In Lech geht's wild her

21. November 2010, 18:20

Für das "Löffelweise"-Festival haben sich die Hotels des Bergdorfs allesamt etwas Besonderes einfallen lassen

Gerade eben waren sie mit John Gerrard in dessen New Yorker Galerie geladen, um auch der großen Stadt einmal zu zeigen, warum Essen mit persönlich geprüfter Herkunft mehr kann als nur besser schmecken. Jetzt bereitet das kochende Kunstkollektiv AO& schon das nächste Happening vor - oben am großen Berg, wo bald die ersten Gäste erwartet werden. Zum Saisonauftakt, ab 10. Dezember, werden Philipp Furtenbach, Philipp Riccabona, Thomas A. Wisser und Rainer Fehlinger einen mehrtägigen "Arbeitsaufenthalt" am Almhof Schneider in Lech einlegen, der (auch nicht zufällig) als eines der schönsten und speziellsten Hotels des Alpenraums gilt.

Und zwar im Rahmen des "Löffelweise"-Festivals, für das sich die Hotels des luxuriösen Bergdorfs allesamt etwas Besonderes einfallen lassen. Weil da oben längst Winter ist (und die Luxus-Hotellerie halt grundsätzlich so tickt), kommen die meisten Köstlichkeiten nur per Lkw ins Dorf, aus Rungis, München oder wo die Kühlhäuser der Edelteil-Konfektionäre halt sonst zu stehen pflegen. Furtenbach und Kollegen hingegen waren schon im Sommer auf der Suche nach lokalen Bauern, Jägern, Fischern. Lech kann sich ganz schön auf etwas gefasst machen. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.11.2010)

 

 

 

Almhof Schneider, 6764 Lech am Arlberg, Tel.: 05583/35 00-0.

AO& für Katia und Gerold Schneider. 10.-11. 12. 2010. Weitere Infos unter www.aound.net oder www.almhof.at

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