiv unterdrückt und andere Religionen nicht verfolgt wurden.
Den Kolonialismus mit der Eroberung Spaniens zu vergleichen ist ein starkes Stück.

Kowosch
 
01
27.11.2010, 09:30

Ja, und was fällt dem Tsvangirai ein, daß er sich für das Land, in dem er lebt und aus dem er stammt, interessiert? Unerhört!

Und Sie kennen Menschen, die schon 400 Jahre alt sind? Doll. Wenn ich nun welche kennte, die 100.000 Jahre alt wären, dürften die sich dann bei Ihnen beklagen, daß sie aus ihrer Heimat vertrieben worden sind? Wobei ich übrigens irgendwie eh bezweifle, daß Sie tatsächlich selbst Afrikaner sind.

Warentester
00
27.11.2010, 04:21

Naja, jetzt ist der "weiße Mist", wie Sie sich ausdrücken, ja schon länger draußen. Ist nur die Frage warum das reiche Simbawe von einen Lebensmittelexporteur zu einen Hungerland geworden ist? Und warum es trotz all seiner Rohstoffe ein am Armenhaus recht nahe am Ende der Skala ist, ist insofern auch bemerkenswert. Lustig ist das das für den Westen rein wirtschaftklich eh nicht schlecht ist. Irgendwo müssen die Ganoven ja ihr Geld parken und ihre Luxusautos kaufen. So gesehen schneidet sich Europa mit seiner Intervention sogar ins eigene Fleisch, wenn sie erfolgreich wäre.
Des weiteren empfehle ich Ihnen einmal ein bisserl Geschichte zu lernen, damit sie sich nicht mehr so blamieren.

Duke Franklin
12
27.11.2010, 08:41
Bitte, hab nur 1sen gehabt in Geschichte im Gymnasium!

Pass mal auf, du hast wohl die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Aber es war nicht Weisheit sondern Ignoranz!
Nigeria ist die größte Nation und die afrikanische Supermacht am Kontinent. Nigeria ist der Staat der Zimbabwe am meisten hätte unterstützen sollen, TUT ES ABER NICHT, weil die Europäischen Faschisten und Mörder immer dafür sorgen dass in Nigeria nur korrupte Leute an die Macht kommen. Die Europäer haben es immer geschafft dass nur IHRE Leute in Nigeria an die Macht kommen. Ganz besonders die sogenannten Akademiker aus Cambridge, Oxford und was weis ich noch. Mit denen ihr ganz erfolgreich Gehirnwäsche gemacht habt. Kein Europäer, KEINER möchte Stabilität in Afrika. Sonst würdet ihr alle untergehen.

chibalbo
00
27.11.2010, 16:10

nett in der opferrolle oder?
da warst du aber wirklich brav in der schule.

warum sollte nigeria zimbabwe retten?
wenn du schon von afrikanischen wirtschaftsmächten sprichst - warum dann nicht südafrika (DIE wirtschaftsmacht in afrika und nachbar)? mbeki und zuma haben gar nix erreicht bei mugabe. aber nigeria sollte...^^

bisschen zu einfach ständig die schuld bei anderen zu suchen. europa brauchte 1 marshall plan nach dem zweiten WK um wieder komplett aufgebaut zu werden. in den afrikanischen kontinent sind schon zig solcher pläne in form von "staatlichen hilfsleistungen" geflossen ohne erkennbaren fortschritt. dann immer die schuld bei anderen suchen - wie gesagt, etwas billig.

iwan grorosnij
00
12.12.2010, 17:15

Mach dich vielleicht mal schlau darüber was Shell so im Nigerdelta treibt, vielleicht verstehst du dann warum sich Afrika nicht so leicht erholt.
Auserdem hatte Deutschland und Österreich eine andere Ausgangsposition (gebildetes, hoch spezialisiertes Volk) es war "lediglich" einiges in Trümmern.
Afrika hat das nicht und nebenbei existiert noch sowas wie Kolonialismus in moderer Form.

Das die Afrikaner selbst natürlich auch eine Teilschuld tragen steht auser Frage, aber ohne Europa, den USA, Russland und neuerdings auch China wärs um ein schöes Stück leichter.

j oe
00
27.11.2010, 02:47
schon mal das hirn eingeschalten??

Mr_Murphy
00
26.11.2010, 22:20
Lol?

Musste beim Lesen ihres Posts grinsen, keine Ahnung wieso.... :-D Vielleicht zu dumm um wahr zu sein?

cyber ferkel
11
26.11.2010, 20:22

Wer ist wir?

"Wir" bist du genauso wie ich. Immerhin lebst du bei uns und der erstohlene Reichtum der "400 Jahre brutalster Ausbeutung" kommt auch dir zugute.

Ich habe den Afrikanern genausowenig etwas angetan wie du und ich lasse mich nicht in Sippenhaftung für Dinge nehmen, die vor hunderten Jahren passiert sind.

Ich mache dich, nur weil du offenbar in Afrika deine Wurzeln hast, ja auch nicht für jeden Bürgerkrieg in Afrika verantwortlich.

Pepi friß weniger
01
27.11.2010, 03:24
"Ich habe den Afrikanern genausowenig etwas angetan"

Aha.
Tankst also eh nicht bei Shell. Siehe Nigeria, Ogoni, Ken Saro Viva.

Gut so.

MondXicht
01
26.11.2010, 20:11

Im Kongo, In Simbabwe, in Nigeria sind es aber Schwarzafrikaner die Schwarzafrikaner ausbeuten, keine pöhsen weißen Männer, und in Uganda war die gesamte Wirtschaft ruiniert nach dem der "Müll" vom asiatischen Subkontinent gewaltsam rausgeworfen wurden.

