"3": "Zu Weihnachten bekommt unser Mitbewerb nichts geschenkt"

18. November 2010, 12:25
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iPhone bleibt der Verkaufsschlager - A1 merkt eine starke Nachfrage bei Android Geräten

Das Weihnachtsgeschäft ist für die Mobilfunkbetreiber die wichtigste Zeit im Jahr. Allein Marktführer A1 hat nach Eigenangaben im Vorjahr 300.000 Neukunden gewonnen. Heuer erwarten sich die vier Anbieter einen Ansturm auf Smartphones, ein weiterer Trend ist der vermehrte Griff zu vertragsfreien Handys, ergab ein Rundruf. Fast jedes dritte Handy wird zu Weihnachten ungestützt gekauft. Der Verkaufshit dürfte das Apple-Handy iPhone sein. "Die Hitparade der Top-Smartphones führt nach wie vor das iPhone an, von dem Orange mittlerweile rund 200.000 Stück verkauft hat", so Orange-Sprecherin Petra Jakob.

Daten

Obwohl das Handy ein beliebtes Weihnachtsgeschenk ist, wandert es nur selten in andere Hände. Abgesehen von Neuanmeldungen für Kinder und Jugendliche schenken sich die Kunden das Handtelefon primär selbst. Als Tarif wird meist ein Paket aus Daten und Sprachtelefonie gewählt. Kinder, ältere Menschen und Wertkartenkunden hingegen konzentrieren sich auf Sprachtarife. Wer sich für ein Smartphone entscheidet, verbraucht beim Anbieter "3" 500 MB im Monat, rechnete "3"-Chef Jan Trionow vor. Die Nummer zwei am Markt, T-Mobile, spricht sogar von über 1 GB Durchschnittsverbrauch.

Apps

Wer ein Smartphone, also ein High-Tech-Handy mit Touchscreen, besitzt, nutzt auch mobile Anwendungen, sogenannte Apps. In erster Linie wird mobiles Mail, Internet und die Navigation am Handy genutzt. A1 hat nach eigenen Angaben mit 14 eigenen Apps das umfangreichste Angebot unter allen vier Mobilfunkern. "Insgesamt wurden die A1 Apps fast 155.000 Mal heruntergeladen", so A1.

Android

Bei den Betriebssystemen merkt A1 eine starke Nachfrage bei Android Geräten. "Seit dem Start von Windows Phone 7 Ende Oktober ist auch das Interesse daran beachtlich und macht einen gewichtigen Anteil bei den Verkäufen aus."

"Zu Weihnachten bekommt unser Mitbewerb nichts geschenkt"

Der Preiskampf geht jedenfalls auch im Vorfeld des 24. Dezember weiter. "Auch zu Weihnachten bekommt unser Mitbewerb nichts geschenkt. Denn die Geschenke sparen wir uns für unsere Kunden", verspricht "3"-Boss Trionow. Doch nicht nur der Preis zieht, die Kunden wollen auch Dienstleistungen. "Im Aufwind befinden sich auch die sogenannten Start-Services: vom Kopieren von Daten von SIM auf SIM bis zum Startklar-Machen von Handy oder Netbook", so Jakob. (APA)

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