Am 20. November 1985 veröffentlichte Microsoft mit Windows 1.0
Microsoft Windows feiert am 20. November seinen 25. Geburtstag. 1985 wurde das amerikanische Betriebssystem Windows 1.0 am Markt vorgestellt, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung des Unternehmens. Rund sechs Millionen Computer gab es damals weltweit, und das Produkt war zu Beginn noch eine Software für eine spezielle Zielgruppe.
Zunächst nur als Erweiterung des Betriebssystem programmiert, legte die damals noch kleine Softwarefirma den Grundstein für eine fast beispiellose Erfolgsgeschichte. Anwendungen auf MS-DOS-Rechnern ließen sich endlich mit der Maus bedienen und machten die grauen Kisten damit auch für private Verbraucher attraktiv.
"Cash cow"
Auch heute noch ist Windows eine der tragenden Säulen des Geschäfts von Microsoft und die "Cash cow" des Unternehmens.
Um die erste grafische Oberfläche für die Benutzung von Computern entbrannte vor 25 Jahren allerdings zunächst ein Wettlauf um die Zeit. Damals wurden PCs in der Regel von Unternehmen eingesetzt. Bill Gates wurde schnell klar, dass eine grafische Oberfläche (graphic user interface, GUI) notwendig sein würde, damit der Computer eines Tages auf jedem Schreibtisch seinen Platz finden wird.
Know-how
Unter Microsofts erstem Betriebssystem MS-DOS mussten die Anwender schon über gewisses technisches Know-how verfügen, um den Rechner bedienen zu können. Die Software war sperrig, langsam und wurde von nur wenigen Anwendungen überhaupt unterstützt. Wollte man ein kleines Programm wie den Taschenrechner starten, musste die dafür nötige ausführbare Datei (calc.exe) erst in den Tiefen des Betriebssystems gesucht und in der Befehlszeile gestartet werden.
"Apple Lisa"
Die zu Beginn noch meist rudimentäre grafische Oberfläche war damals revolutionär eine Idee von Microsoft war sie allerdings nicht. So hatte Apple-Gründer Steve Jobs bereits zwei Jahre zuvor, 1983, mit dem "Apple Lisa" einen der ersten Computer mit grafischer Oberfläche auf den Markt gebracht. Das Gerät war jedoch teuer und sprach schon deshalb nur einen kleinen Kreis von Computer- Enthusiasten an. Doch die Richtung war vorgegeben, der Wettlauf begann.
Jobs und die Programmierer bei Apple hatten sich bei ihrer Entwicklung der GUI von der Arbeit am legendären kalifornischen Forschungszentrum Xerox Parc inspirieren lassen. Dort wurde die Idee einer grafischen Benutzeroberfläche für Computer geboren. Bereits in den 70er Jahren entstand dort der "Xerox Alto" für Forschungszwecke. Xerox hatte allerdings frühzeitig aufgegeben, nachdem 1981 der Xerox Star als erster kommerzieller Rechner des Unternehmens floppte.
Zwei Jahre
Durch Apple unter Zugzwang geraten, kündigte Gates im November 1983 auf der Computermesse Comdex in Las Vegas sein Windows 1.0 an - noch lange bevor die Software überhaupt fertig war. Als Anekdote ist überliefert, dass Gates' Vater bei seinem Vortrag am Diaprojektor stand. Fast zwei Jahre brauchte Microsoft dann aber noch, bis Windows in der ersten Version auf den Markt kam. In der Zwischenzeit hatte Apple den ersten Macintosh-Rechner fertig.
Apple und die Anwälte
Gates nahm sich für Windows unverhohlen die Oberfläche von Apples Macintosh zum Vorbild. Apples Anwälte konnte er sich eine zeitlang vom Hals halten, da er für Apple dringend benötigte Mac-Anwendungen lieferte. Als Microsoft Anfang 1988 mit dem nächsten größeren Versionssprung Windows 2.03 an die Öffentlichkeit ging, verklagte Apple seinen Rivalen wegen Verstoßes des Urheberrechtes. Den über Jahre erbittert geführten Rechtsstreit verlor Apple schließlich 1994 - auch weil Apple sich in den 80er Jahren bei Xerox bedient hatte.
