Obama hält an Schließung fest

18. November 2010, 22:47

Republikaner wollen Terror-Verdächtige vor Tribunale stellen - Dort werden umstrittene Geständnisse eher anerkannt

Washington - Trotz Widerstandes im Kongress und rechtlicher Komplikationen hält US-Präsident Barack Obama an der Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo fest. Dies bekräftigte sein Sprecher Robert Gibbs am Donnerstag.

Die Schließung des Militärgefängnisses war eines der zentralen Wahlversprechen von Obama. Er will die dort einsitzenden Häftlinge vor Zivil- und Militärgerichten belangen. Die Opposition sperrt sich jedoch dagegen. Die Republikaner fordern, alle Terror-Verdächtigen vor Tribunale zu stellen. Dort werden Aussagen aus umstrittenen CIA-Verhören in der Regel eher als Beweismaterial anerkannt als vor Zivilgerichten. (APA/Reuters)

Kommentar posten
16 Postings
die wetzwirtin
11
23.11.2010, 11:03
9/11 war ein inside job

loundy
 
00
9.12.2010, 17:41
das würde ich nicht behaupten.

ich verstehe den grund warum sie das denken, die offizielle erklärung und die physik passen halt schlichtweg nicht zusammen.

allerdings beweist das noch keinen inside-job.

genausogut könnte es der versuch der us-regierung sein viele ihrer eigenen fehler zu vertuschen, von verrätern in den eigenen reihen, die geholfen haben, abzulenken oder auch schlichtweg schlamperei bei der untersuchung gewesen sein.

als techniker kann ich alles was ich in physik und mechanik gelernt habe nicht ignorieren, aber ich weiss auch dass eine untersuchung nichts wert ist wenn sie schon mit einem conclusio anfängt.

M60A1TC
 
21
3.12.2010, 06:18
Beweise bitte!

Welche handfesten Beweise haben Sie???????????????????

Schönen Gruß aus Colorado U S A

loundy
 
00
9.12.2010, 17:50
also ich persönlich hab keine ahnung ob's ein inside job war.

allerdings ist die us-regierung ihren bürgern auch noch wissenschaftlich haltbare beweise für die ereignisse dieses tages schuldig.

und natürlich wären eindeutige beweise für das involment von osama bin laden auch nicht schlecht.

gk76
00
9.12.2010, 08:17
Sie meinen Beweise wie z.B.

die US-Satellitenaufnahmen von Anlagen zur Herstellung von irakischen Massenvernichtungswaffen?

Kpt.Blaubart
00
3.12.2010, 16:34
Ihre Beweise !?!?!

Gefundener Ausweis in den Trümmern !
Wers glaubt ......

venere nera
11
23.11.2010, 10:14

ich glaub obama ist ganz ein schlauer: er lässt guantanamo absichtlich offen, damit der dessen schließung "binnen drei monaten ohne wenn und aber" auch im wahlkampf 2012 verwendenk ann. 2008 hat es ja so gut funktioniert!!!! ;-)

wwelv folig
01
20.11.2010, 17:12
unser finanzminister hat auch gesagt der mittelstand soll nicht weiter belastet werden und wurde in wahrheit aber am meisten belastet...

So ähnlich darf man das sehen wenn der Obama sagt er will das und das und setzt sich für das und das ein, alles blabla, heiße luft die nur dazu dient besser da zu stehen...

Horst Holzinger
01
20.11.2010, 01:55
Obama hält an Schliessung fest,

ohne es zu schliessen.

Ein PR-Mann eben. so ist beiden gedient:
1. Denen, die es schliessen wollen (verbal)
2. Denen, die es weiter betreiben wollen (de facto).

fertigprodukt
11
19.11.2010, 14:22

nach zigfachen folterungen werden die 73% unschuldigen dieses gefängnisses wohl irgendwann geständig werden, nicht?

hat obama nicht versprochen, dieses gefängnis, das schlimmste verbrechen gegen die menschenrechte darstell, SCHNELLSTENS zu schließen?????

obama, wir glauben dir nicht (mehr)!

wwelv folig
11
19.11.2010, 12:17
Was einer will und einer tut, sind meist 2 verschiedene dinge...

Abgesehen von "was man behauptet, gerne zu wollen" und was man wirklich denkt und macht!

Die Vergangenheit hat gezeigt das er imma im liegen umgefallen ist und das Land nur weiter geschadet hatte wie bush zuvor, nur hat bush dafür nicht den friedensnobelpreis bekommen weil er das militär im ausland aufgestockt hat...

Odo
32
19.11.2010, 04:42
Das sind doch nur noch Durchhalteparolen von Präsident Obama um das Gesicht zu wahren.

Zumindest bis zum Ende seiner (ersten?) Amtszeit Anfang 2013 ist eine Schließung schon allein aus finanziellen Gründen gar nicht mehr möglich. Denn Obama benötigt für eine Schließung Guantanamos auch Gelder, die er beim US-Kongress beantragen muss. Nachdem der Kongress bei den Haushalten 2009 und 2010 die Bewilligung von Geldern abgelehnt hat, hat Obama es beim Haushalt 2011 nicht einmal mehr versucht, Gelder zur Schließung Guantanamos zu beantragen, trotz der großen Mehrheiten für die Demokraten in beiden Kongresskammern. Und ab nächstes Jahr hat Obama zumindest für die dann folgenden zwei Jahre wegen der republikanischen Mehrheit im US-Repräsentantenhaus sowieso keine Chance mehr, Gelder für die Schließung Gitmos bewilligt zu bekommen.

h 90
01
19.11.2010, 06:54

Nun wenn er mutig waere, wuerde er die Gefangenen in die USA ueberfuehren.
Damit waeren US Gerichte zustaendig und er braucht gar nichts beantragen.
Das waere zumindest der Weg den ein Rechtsstaat gehen wuerde.

fertigprodukt
11
19.11.2010, 14:23

da würde es dann aber heftige entschädigungszahlungen regnen. immerhin sind 73% der insaßen NACHWEISLICH unschuldig!

h 90
11
19.11.2010, 15:01

Ja so waere das in einem Rechtsstaat der seine vergangenen Verbrechen wiedergutmachen will.
Einen kleinen Teil davon koennte sich der Staat dann vielleicht von den Verbrechern die das verursacht haben, holen.
Im Rahmen des Kriegsverbrechertribunals.
Aber der Herr Friedensnobelpreistraeger macht lieber so weiter wie sein Vorgaenger und schickt die Drohnen nach Pakistan.

fertigprodukt
00
20.11.2010, 15:53

müsste sich obama dann nicht selber stellen? *überleg*

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.