Rad-Highway auch im Winter geöffnet

19. November 2010, 15:24
  • Der Wiental-Radweg ist nun auch im Winter befahrbar.
    foto: apa/axis

    Der Wiental-Radweg ist nun auch im Winter befahrbar.

Die Wintersperre für den vier Meter breiten Rad- und Fußweg zwischen Auhof und Kennedybrücke fällt - allerdings mit kleinen Einschränkungen

"Schon herrlich so eine Regierungsbeteiligung", schreibt Christoph Chorherr von den Wiener Grünen auf seinem Blog. Eine wichtige Forderung des grünen Verkehrssprechers ist nun Realität geworden. Zwar wurde der Wiental-Radweg schon im Oktober eröffnet, doch gab es einen Haken am Projekt: eine rigorose Wintersperre. "Es kann nicht sein, dass ein so teures Projekt für den Radverkehr in Wien, so lange gesperrt ist", sagt Chorherr. Dass es die Sperre nicht mehr gibt, bezeichnet er als "Erfolg".

Allerdings gelten weiterhin kleine Einschränkungen. So bleibt der Weg unbenützbar, wenn Schnee und Eis liegen. Das seien aber laut Chorherr nur ein paar Tage im Jahr und er verstehe das. Auch bei Hochwassergefahr bleibt die Strecke unpassierbar. Und: Bei Dunkelheit werden die Türen mit Schnappschloss geschlossen. Das Schloss soll dazu dienen, dass Radfahrer, die sich dann noch auf der Strecke befinden, diese auch wieder verlassen können. Aber ein Schnappschloss lässt sich auch von außen öffnen. Dazu Chorherr: "Es lebe die Eigenverantwortung."

"Radfahr-Obama"

Über eine Verlängerung des "Highways" ins Zentrum der Stadt, will der Verkehrssprecher aber noch nicht sprechen. Das Budget sei "eng bemessen" und es gelte, "in nächster Zeit Prioritäten zu setzen". Diese Aufgabe soll dann ein so genannter Radfahrbeauftragter übernehmen, der bald bestimmt werden soll, intern auch als "Radfahr-Obama" bezeichnet. Dieser soll als Schnittstelle zwischen dem Magistrat und der Öffentlichkeit agieren und die Radfahrer Wiens vor allem über Onlinemedien ansprechen und von ihnen Feedback und Anregungen erhalten. Ein bisschen Zukunftsmusik lässt Chorherr auch noch erklingen: So soll es ein App für Smartphones geben, das anzeigt, wann der "Rad-Highway" passierbar ist. (bbl, derStandard.at, 19.11.2010)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 241
1 2 3 4 5 6
Bravo Chorher!

Gut gemacht, Verlängerung bis Zentrum wäre toll!

Mir wird schwindelig von den Postings die ich auf derstandard.at lese. So viel Hass, Verbitterung und Respektlosigkeit in verbaler Form. Es ist so schade dass es in öffentlichen Internetforen kaum Diskussionskultur gibt, gewaltfreie Komunikation und Selbstreflexion wird so gut wie nie geübt.

Dabei wär es so ein schöner ort um frei von sozialen Zwängen, Vorurteilen und Rollenzuschreibungen (man kann nicknames wählen die weder Geschlecht, Herkunft, Alter oder Schichtgehörigkeit preisgeben wählen) zu kommunizieren, MITeinander zu reden und Informationen und Meinungen auszutauschen. Was nützt einem Web 2.0 wenns noch kein WieGeheIchMitMeinenMitmenschenUm 2.0 gibt.

ja, aber bitte ordentlich

Radweg ist aber immer noch ungeheizt und daher für den Winterbetrieb ungeeignet

Rad-Highway??????????

Hmmm, na ich weiß nicht so recht.
Ich persönlich bin am liebsten auf ganz normalen Strassen unterwegs. Solange man sich entsprechend der STVO verhält, gibts da auch keine Probleme. Leider gibt es auch bei uns Radlern schwarze Schafe, die sich naturgemäß dann den Zorn anderer Verkehrsteilnehmer zuziehen. Habe aber für alle Seiten ein gewisses Verständnis bzw. Unverständnis, da ich beide Seiten kenne. Bin Autofahrer (ca. 6000 KM/Jahr), Motorradfahrer (ca. 8000 KM/Jahr) und Radfahrer (ca. 5000 KM/Jahr, davon ca. 1500 KM im Rennsport). Grundsätzlich ist meiner Meinung nach eine gewisse Toleranz wie auch ein erhöhtes Maß an Eigenverantwortlichkeit jedes Verkehrsteilnehmers gefragt. Einfach gesagt: mehr MITEINANDER statt GEGENEINANDER!

Na dann soll der gute Herr Chorherr

schön brav im Winter mit Schaufel und Streugut zwischen Auhof und Kennedybrücke auf und ab laufen, und für die Sauberkeit dieses 5 Millionen Euro teuren Scherzartikels sorgen. Ob dann trotzdem bei Minusgraden die Auslastung dieses sauteuren Radweges gewährleistet ist, bezweifle ich. Abgesehen davon, dass er auch im Sommer nicht so frequentiert sein wird. Bei 30° plus von oben, und mindestens genausoviel von unten, ist man selbst auf dieser Kurzstrecke (Betonpiste) von Auhof bis zur Kennedybrücke sicherlich "well done" (spart aber jede Menge Geld fürs Solarium). Und von den Sanierungskosten nach jeder Schneeschmelze will ich gar nicht reden.

