35-Jähriger erklärt, warum er 335.000 US-Dollar für virtuelle Immobilie zahlte

29. November 2010, 17:19
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    foto: forbes

    Der Nachtclub "Neverdie" kostete seinen Käufer 335.000 US-Dollar.

US-Amerikaner kaufte im Spiel "Entropia Universe" einen Nachtclub - Sieht Investition als Wertanlage

Vor rund einer Woche kaufte ein 35-jähriger Mann aus Boston einen Nachtclub im Online-Science-Fiction-Spiel "Entropia Universe" für 335.000 US-Dollar. Das Forbes-Magazin machten den Käufer ausfindig und fragte ihn, was er sich dabei gedacht habe.

Echte Chance

Der Käufer, Yan Panasjuk, zahlte die beachtliche Summe für "Jon Jacobs' Club Neverdie" in einem Online-Spiel. Gegenüber Forbes erklärte der Mann, warum er bereit war so viel Geld zu zahlen. "Als erstmals Filme erfunden wurden gab es viele Kritiker", erklärt Panasjuk. Auch damals habe man gedacht, dass man damit nicht wirklich Geld machen könnte. "Das virtuelle Universum ist der nächste logische Schritt" als weltweites Unterhaltungsformat, ist sich der begeisterte Käufer sicher.

Bislang spielte Panasjuk zehn bis 20 Stunden pro Woche, doch nach seinem Kauf plant er 40 bis 60 Stunden wöchentlich damit zu verbringen. (red)

Der WebStandard auf Facebook

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Posting 1 bis 25 von 97
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Pin Guy
00
Wahrscheinlich ein riesen PR Gag für das Spiel

Das ist das einzige, was Sinn machen könnte.
Denkbar wäre, dass der Spielehersteller den 35 jährigen vorher bezahlt hat, damit er die virtuelle Immobilie erwirbt.
Günstiger kann man wirklich nicht ein Spiel promoten.

Respekt -- Geniale Idee

infesta
00
5.12.2010, 07:42
Mal abgesehen davon

das die Idee generell nicht vor Erfolg strotzt, hätte er nicht besser verhandeln können beim Preis?

Randalf X.
00
1.12.2010, 23:13
Die Dummheit stirbt nie

Phicsa
00
22.1.2011, 21:38

stimmt, mich wunderts aber das "die" Dummheit in dem Fall so viel Kohle hat?

ich bin manisch depressiv
00
1.12.2010, 22:27
wird sich halt gedacht haben

bevor ich es den banken schenke, dem finanzamt usw... hau ich es irgendwie raus !!

Some_Guy
00
1.12.2010, 01:27

Naja wer das Geld hat um es rauszuwerfen...

loundy
 
00
30.11.2010, 15:57
ach du schande... die frage ist mir noch gar nicht vorher gekommen...

aber wenn die immobilienblase in den virtuellen realitäten platzt müssen wir die auch bail-out'en...?

Nikolai Shostakovich
00
30.11.2010, 15:30

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man ohne Strom micht internetsurfen kann.

gustav gans42
02
1.12.2010, 12:03

und wenn die letzte Tankstelle gschlossen ist, werden Sie feststellen, dass man am Sonntag um 21 Uhr bei Greenpeace kein Bier kaufen kann ;-)

Nikolai Shostakovich
01
1.12.2010, 16:18
bierher.at

Phil Hill jr
01
30.11.2010, 18:16
nett

Bäume kann ich noch nachvollziehen... Biomasse ;) aber wofür braucht man nicht toxische Flüsse oder Fische um Strom zu produzieren?

randolf
10
30.11.2010, 15:08
Ja ja

Falsch gedacht mein Freund! Die Internet Generation ist die Spaß und Gratis Kultur...

Phil Hill jr
00
30.11.2010, 18:17
und wie machen die Macher

der grauslichen Facebook Spielechen ihr Geld?

Andreas83
02
30.11.2010, 13:49
Nur weil man es nicht angfreifen kann

muss dass nicht heißen, dass es keinen Wert hat...

Pom-Bär
00
30.11.2010, 21:38
Nur weil man es nicht angfreifen kann

muss dass nicht heißen, dass es nicht grindig wär...

Andreas83
00
1.12.2010, 09:04
nur weil etwas grindig ist

muss das nicht heißen, dass man damit kein geld verdienen kann... ;-)

Wieviel Demokratie ist es bitte?
00
30.11.2010, 14:49
ragna
00
30.11.2010, 13:44
gut dass er das teil ..

..3 tage vor dem release von catalysm gekauft hat..

würd mi net wundern wenn plötzlich 2/3 der spieler wieder wow zoggen

Sir Harry....
04
30.11.2010, 12:17
Haben diejenigen, die in den USA vor zwei Jahren kurz vor der Kriese noch schnell ein Paar Derivate gekauft haben...

nicht auch "virtuelle Güter" erworben?

