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Blutdruckmedikamente wirken nicht immer.
Foto: Rainer Sturm/www.pixelio.de
Melbourne - Ein kurzer Impuls elektromagnetischer Wellen auf die Nieren kann helfen, den Bluthochdruck bei Patienten zu kontrollieren, die nicht auf Medikamente ansprechen. Forscher des Baker IDI Heart and Diabetes Institute haben erstmals ausgewählte zur Niere führende Nerven unterbrochen, die eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle des Blutdruckes spielen.
Keine Wirkung
Bei der Hälfte der Patienten ist eine optimale Kontrolle des Blutdrucks mit Medikamenten nicht zu erreichen. Für einen Teil der Betroffenen ist es schwierig, die Medikamente regelmäßig einzunehmen. Bei bis zu einem Fünftel der Patienten haben die Medikamente jedoch einfach keine Wirkung. Das Forscherteam um Murray Esler hat jetzt die Sicherheit und Effektivität dieses Behandlungsansatzes getestet.
Um zu den Nieren zu gelangen, wird ein Katheter in eine Arterie in der Leiste eingeführt und bei der Niere platziert. Anschließend wird der Katheter mit einer Maschine verbunden, die elektromagnetische Wellen abgibt. Ein kurzer Impuls der Maschine kann eine ganze Reihe von winzigen Nerven deaktivieren, die die Arterien der Nieren umgeben. Senden diese Nerven keine Signale mehr aus, sinkt der Blutdruck.
Risiko verringern
Die australischen Wissenschaftler haben gemeinsam mit 24 medizinischen Einrichtungen mehr als 100 Patienten auf der ganzen Welt getestet. Es zeigte sich, dass der Blutdruck um rund 10mmHg oder mehr sank. Die Werte erreichen damit zwar nicht den normalen Bereich, die Gesundheitsrisiken eines sehr hohen Blutdrucks können jedoch zu einem gewissen Grad verringert werden. Nebenwirkungen konnten nicht festgestellt werden.
Sechs Monate nach der Behandlung sank der systolische Blutdruck bei 41 der 49 behandelten Patienten um mindestens 10mmHg. Bei der Kontrollgruppe zeigte sich dieser Effekt nur bei 18 von 51 Teilnehmern. Pearson betonte aber auch, dass weitere Studien notwendig seien, um herauszufinden, ob ein derartiger Eingriff den Patienten zumutbar ist und das Verfahren auch langfristig sicher ist. Laut Graham MacGregor von der Blood Pressure Association leiden allein in Großbritannien 16 Mio. Erwachsene an hohem Blutdruck. (pte)
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auch locker mit 3-4 mal sport die woche (harmloses radfahren joggen ) sowie mit der beschränkung auf einen kaffee täglich bzw. den umstieg auf Caffee Haag erreichen.
Aber natürlich gibts patienten die keinen sport mehr ausüben können und insoferne ists gut das es diese Forschung gibt.
vielmehr ist es ein hochfrequenzwechselstrom. während der aus der steckdose eine frequenz von 60Hz hat, bewegt sich der verwendete strom bei hochfrequenzablationen im MHz-Bereich (also in der Frequenz von Radiowellen, deshalb auch die begriffe Radiofrequenz-Wechselstrom und Radiofrequenz-ablation).
ums nochmals zu präzisieren wegen des irreführenden titels: elektromagnetische wellen werden nicht angewandt. da hat jemand den zutreffenden fachbegriff "radiofrequency ablation" falsch ins deutsche übersetzt. radiofrequency ist nicht radiowave und damit nicht electromagnetic wave. radiofrequency ist radio(hoch)frequenz und bezieht sich auf die taktung des wechselstroms.
wenn das der fall ist, sollten die australischen gesundheitsbehörden sich lieber gedanken um die medizinische versorgung der staatsbürger machen. denn die preiswerte alternative zu diesem derzeit ja noch experimentellen verfahren der hochfrequenz-nierensympathektomie wäre, den menschen die richtigen blutdrucksenker zukommen zu lassen, und der anteil der nicht ausreichend behandelbaren hochdruckpatienten wird von 50% auf 2% schwinden.
aber die kollegen von der high-tech-fraktion wittern hier offensichtlich ein riesengeschäft.
Macht aber alles gar nix, wenns immer mehr Belastung von außen gibt, gibt mittlerweile noch immer keine Relevanz, biologische Konsequenzen der überall befindlichen Überbelastungen durch immer stärker werdende Antennen zu berechnen oder zu testen. Hauptsache, alle Tests für die Ungefährlichkeit wurden nur auf die erwärmung abgezielt, aber offensichtlich gibts doch mehr, daß durch hohe Belastung biologisch passiert, z.B. Unterproduktion von Melatonin.
Ist aber auch schon aufgelöst worden, es ist getakteter Strom....
Dennoch ist es unbedingt notwendig, endlich die biologischen Wirkungen zu testen. Da traut sich aber niemand darüber.. viel zu wirtschaftlich erfolgreich, das Gschäft mit der Mikrowelle :o)
das elektromagnetische wellen den körper und die psyche des menschen z.t. stark beeinflussen, ist keine besonders neue erkenntnis. sie stammt schon aus den 1960-er jahren, als man unzählige studien auf dem gebiet gemacht hat.
das problem ist eher: wie entzieht man sich den zahlreichen elektromagnetischen strahlungen, denen man tagtäglich ausgeliefert ist?
Du kannst die Dosis elektromagnet. Strahlung dramatisch reduzieren, indem du dich in einen völlig verdunkelten Raum zurückziehst und so dem Sonnenlicht ausweichst.
Willst du den Effekt verstärken, muss der Raum auch menschenleer sein, denn die senden auch IR-Strahlung (und geringe Anteile von Strahlung höherer Wellenlänge) aus.
Noch intensiver wird der Effekt, wenn du den Raum auf fast null Kelvin kühlst, dann senden die Wände nämlich praktisch keine IR - Strahlung mehr aus.
Zudem solltest du die Wände und dich selbst noch von sämtlichen radioaktiven Isotopen befreien, nicht dass dann da auch noch Strahlung herkommt
Problematisch wird es nur
Da geht es weniger um elektromagnetische Strahlen, die permanent schwach auf uns einwirken, sondern da soll offenbar eine hohe Dosis gezielt an einer bestimmten Stelle Funktionen zerstören, wahrscheinlich Wärmestrahlen, also einfach Hitze, so wie da:
http://derstandard.at/128709974... -dauerhaft
Wahrscheinlich ist eh das selbe gemeint.
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