Sicher, die Verbrechen der Kolonialepoche waren groß, aber zu oft haben afrikanische Politiker bewiesen, dass sie keinen Zentimeter anders oder manchmal noch schlimmer handeln als die Kolonialherren, wenn sie die Macht dazu kriegen.

Also buhuuu der weiße Mann taugt hier nicht als Sündenbock für alles

emma goldman
00
27.11.2010, 03:42

uganda: sie haben doch überhaupt keine ahnung von uganda. Die von den briten militärisch durchgesetzte sozialstruktur schuf die hierarchie: 1.briten 2.asiaten 3.schwarze. Beinhaltete: systematische ausschaltung der ugander aus dem geschäftsleben handel etc. Keine kredite u.s.w. Ausschluss aus allen hòiheren verwaltungsposten. Briten allein waren an zahl zu gering um die kolonien effektiv zu kontrolliern, also schleppten sie irgendwelche hörigen vasallen ein...in dem fall inder. Die übernahnen dann den brit.rassismus...wie ghandi bis 1900.. Nach oben buckeln nach unten treten..nach abzug der truppen:crash

MondXicht
00
27.11.2010, 09:29

In den meisten afrikanischen Subsahara Staaten sind die Inder die vorherrschende Handelskaste, und wenn nicht die, dann sind's die Araber.

emma goldman
00
27.11.2010, 21:59

Zu Uganda: Museveni musste der Weltbank zusichern
indischen Unternehmern wie Metha, Madvahni etc. das - in der Kolonialzeit begründete - Eigentum zurückzuerstatten.
http://www.pbs.org/frontline... sia_1.html
http://www.othermalaysia.org/2009/12/0... and-burma/
http://www.voicesforburma.org/about/coloni
In Afrika wurden diese kolonialstukturen bis jetzt nicht abgeschüttelt, deshalb kann sich gar nichts ändern.

emma goldman
00
27.11.2010, 21:38

Das trifft auf einige Länder Afrikas zu.
"Lebanese dominate the commercial sectors of Sierra Leone, Senegal, Liberia and the Ivory Coast, Gambia".
Dazu:West Africa:The Lebanese Connection
http://forum.tayyar.org/f10/west-... ion-25399/
"Indians dominate business in Uganda, Tansania and second to Kikuyus in Kenya"
Dort wo es so ist, ist dies also Ergebnis der französischen und vor allem britischen Kolonialpolitik des prinzips divide and rule.
In Teilen Asiens wurde dies nicht anders praktiziert, mit bis heute währenden Folgen.

MondXicht
00
28.11.2010, 09:48

Danke für die gut aufbereiteten Informationen. Natürlich haben sie Recht, vieles was man heute in diesen Staaten beobachten kann hat seine Wurzeln in der Kolonialzeit. Das Prinzip Divida et Impera hat nicht zuletzt viele Bürgerkriege hervorgerufen, weil man damals gekonnt Völker gegeneinander aufgehetzt hat.

emma goldman
00
29.11.2010, 15:30

....und Bevölkerungsgruppen aus anderen Kolonien eingeschleppt, diese bevorzugt behandelt, damit die indirect Rule auch nach Abzug der Trupppen garamtiert bleibt, denn wer die Geldströme beherrscht, beherrscht das Land und die Briten und Franzosen sind weiter fein raus. Es sei denn es findet eine sozialistische Transformation; die die kolonialen Strukturen auslöscht. siehe Vietnam

Duke Franklin
30
26.11.2010, 20:59
Servas, besserwisser!

Kein Afrikaner hat euch eingeladen,KEINER! Ihr seid nach Afrika gegangen und habt einen ganzen Kontinent JAHRHUNDERTE lang ausgeraubt! Der ganze Kontinent hat davor sich selbst versorgt! Afrika wurde aus dem Konzept gebracht, kein wunder es wurde 400 Jahre lang ausgeblutet. Wer würde da nicht aus dem Konzept kommen. Schau dir Süd-Italien an es leidet noch immer unter der wüsten Zerstörung die Hannibal in der Antike dort verursacht hat. Unser Kontinent war gut, friedlebend und progressive. Dann seid ihr mit eurer so genannten Zivilisation gekommen. Welcher Kontinent hat sich so oft abgeschlachtet wie euer Europa? Sehr zivilisiert! Das ich nicht lache!

nix fir unguad
00
28.11.2010, 11:27
Sie haben aber eine Ahnung von Afrika!

Kriege waren in Afrika immer schon ein Volksfest. Die Bevölkerung kam auf die benachbarten Hügel um zuzusehen wie sich die Armeen gegenseitig abmurksten. So ein Krieg war ein Volksfest.

emma goldman
00
27.11.2010, 23:39

,.also in indonesien und phillip. Sind es keine einheimischen, welche die wirtschaft beherrschen. Dort leben die kolonialstrukturen ebenso weiter. Ethnic phillipines sind quasi nur die zweiten im land und leben meist noch schlechter als dort in afrika wo kein krieg ist oder vor kurzem noch war. Siehe dazu auch Amy chua "world on fire". Auch in indien leben mehr leute in armut als in afrika.

MondXicht
02
27.11.2010, 09:26

Die Inder, die Vietnamesen, die Philipinos, die Indonesier haben uns auch ertragen müssen, lange genug. Trotzdem läufts bei denen unterm Strich nicht annähernd so desaströs ab wie in vielen afrikanischen Staaten.

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