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Kardinal Schönborn weist Vertuschungsvorwürfe zurück, doch Opfer überlegen eine Anzeige
Wien - "Der Kardinal hat in Sachen Missbrauch niemals geschwiegen", stellt dessen Sprecher Erich Leitenberger klar. Vonseiten der Erzdiözese weist man damit die massiven Vorwürfe eines ehemaligen Mitgliedes der Ombudsstelle der Erzdiözese Wien zurück. Der Psychologe Holger Eich hatte im Gespräch mit dem Standard kritisiert, dass man vonseiten der Ombudsstelle Schönborn über Missbrauchsfälle in kirchlichen Bereichen stets informiert habe, dieser aber oft zu "entscheidungsschwach" gewesen sei, um Konsequenzen zu ziehen. Auch von vielen der heuer öffentlich gewordenen Fälle habe der Kardinal "mit Sicherheit" gewusst, führte Eich aus.
Leitenberger: "Diese Anschuldigungen sind völlig haltlos. Und letztlich unfair, denn Christoph Schönborn war es, der auch öffentlich die Hoffnung geäußert hat, dass sein unmittelbarer Vorgänger, Kardinal Hans Hermann Groër, die Kraft zum Bekenntnis findet. Umso entschlossener hat er, als er 1995 die Verantwortung für die Erzdiözese Wien übernahm, dafür gesorgt, dass die Wahrheit über das Thema Missbrauch im Mittelpunkt steht, einschließlich der Vorbeugung."
Opferplattform prüft Anzeige
Außerdem habe Schönborn die erste diözesane Ombudsstelle für die Opfer von sexuellem Missbrauch im deutschsprachigen Bereich eingerichtet. Leitenberger: "Jedem einzelnen Fall wurde konsequent nachgegangen. Wo es notwendig war, wurden Tatverdächtige ihres Amtes enthoben und angezeigt. Seit 1995 gilt die Weisung, in Fällen des sexuellen Missbrauchs oder der Gewaltanwendung eng mit den Sicherheits- und Justizbehörden zusammenzuarbeiten. Zugleich gilt seit damals, in erster Linie die 'Perspektive der Opfer' einzunehmen."
"Entsetzt" zeigte sich hingegen die Plattform Betroffene kirchlicher Gewalt: "Österreichs ranghöchster Geistlicher hat nun jegliche Glaubwürdigkeit eingebüßt. Immerhin könnte er Täter vor Strafverfolgung geschützt und Opfer um zivilrechtliche Ansprüche gebracht haben." Ein Grund, warum man jetzt rechtliche Schritte prüfe.
"Wir überlegen ein strafrechtliches Vorgehen gegen Kardinal Schönborn. Und appellieren an die Justiz, eine Hausdurchsuchung im bischöflichen Palais durchzuführen, um so an geheime Missbrauchsakten zu gelangen und um so auch Fälle vor der Verjährung zu retten", erläutert Plattform-Sprecher Sepp Rothwangl. (Markus Rohrhofer, DER STANDARD Printausgabe, 26.11.2010)
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Das Stift Kremsmünster hat nun ein externes Institut mit der Aufarbeitung seiner Vergangenheit betraut. Indes arbeitet ein Pater, dem Missbrauch vorgeworfen wurde, weiterhin im Klosterarchiv. Ein anderer, der im Akt genannt wird, begleitete noch 2011 eine Schulreise
Datenschutzkommission entscheidet gegen Kirche
Seit drei Jahren wird rund um die Missbrauchsfälle im Stift Kremsmünster ermittelt. Nun wird eine kleine Gruppe von Opfern aktiv. Denn noch diese Woche entscheidet sich, ob der "Haupttäter" vor Gericht kommt
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"Und letztlich unfair, denn Christoph Schönborn war es, der auch öffentlich die Hoffnung geäußert hat, dass sein unmittelbarer Vorgänger, Kardinal Hans Hermann Groër, die Kraft zum Bekenntnis findet."
Straftaten gehoert angezeigt und vor Gericht und die Opfer gehoeren entschaedigt. Man koennte wohl dieser unmoralischen (Kirchen)Logik folgend bei jeder Straftat sagen: "Ich habe als Verantwortlicher und/oder Beobachter der Straftat die Hoffnung geaussert, dass der Kriminelle die Tat nicht begeht oder sie bereut und die Kraft zum Bekenntnis findet." Hallo!
Wer einer Dokumentation seiner Taten gegenübersteht, verlangt das Ignorieren wegen unbefugter Dokumentation.
Aber hallo - wenn jeder sein Leben dokumentierte, wären die Spielregeln klar - das Vis a Vis kann heimlich aufzeichnen - ich bleibe bei der Wahrheit oder verweigere jegliche Angaben.
Das wäre für's Amtsgeheimins, das ja nur bei good will gilt, der Genickbruch und beendete viel Korruption.
Will das niemand?
Wie könnt ihr es wagen, einem heiligen Mann Fehler zu unterstellen?
Einem katholischer Würdenträger kann doch nur dann ein Fehlverhalten angelastet, wenn er menschlichen Neigungen, zB der Lust nach Sex mit einer Frau/einem Mann, nachgeht.
Versündigt euch nicht! Das Fegefeuer hat der Ratzinger zwar abgeschafft, aber so schnell könnt ihr gar nicht schauen, ist es wieder eingeführt!
Deshalb: Fürchtet euch! - Auch weiterhin.
der Bilder.berger:
http://www.civitas-institut.de/index.php... &Itemid=33
Bitte melde Dich bei uns:
www.wir-offenbaren.com
www.betroffen.at
LG
Sepp
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