Fehler in Android entdeckt - Javascript ermöglicht Angreifer Zugriff auf private Daten
Sicherheitsexperte Thomas Cannon hat nach eigenen Angaben eine Sicherheitslücke in Android
entdeckt. Über präparierte Webseiten sei es Angreifern möglich lokale
Dateien des Nutzers auszulesen. Entdeckt wurde die Lücke auf einem HTC
Desire mit Android 2.2 - heise security konnte die Lücke auch auf einem Google Nexus One und Samsungs Galaxy Tab nachvollziehen. Auch ältere Versionen sollen betroffen sein.
Sicherheitsleck
Über die Lücke ließen sich die Systemverzeichnisse nicht einsehen,
nur auf Benutzerdaten könne zugegriffen werden. Außerdem müsse der
Angreifer den Pfad kennen, was aber beispielsweise bei Fotos - welche
mit fortlaufender Nummer gespeichert werden - nicht schwieirg sei.
Öffnet man solch einen präparierten Link sendet der Server des
Angreifers eine mit Javascript versehene HTML-Datei an den jeweilige
Browser. Dieser lädt die Datei dann automatisch herunter und führt
diese mit lokalen Rechten aus. So ließen sich Benutzerdaten an den
Server im Hintergrund übertragen.
Schutzmaßnahmen
Schützen kann man sich vor möglichen Angriffen durch die
Deaktivierung von Javascript. Allerdings nur bedingt, so kann sich eine
entsprechende Datei auch als Email-Anhang ins System einschleusen.
Google erklärte nach Bekanntwerden der Lücke sich um das Problem zu kümmern. (red)
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