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Wien - Die Wiener Wirtschaftskammer sieht der neuen rot-grünen Stadtregierung mit Skepsis entgegen - jedenfalls in Verkehrsfragen. Kammerpräsidentin Brigitte Jank warnt in einem Kommentar für die Kammerzeitung "Wiener Wirtschaft" vor den bereits bekanntgewordenen Plänen, also etwa die beabsichtigte Reduzierung des Autoverkehrs, die Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung und die Sperre des Rings für weitere Großveranstaltungen.
Demonstrationen schlecht fürs Geschäft
Gerade letzterer sei durch die "Vielzahl an Demonstrationen" ohnehin bereits stark beeinträchtigt, kritisierte Jank. Zusätzlich zu den Unternehmen, die den Ring als Verkehrsweg nutzten, seien hier die Betriebe der Innenstadt und der angrenzenden Bezirke erheblich betroffen. "Es kann nicht das Ziel der Stadtregierung sein, den Druck auf diese Betriebe noch weiter zu erhöhen", befand die Kammerpräsidentin.
Die Verkehrskonzepte müssten sich daher auch an den wirtschaftlichen Notwendigkeiten orientieren. Deutlich "mehr Engagement" als bisher wäre von der neuen Stadtregierung zudem im Bereich der hochrangigen Verkehrsinfrastruktur angebracht, forderte Jank. Dem Verkehrsministerium die Streichung bzw. den Aufschub wichtiger Projekte wie dem Lückenschluss der Umfahrung S1 "unwidersprochen durchgehen zu lassen", sei nicht zu akzeptieren. (APA)
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Die Klientel der WK haben kein Interesse an den Lebensumständen in Wien. Sie wollen mit uns + der Stadt Geld verdienen, fertig.
Sie selbst leben in der Grünruhelage und wollen mit ihrem Q7 so schnell wie möglich zu ihren Büros oder Geschäften gelangen.
Leider lassen sich die Stadtplaner von diesem Gesindel alles mögliche einreden. Und die meisten Planer spielen eben gerne mit Bauklötzchen. So sehen ihre Produkte dann auch aus.
Diese Stadt braucht 50% weniger Autofahrten im Innenstadtbereich und mindestens 100.000 neue Bäume in den Strassen.
Und bitte, ich will nicht das alles so bleibt wie es ist, nur keiner mehr Autofahren darf.
Ich fände es toll, wenn ich mir in der Nähe meiner Arbeit eine Grünruhelage mit guter Schule leisten könnte.
gott sei dank haben die schwarzen (und blau) in wien nichts mehr zu reden. Kein wunder mit ihrer verkehrspolitik von vorgestern (mehr strassenausbauten, keine weiteren belastungen für pkw und lkw), dass sie im städtischen bereich immer wähler verlieren. Gott sei dank ist die wk nicht wahlentscheidend!
1.) der energieverbrauch vor 50 jahren war nicht so hoch wie jetzt.
2.) gab es damals noch einige kalorische kraftwerke. die wurden zum glück abgeschaltet. nicht wegen der umwelt sondern wegen der wirtschaftlichen rentabilität.
3.) sollen also die letzten noch halbwegs naturnahen auen und bergtäler zerstört werden?
4.) werden alternativenergien zum wohle der stromkonzerne zu wenig gefördert.
was aber ihr post mit der üblichen suderei der WK zu tun hat ist mir schleierhaft.
Wirtschaftskammer ist der Verein, der flexible Arbeitszeiten fordert. Nun, zwischen 11 und 14 Uhr sind die Damen und Herren zu Tisch. Und schon mal nach 16 Uhr angerufen?, ja die haben flexible Arbeitszeiten. Schon schön in einer geschützten Werkstätte zu arbeiten...
steigert die Lebensqualität. Auch wenn die WK das noch so negiert. Überlegen wir mal kurz, heute ist Fahrverbot auf der Mariahilferstrasse, u. es werden soviele Menschen wie noch nie erwartet ?
Im Gegenzug muss die Stadt natürlich die Öffis massiv ausbauen, mit neuen Parkpickerln, etc. sollte da einiges an Geld in die Kassa kommen.
Es ist, wie es ist, die Autos werden mehr u. länger u. öffentlicher Raum ist nun mal knapp.
Aber es kann sehr wohl funktionieren, Zürich ist da z.B ein schönes Vorbild, da kommen die Pendler mit Doppelstock Wiesel im 10min Takt am HBF an von bis zu 50 km entfernt. Die haben aber auch einen See in der Mitte, der den Autoverkehr in dieser Quantität sowieso nicht zulässt.
ich stimme Ihnen fast vollständig zu, bis auf ein kleines detail:
parkpickerln sind nicht als einnahmequelle geplant. sondern um MIV-verkehr zu reduzieren! (beides gleichzeitig schließt sich allein schon aus marktwirtschaftlcihen gründen aus)
woher das geld kommen soll kann man am besten an einer stadt namens hasselt demonstrieren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pers... in_Hasselt
weniger autos heißt weniger straßen heißt weniger kosten für diese. und straßen(erhaltungs)kosten sind astronomisch!
aber nicht weil sein Geld in der Stiftung ist (dann ist es nämlich nicht mehr sein Geld), sondern weil er sichlich eine Rechtsform gewählt hat, sodaß ein Zugriff auf sein Privatvermögen nicht möglich ist. Er wird nur GF sein, und das ganze ist wohl eine Aktiengesellschaft, die somit niemand persönlich gehört sondern den AKtieninhabern.
primitivste Werbung für Umverteilung von unten nach oben macht, dem muss man Authenzität zugestehen.
Sie zeigen sich so zynisch und dumm wie sie das Volk einschätzen.
Widerlich, einfach widerlich!
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