USA wollen Piraterie-Seiten den Stecker ziehen

19. November 2010, 11:50

Senatsausschuss stimmt für umstrittenes Gesetz für Web-Sperren

Im Kampf gegen Internetpiraten fahren die USA nun schweres Geschütz auf. Der zuständige Ausschuss des US-Senats hat sich nach intensiver Lobbying-Tätigkeit der Content-Industrie für ein Gesetz ausgesprochen, das US-Behörden zu Internetsperren bemächtigt, um Urheberrechte zu schützen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der umstrittene Vorschlag zum Bundesgesetz wird, ist damit deutlich gestiegen. Wird es verabschiedet, können Behörden laut US-Medien künftig Webseiten sperren, die Piraterie begünstigen. Kritiker protestieren nach wie vor massiv gegen die Gesetzesvorlage. Sie fürchten eine willkürliche Sperre von Websites und die Bemächtigung zur Zensur.

"Combating Online Infringement and Counterfeits Act"

Während sich etwa Frankreich mit der - ebenso umstrittenen - Sperre von Usern begnügte, setzen die USA bei den Anbietern im Internet an. Durch Eingriffe ins Adresssystem des World Wide Webs will der "Combating Online Infringement and Counterfeits Act" genannte Gesetzesvorschlag gleich die Abschaltung ganzer Websites ermöglichen. Allerdings sind selbst den USA wohl nur Sperren von Domains möglich, die im Inland registriert und auf Servern in den Staaten gehostet sind.

Ungreifbar

Gerade Filesharing-Seiten nutzen die globale Natur des Webs. Um Behörden und einer Rechtsverfolgung nach Möglichkeit zu entgehen, liegen sie in der Regel auf Servern in entlegenen Regionen. So ist etwa kino.to, eine Quellensammlung, die zu illegalen Film-Streaming-Diensten führt, auf russische Server geflohen, nachdem eine Gesetzesänderung in den Niederlanden eine rechtliche Verfolgung möglich gemacht hätte. Die Betreiber sind nach wie vor unbekannt, erklärt Werner Müller, Generalsekretär des Vereins für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP), gegenüber pressetext.

Keine Auskünfte

Vonseiten des Server-Providers gibt es keine Auskünfte über den Kunden kino.to. Die Streaming-Dienste, auf die die Website verweist, sind in der Regel zudem wiederum auf anderen Servern beheimatet. Dennoch will der US-Gesetzesvorschlag auch de facto ungreifbaren Piraterie-Webseiten beikommen, die keinen anderen Zweck verfolgen und in erster Linie online gestellt wurden, um unerlaubt urheberrechtlich geschütztes Material zu verbreiten. Dazu sieht er vor, eine weitere Zusammenarbeit mit derartigen Angeboten durch wirtschaftliche Einnahmequellen wie etwa Werbenetzwerke oder Geschäftspartner wie Internet-Provider zu unterbinden. (pte)

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12 Postings
gh2008
00
28.11.2010, 21:01
Hauptsache

die Neonaziseiten sind in den USA stabil gehostet.

Mathias
 
00
26.11.2010, 14:27
Der zuständige Ausschuss des US-Senats hat sich nach intensiver Lobbying-Tätigkeit der Content-Industrie für ein Gesetz ausgesprochen, das US-Behörden zu Internetsperren bemächtigt, um Urheberrechte zu schützen.

War das zufällig der selbe Ausschuss, welcher zugeben musste, dass ein Vorgehen gegen Kinderpornographie und rassistische Hetzerseiten nicht möglich wäre??

Sieht so aus, als wäre in diesen Punkten auch eine erfolgreiche "Lobby" tätig ....

CouchDB
05
19.11.2010, 15:14
Bitte auch die selbe Energie in Verbot/Ausrottung von

---> Kinderarbeit (Einfuhrverbot für Produkte)
-- > Unterstützung von Diktaturen (China, etc.)
---> Mißachtung einfachster Umweltregeln
---> Mißachtung einfachster Sozialstandards
---> Systematische Benachteilung von Minderheiten

stecken, dann bin ich sofort dabei ! Ahh - geht nicht na dann .......rutscht mir doch den Buckel runter sche*ß Medienmafia.

jodaflo
 
02
19.11.2010, 14:15
s'internet zensieren

zu spät...immer mehr menschen erkennen den zusammenhang zwischen dollars, öl, rohstoffen und die damit einhergehende globale unterdrückung von seriösen wissenschaftlern
bildende künstler
akademische freigeister
freien journalisten
unabhängigen organisationen
ja ganze nationen werden mundtot gemacht
durch den 7/24 medienbeschuss
also dissidenten aller strömung.

sogar meine oma hats gecheckt

wir wollen echte nachrichten und nicht diese leeren versprechungen durch politiker und die privatsender deren schema allmälich auf die öffentlich rechtlichen übergreift...böser blick für den orf

Geld ist eine Idee, Konsumterror ihre Waffe

http://www.democracynow.org/

ein fenster zur welt...nur so a idee

WirklichNiemand
03
19.11.2010, 13:04

Filesharing seiten können gelöscht werden, aber wenns um seiten von dem braunen gsindl geht, dann geht das nicht oder wie?

Vormund von Peter W1
41
19.11.2010, 11:59

erwischt: derstandard.at linkt auf pirateriewebseiten. beantrage löschung deren seite. um dieses linke propagandablatt ist es eh nicht schad.

h 90
00
19.11.2010, 12:59

genau....alle loeschen.
Die linken Seiten, die rechten Seiten. Die Atheisten Seiten und die religioesen Seiten.
Die mit den Nackerten sowieso.

Vormund von Peter W1
00
19.11.2010, 13:10

nackte? ohmeingott.

h 90
00
19.11.2010, 15:06

Ja furchbar, manchmal sogar im Fernsehen!!!!
Da laesst man die Kinder damit man Ruhe hat Rambo schauen und dann gibts dazwischen eine Werbung wo sich eine Nackerte duscht.
Ist das nicht schrecklich?

Vormund von Peter W1
00
19.11.2010, 15:11

genau deshalb dürfen meine kinder nicht fernschauen. (maximal k-tv.at natürlich)

h 90
00
19.11.2010, 15:31

Aber da gibts doch die, ich weiss nicht genug wie es heisst, aber ich bekomme manchmal Spam.
Die Tabletten der richtig ernsthaften Christen von Uebersee fuer die Kids gegen Sex (vor allem handgemachten) vor dem grossjaehrig sein.
Ich glaub ich muss das naechste Spam email mal genauer lesen um da genauer schreiben zu koennen.....

amicale76
00
19.11.2010, 12:33
aha...

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