Im Beserlpark dürfen sie ihr Radl benützen.

In der umzäunten Hundezone. Max. 3 km/h. Mit Helm und Taferl. Schiebend.

Irgendwie ungewohnt, wenn echt Politik betrieben wird.

Das ist das einzige Forum das ich kenne, wo die Radfahrfaschisten überdurchschnittlich oft ihre Meinung zum Besten geben.

Es ist mittlerweile so abartig was ihr hier aufführts, das man der Meinung ist das ihr bald auf den Straßenecken steht und alle Autos mit Steinen bewerft...

Verbittert,

weil wieder mal ein Radfahrer schneller am Gürtel oder Ring unterwegs ist, gleichzeitig gesünder, flexibler und umweltbewusster als Sie?
Nja, dann hilft ihr Gezetere hier auch nix.
Ich fahre selber gerne und viel Rad. In der Stadt. Bin auch gerne mit dem Auto unterwegs. Ist ja kein Problem.
Ausserdem gibt es unter den Radfahrern genau wie unter den Automobil-Menschen schwarze Schafe. So what?
Das einzige ist: Wenn ein Autofahrer durchdreht (einen Fehler macht) kanns tote und schwerverletzte geben.
Wenn ein Radfahrer Fehler macht, gefährdet er vor allem sich selber...

vollkommen richtig!!!!!!!!

allerdings gab es auch schon Radfahrer die mit ihrer unorthodoxen Fahrweise tödliche KFZ-Unfälle verursacht haben. (Mag aber zugegebenermaßen die Ausnahme sein).

wow ...

... das ist schon bitter, wenn leute die nicht ihrer meinung sind, hier frei sprechen dürfen ...

gut und schön,

aber ich vermisse Ihr konstruktives Posting zu diesem Thema.

Ich machs nur den Radfahrern gleich, so wie sie über die Autofahrer herziehen :)

Hmmm ... Highway ... na das wäre doch der Anfang für eine Vignettepflicht für Fahrräder, die man dann in naher Zukunft in eine allgemeine Fahrrad-Jahres-Vignette für alle öffentlichen Strassen und Fahrradwege umwandeln könnte ...

Damit auch Fahrradfahrer ein bisserl was zum Budget beitragen!

*psst* man darf dort auch zu Fuß gehen!

Für was?

Für das, dass ich mit eigener Muskelkraft ein Fahrzeug bewege, welches die Straße genau nicht beansprucht?
Und wieviel soll die Vignette dann Ihrer Meinung nach kosten?
Wer solls überprüfen, wer verkaufen? Das wird sich wohl nicht ausgehen.
Ausserdem ist ja - siehe letzte MöSt-Erhöhung - selbst von der ÖVP durchaus ein Ökologisierunsansatz gefragt. (Auch wenn sie das selber natürlich nur als Ausrede für Geldbeschaffung nehmen.)

pssssst
Die Radler sind die selbstdeklarierten Gutmenschen und haben daher das Recht darauf alles umsonst zu bekommen - wer da Kritik übt und irgendwie etwas von Schmarotzertum sagt - wird sofort gesteinigt.

auch du kannst radfahren lernen, nur mut.

gute sache. ich würd den weg aber auch als ausweichroute für autos bei stau genehmigen lassen.

sie werden sicher weniger stau haben

wenn sie gleich aufs Fahrrad umsteigen, oder auf die Öffis

Es gibt in diesem Teil von Wien kaum einen guten Grund warum man mit dem Auto unterwegs sein muss.

mir geht diese präpotente autofahrergesellschaft

schon dermassen auf die gogerln, dass es wirklich schon nimmer wurscht is!!!
das sind umwelt-, stadt- und menschenvernichter!

Sie sind aber lustig! Wiental - Hadikgasse - Westautobahn.

Aber nein, da braucht man kein Auto.

Es ist egal, ob der Radweg beleuchtet ist oder nicht, weil die Radfahrer ohnehin Vorder- und Rücklicht verwenden sollten. Wenn sich dann jemand einen stärkeren Scheinwerfer fürs Rad zulegt, weil der Weg unbeleuchtet ist, dann dient das abseits des Radwegs seiner eigenen Verkehrssicherheit. Radfahrer, die ohne Licht fahren vergessen leider allzu oft, dass sie für die Autofahrer fast unsichtbar sind.

Warum sind eigentlich

die West- und die Südeinfahrt beleuchtet auf Teufel komm' raus

Verlängern und Beleuchten

Macht nur Sinn, wenn es eine echte Magistrale ist - also rein bis in die Stadt. Und warum nicht auch unterm Nachmarkt durch? Wenn da unten Platz und Möglichkeit für eine Tiefgarage war, warum nicht ein Radweg?

Und beleuchten!!1! Wenn links und rechts die Westeinfahrt beleuchtet ist wie die Einflugschneise von Schwechat kann es ja wohl nicht sein, dass man den Radweg im Dunkeln lässt

Posting 1 bis 25 von 241
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.