"Kopierleidenschaft"
Die Beziehung zwischen Apple und Microsoft normalisierte sich erst wieder im Sommer 1997, als der zu Apple zurückgekehrte Steve Jobs die Hilfe von Microsoft in Anspruch nahm, um das in Schwierigkeiten geratene Unternehmen wieder profitabel zu machen. Apple nahm seinen Kontrahenten und dessen "Kopierleidenschaft" aber auch Jahre später noch zum Beispiel in ironisch fingierten Werbeanzeigen aufs Korn.
Zum Start von Windows 1.0 gab es weltweit lediglich sechs Millionen Personal Computer. Erst rund fünf Jahre später, im Jahr 1990, gelang dem Software-Entwickler aus Redmond ein erster Erfolg mit Windows 3.0. Den endgültigen Durchbruch bescherte dem Unternehmen weitere fünf Jahre später Windows 95.
Unter Windows 95 ließen sich Peripheriegeräte wie Drucker deutlich einfacher anschließen und in Betrieb nehmen. Ohne umständliche Installation von Treibersoftware kam der Nutzer aber dennoch nur selten aus. Und erstmals kommt Windows auch mit einem virtuellen Papierkorb auf der Schreibtischoberfläche daher ein Icon, das Macintosh-Nutzer der ersten Stunde längst kennen. Auch eine Verbindung zum Internet gab es zum ersten Mal. Über den Internet Explorer führte der Weg - über ein Update - zu den Online-Diensten und dem World Wide Web.
Windows 7
Seit rund einem Jahr ist inzwischen Microsofts brandneues Betriebssystem Windows 7 auf dem Markt. Nach dem äußerst mäßigen Erfolg des Vorgängers Vista will Microsoft mit Windows 7 wieder durchstarten. Inzwischen hat das Unternehmen 240 Millionen Exemplare verkauft. Branchenbeobachter sehen allerdings schon das Ende der Ära des Personal Computers durch immer leistungsfähigere Smartphones, Apples neuem iPad und viele andere mobile Internetgeräten längst eingeläutet. (APA/dpa)
Kann mir das irgendwer von den Klimaexperten hier erklären?
Wenn Treibhausgase für die Erwärmung verantwortlich sein sollen, dann müsste bei steigender Treibhausgaskonzentration, die wir ja beobachten können, bis zum Erreichen des Strahlungsgleichgewichtes die Einstrahlung größer sein als die Abstrahlung. Die Einstrahlung darf man wohl als konstant annehmen; das bedeutet, dass eine Erwärmung der Atmosphäre nur durch eine verringerte Abstrahlung erreicht werden kann.
Tatsächlich ist aber genau das Umgekehrte zu beobachten, die Trends driften auseinander:
Für MS-Dos brauchte man mehr technisches Know-how?
Das wäre mir neu!
Damals war die Installation recht einfach. Im Vergleich dazu ist die Installation von XP ein Alptraum. Nach der Grundinstallation darf man sich die Treiber für Soundkarte, Wifi, Drucker usw. aus dem Internet zusammenklauben, das aber mangels Treiber nicht funktioniert.
heute spricht aber keiner drüber wie schandlos MS die konkurrenz verdrängt hat, und das mehr mühe in marketing und konkurrenzverdrängung investiert wurde, als den ausbau des eigenen systems. tausende seelen pflastern den erfolg von microsoft
windows 1.0 bis windows ME waren kein OS! sie waren ein GUI aufsatz für MS-Dos.
parallel dazu entwickelte M$ windows NT bis zur version NT4... danach kam NT5 unter dem namen windows 2000 heraus (fälschlicherweise als nachfolger von windows 98/ME gehandelt) seit diesem zeitpunkt ist die Windows Ära quasi vorbei und von NT abgelöst.
schliesslich kommt NT6 unter dem namen vista heraus und symbolisiert den endgültigen niedergang von M$. mit NT7 oder Windows 7 bringt m$ ein verbessertes Vista. Viele Firmen und Privat user sind verzweifelt/verärgert/enttäuscht und bleiben bei Windows XP (NT5.1)
schade wäre soviel potentia drinnen gewesen... naja mit dem abgang von Bill gate$ war es vorbei.
