Brasilien, Paraíba: Auf Zuckerrohr gebaut

Der Nordosten Brasiliens lebte und lebt vom Zuckerrohr. Früher als Zucker exportiert, rinnt der Stoff heute in den Tank. João Pessoa bewahrt das Erbe

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foto: mirjam harmtodt

João Pessoa liegt im Bundesstaat Paraíba am Rio Parahyba. Bei einer Flussfahrt geht es vorbei an dichten Mangrovenwäldern, die gesund und voller Leben sind. Zahlreiche Vögel zeugen davon.

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falsches Bild

Also die Kirche auf Bild 34 ist aber nicht die Igreja São Francisco, sondern die Igreja do Carmo!

paraiba war auch sitz eines der wohl faszinierendsten befreiungstheologen, erzbischof dom jose maria pires

"dom pele" wurde er genannt, der erste afrobrasilianische bischof brasiliens, ein unglaublich weltoffener und sozialkritischer mensch, der die landlosen, bzw. von den großgrundbesitzern enteigneten auch handfest in ihrem kampf um eigentum unterstützte, indem er sich an ihren demonstrationen beteiligte und auch selbst hand anlegte, wenn dabei die zuckerrohrmonokulturen der großgrundbesitzer in brand gesetzt wurden. viele großgrundbesitzer haben sich die parzellen der kleinbauern, zumeist ganzer dörfer, mit unterstützung der korrupten justiz angeeignet. ich durfte den bischof 1995 knapp vor seiner emeritierung noch in diesem widerstandskampf persönlich erleben.
dieser kritische aspekt scheint der verfasserin offenbar nicht wichtig !

Bild 28 würde in unsere verknöcherte Kirche wieder mehr Schwung bringen.

Nett, zu den Berichten über Brasiliens Zuckerrohr auch mal eine Ansicht zu haben.

Furchtbar, alle Hügel vom Zuckerrohr überzogen

totale Monokultur, faulende Zähn der Arbeiter, die in ärmsten Verhältnissen auf den Farmen leben und dort ihren Lohn für Lebensnotwendigkeiten abliefern.

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