Der Österreichische Film: 25 DVDs

24. November 2010, 15:30
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Der österreichische Film ist so vielfältig wie das Leben selbst. Er erzählt die großen und kleinen Geschichten unserer Welt, er tut das kritisch, selbstkritisch, bohrend, beißend, ironisch, zynisch, liebevoll, romantisch, hymnisch. Jeder Film ist ein Spiegel seiner Zeit und der Gesellschaft, in der er angesiedelt ist, er ist ein Seismograph seelischer Befindlichkeiten, ein Gradmesser öffentlicher und privater Leidenschaften.

Staffel 151 bis 175

Die vorliegende Staffel enthält Filme aus den Jahren 1906 bis 1910 und 1972 bis 2009. Im ersten Jahrzehnt drehte ein findiger Fotograf aus Schlesien erotische Kurzfilme, in einem Wiener Dachatelier, die gleichzeitig als die ersten in Österreich gedrehten Spielfilme gelten. Es sind charmante, augenzwinkernde Miniaturen. Wolfgang Murnbergers "Der Knochenmann" mit Hader, Bierbichler und Minichmayr ist der "jüngste" Film dieser Staffel, die wie alle anderen dieser Edition ein außerordentlich breites Spektrum bieten. Michael Kehlmanns "Hiob" nach Josef Roth (1977), Vojtech Jasnys "Der Kulterer" nach Thomas Bernhard mit Helmut Qualtinger (1974), Michael Hanekes "Caché" (2005), Karin Brandauers "Einstweilen wird es Mittag" (1988) sollen als Hinweise auf dieses Spektrum dienen.

derStandard.at/Kultur verlost fünf Editionen "Der Österreichische Film" Staffel 151-175.

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    foto: hoanzl
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