Das $ Zeichen hat es ihnen angetan oder? abgesehen davon hat sich das DOS im Hintergrund der winows Systeme trotzdem verändert. Also ist der Unterschied ziwschen den verschiedenen W9x Systemen sehr wohl zu spüren gewesen. Vor allem bei den unterstützten Systemressourcen.
Auch gab es grobe Unterschiede zwischen den Verschiedenen NT Kernelversionen. Dass sie den NT Kernel benutzt haben, lag einfach an Sicherheit und Mutliuser Anforderungen, aber ein Windows ist es Trotzdem. Und deinen sogennanten Niedergang von MS gibts wohl auch nur in deiner Phantasie :>
Wenigstens waren die Rechner mit Windows98/ME noch in der Lage Sachen zu tun, die die NT Plattform nicht mehr ermöglicht, wie z.B. Low Level Hardwarezugriffe. Schon mal versucht die Parallele Schnittstelle unter NT zu benutzen? EPROP+ EPROM Programmiergerät kann unter NT nicht arbeiten, auch StarCommander hat seine Probleme auf eine 1541 zu schreiben unter NT. Diskettenzugriffe sind nur mit Tricks möglich.
Aber keine Sorge, Windows ist da nicht alleine. Schon mal versucht ein Diskettenlaufwerk unter Ubuntu zu benutzen? Schlichtweg unmöglich.
von wegen unmöglich, ohne es jetzt - mangels Laufwerk - ausprobiert zu haben aber es gibt sehr wohl die Möglichkeit eine Diskette unter Ubuntu zum Laufen zu bringen, siehe z.B. ubuntuforums.org!
warum glauben Sie soll das nicht funktionieren?
Vielleicht weil ich das selber ausprobiert habe, und zwar erfolglos?
Ich sehe es auch nicht ein, wieso die Ubuntu Entwicklungsgemeinde diese "Patches" nicht endlich ins System integriert. Der Bug ist schon seit Jahren bekannt.
naja klar muss man in diesem Fall wahrscheinlich etwas Know-How einsetzen, siehe div. Forums-Threads.
von dem her ist's für den Normalanwender vermutlich unmöglich, ja ok. 99% werden das vermutlich aber auch nicht mehr benötigen.
kein Betriebssystem sondern nur ein Fenstermanager für DOS! Anders die NT Linie welche ab Windows NT 3.1 (1993) als eigenes Betriebssystem ohne DOS Unterbau bezeichnet werden kann!
"Windows wird 25" - "erste grafische Oberfläche für die Benutzung von Computern vor 25 Jahren"
Revisionismus pur!
Die Webrubrik gehört zu den am schlechtesten recherchierenden Sparten auf dieser Seite. Bemüht's euch doch bitte ein bisschen zwischen den Advertainment und Engaget/Gizmodo-Abschreibübungen auch etwas Qualität an den Tag zu legen.
Der Wappler mag Windows und gratuliert ihnen zu dem Erfolg das Einzige Betriebssystem zu sein, das sich durchgesetzt hat. Denn Apple und Linux kannst getrost vergessen. Ist auch gut, daß es nur ein weit verbreites BS gibt, denn sonst müßte man 3 oder mehr bS lernen und beherrschen!
Ein einziges mal kann ich dem Wappler Recht geben.
Office XP war das letzte vernünftig bedienbare Office. Und Windows XP benutze ich immer noch auf 7 von 11 Computern (nur einer mit Windows 7, und kein einziger wo Vista drauf wäre, und zdrei mit Win98, wo ich noch DOS-Programme laufen habe)
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