Wie real sind überhaupt noch unsere Währungen? Wenn die US-Notenbank "dir nichts, mir nichts" hinderte von Milliarden auf den Markt werfen kann: zahlen wir vielleicht schon längst mit dem virtuellen "Monopoly-Geld"?

Hätte damals Vodafon den Manesmann in Deutschlan mit ECHTEM Geld überhaupt übernehmen können? - Nein. Die haben mit hochgejubelten Aktien bezahlt.

Geschäfte dieser Art machen auf die Dauer die Weltwirtschaft kaputt. Inzwischen wird das Geld nicht mal gedruckt: es wird einfach erfunden. Dass dahinter eine Wertschöpfung stecken muss, haben die meisten offensichtlich vergessen.

Pe Sa
00
30.11.2010, 14:31

zinsen!

das hauptproblem ist das sachen mehr wert werden müssen, obwohl dies an sich nicht möglich ist.

geld kann nur ohne zinsen einen gegenwert haben. (wenn ich ihnen 10 euro gebe und 11 zurückverlange und einfachkeitshalber gibts außer uns zwei niemanden, dann kann das einfach nicht funktionieren, außer sie erfinden nen euro dazu)

die kirche hat zwar viel mist gebaut, aber mit ihrer alten einstellung zu zinsen (sie seien das werk des teufels) sinds nicht so schlecht gelegen (auch wenn sie die einstellung nie nach außen vertreten haben, heut schon gar nicht ...)

Bastian Balthasar Bux
01
30.11.2010, 15:51
Da kommt ein entschiedenes jein von mir. ;)

das problem sind nicht wirklich die zinsen, das eigentliche problem sind die zinseszinsen.
Dadurch erst muss der wert exponentiell steigen.
mit linearem wachstum wären wir lange nicht so angeschmiert wie wir es sind.
Es empfiehlt sich diesbezüglich der Meadows Bericht des Club of Rome als Lektüre! (Die neuen Grenzen des Wachstums, bzw. das 30 Jahre Update von 2004).

periphere tangentialita:t
00
30.11.2010, 22:50

ein entschiedenes NEIN.

schon die zinsen reichen, da diese nirgends im system produziert werden. außer sie finden jemand anderen, der für sie zahlt oder rauben, stehlen, morden, ...

Bastian Balthasar Bux
00
30.11.2010, 23:54
auch da wiederum ein jein.

zinsen liessen sich noch mit reinem bevölkerungswachstum (anstieg der arbeitskraft) _theoretisch_ argumentieren.
wie gesagt, das problem an der gleichung ist das exponentielle wachstum, bzw. sogar das superexponentielle wachstum (neologismus nach meadows et alii).

außerdem: das ganze tauschgeschäft funktioniert ohnehin nur dadurch, dass sich _beide_ seiten einen vorteil vom tauschgeschäft versprechen.
anders gesagt: der fischer hat mehr als genug fisch, aber wenn ihm das garn für die netze ausgeht dann kann es durchaus sein, dass er mehr als den "marktwert" an fischen dafür ausgeben würde, weil er ganz ohne garn der angeschmierte wär ...
ansonsten: vereinfachung gut und recht, aber auch die kennt ihre grenzen ...

periphere tangentialita:t
00
1.12.2010, 05:44

nur sehr kurzsichtig!

auf lange sicht lässt es sich nicht mal mit bevölkerungswachstum erklären, da die bevölkerung im grunde auch schon zuviel ist.

und wenn der fischer schon zuviel fisch hat warum soll er dafür mehr verlangen? er möchte ihn ja loswerden. ebenso der garnhersteller. sie sehen das ganz richtig fisch und garn wird günstiger.

Bastian Balthasar Bux
00
1.12.2010, 13:28
auf lange sicht sicher nicht. aber die modelle von world3 lassen den schluss zu,

dass bis zu 8mrd menschen auf diesem planeten langfristig in wohlstand leben können. (dann allerdings ganz ohne zinsen ...)
ich bin kein verfechter von zinsen, aber wirklich sauer aufstossen tun mir wie gesagt eigentlich zinseszinsen, wie auch steuern auf steuern (mineralölsteuer z.b. ist ja auch nochmal mit mwst. besteuert).
das problem an der ganzen sache ist, wie man heute im parlament wieder mal gesehen hat, dass die politiker immer und immer wieder die parteienpolitische sau durch die gemeinde treiben, statt tacheles zu reden und die probleme anzugehen ... (einziger redner heute, von denen die ich gehört habe (waren nicht alle), der das nicht getan hat war van der bellen).

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