"Jeder kann Buddha sein"

24. November 2010, 17:41

Der buddhistische Orden Fo-Guang-Shan eröffnet am Sonntag in der Sechshauserstraße im 15. Wiener Gemeindebezirk seinen neuen Tempel - Eine Führung durch die neuen Räumlichkeiten der Gemeinschaft

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foto: d.neubacher/derstandard.at

Von Meditationsgruppen und Andachten über Jugendarbeit bis hin zu chinesischen Sprachkursen - Fo-Guang-Shan bietet verschiedene Aktivitäten sowohl für erfahrene Buddhisten als auch für Anfänger und Interessenten.

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"In jedem Menschen ist das Erwachen möglich." Ich hoffe unsere Gewählten werden Stammgäste...

wer würde wetten

das wenn wir die hälfte der moslems hier in wien gegen buddhisten austauschen würden, und ein paar schöne buddhistische klöster hätten, das der toruismus gleich um einiges steigern würde und österreich einen deutlich positiveren ruf hätte?

Könnte es sein, dass sie am "Ruf Österreichs" anhaften? Dann hätten Sie nichts vom Buddhismus verstanden.

Leben ist Leiden.
Leiden entsteht durch Anhaften.
Man kann das Leiden beenden.
Dazu muss man die Anhaftung lösen.

As simple as that, keine Götter, keine Dämonen, keine Tempel, keine Goldbuddhas, keine Lamas, keine Räucherstäbchen, kein Eso-Watch.

Einen schönen Tag noch.

FInde ich immer wieder wunderbar wie gutsituierte westliche Menschen

im Alter von 30-40 Praktiken der Sterbevorbereitung alter asiatischer Männer üben und studieren. In diesem Sinne schön loslassen!

Ja, ich finds auch immer wieder erstaunlich wieviel wesentlich ältere Menschen diese Beschäftigung so gar nicht nachvollziehen können und ihr Seelenglück lieber weiter in Alkohol, Materialismus und Selbstmitleid suchen...

ich würde das aber nie jemand vorwerfen, hoffe ich zumindest.

Das "Lösen der Anhaftung" ist halt nicht ganz "as simple as that", Sie Traumtänzer.

ich glaube er meinte das die lehre selbst einfach ist.
von der ausfuehrung hat er ja nichts gesagt ;)

so ist es. leider ist es nicht einfach, und das ganze leben ist sterbe-vorbereitung.
grüße vom traumtänzer.

wesentlich mehr gibts hier

http://buddha-buddhism.com/
mit gigantischen fotos!

Jetzt mal im Ernst ...

... viele Westler (auch solche, die im Standard posten) scheinen nicht die geringste Ahnung zu haben, was für ein unmenschliches Zwangssystem der tibetische Buddhismus entfaltet hat.

Für einen Überblick siehe etwa:

http://www.esowatch.com/ge/index.... Buddhismus

Diese unkritische Buddhismus-Symphatie ist geradezu grotesk.

Der Text dieser an sich löblichen Seite ist

ähnlich wie bei Wiki davon getragen, dass es verschiedene Autoren gibt. Leider ist schon der Stil dieses Textes ziemlich geifernd und vom Wunsch getragen in jedem einzelnen Halbsatz eine Verurteilung vorzunehmen.

Darunter leidet die Glaubwürdigkeit.

Historisch vorbelastet

Man sollte christliche Werte nicht anhand der katholischen Kirche und des Papsttums bewerten und ebenso nicht Buddhistische Lehren auf einzelne Ausprägungen reduzieren. Feuer ist nicht per se nützlich oder schädlich, es kommt auf die Anwendung an. Der Buddhismus in Europa hat lediglich den Vorteil hierzulande historisch weniger vorbelastet zu sein.

Was in den Klöstern getan wurde...

... hat mit Buddhas Lehre nicht mehr viel zu tun. Es gibt keine Belehrungen, die deren Tun rechtfertigt.
Leider werden kulturelle Entwicklungen und Buddhas Lehren immer wieder von Medien und Unwissenden vermischt und dadurch der gute Ruf der Lehre beschädigt.

komisch beim islam läßt man solche argumente nicht zu....

das könnte man für jede, aber auch jede religion sagen!

buddhas lehren - wurden erst lange nach seinem tod aufgezeichnet. und beinhalten eine frauenfeindliche sicht. ich nehme an, dass sie die texte gelesen haben, dann wissen sie eh, was ich meine.
in den überlieferungen sind ein paar gute sachen, der rest ist vor allem opposition gegenüber dem brahmanentum (von denen aber auch einiges übernommen wurde) und anderen damaligen strömungen. gautama hat auch das rad nicht neu erfunden, vieles war schon da.

schlecht informiert - wie ich schon geschrieben habe!

Wer die Texte fürs Mönchsleben liest kann diese Ansicht gewinnen.
Wer die höchsten Belehrungen liest, wird keine Unterscheidung für Frauen und Männer finden.
"Das Rad neu erfunden" hat Buddha sehr wohl: Es gab und gibt keine Lehre, die den selben Inhalt hat. Wer etwas anderes behauptet, kennt die Lehre nicht gut genug oder hat sie schlicht nicht begriffen.

Es gehört - meine ich - noch was dazu:

Der Aspekt alle Erkenntnisse und Lehren auch wieder zu hinterfragen, das macht die Sache mühsamer als "vorgekaute Dogmen" aber ist eine wesentliche Quelle für Toleranz (jeder hat doch sein Mosaiksteinchen des Gesamtbildes) -> "Wenn alle Wesen Buddha-Natur besitzen, woher kommt es dass sie das nicht wissen? - Antwort: Sie wissen es"
Der Aspekt dass ich eigene Verantwortung für mein Tun und meine Erkenntnis habe. Ich kann nichts auf irgendein übergeordnetes Wesen schieben unter Paradoxa wie "...er straft mich weil er mich liebt..." etc oder unter der Prämisse es gäbe Höllenstrafen wegen nicht "gebeichteter" Verfehlungen.
Faktensammlung über "Beichte" war wohl eher eine Vorstufe von Google ;-)

stimmt, aber was hat das hier mit Tibet zu tun?

Willkommen in der Welt von man sollte alles kritisch betrachten.
Die Website allerdings ist auch nicht so toll.

Websites die mit "-watch" enden sind oft ziemlich üble Propagandasites voller Hasspredigten. Bestes Beispiel ist Jewwatch.

dann sag mal wo esowatch hasspredigten auflistet?

Wer zusammenhängend lesen kann ist klar im Vorteil

Na ja, also esowatch.com zeichnet sich aber auch nicht gerade durch Objektivität aus, die verreißen eigentlich jedes Thema.

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