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Parma - Die Europäer haben mehr Angst vor Klonfleisch, das es derzeit auf ihren Tellern gar nicht geben kann, als vor dem Dickwerden. Dieses überraschende Ergebnis hat eine breiter angelegte Umfrage der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zutage gefördert, die im italienischen Parma veröffentlicht wurde. Österreich war ebenfalls unter den befragten Ländern. Hierzulande macht man sich am meisten über Pestizidrückstände und genetisch veränderte Organismen Sorgen.
In der Umfrage geht es um das Bewusstsein der Verbraucher in den 27 EU-Staaten über Risiken bei Lebensmitteln. Zu den Resultaten gehört, dass die meisten Befragten Nahrung und Essen als Genuss ansehen. Und viele gehen auch davon aus, dass eher die Wirtschaftskrise und die Umweltverschmutzung sie beeinträchtigen als schädliche Lebensmittel.
Pestizidrückstände, Antibiotika & Hormone
"Sehr beunruhigt" ist fast jeder dritte Europäer der EFSA-Umfrage zufolge über chemische Pestizidrückstände, Antibiotika oder Hormone in Nahrungsmitteln, 30 Prozent auch über das Klonen von Nutztieren. Beim Thema Gewichtszunahme machen sich jedoch nur 15 Prozent größere Sorgen - obwohl nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat fast jeder zweite EU-Bürger inzwischen zu dick ist. Klonfleisch dagegen ist derzeit nirgendwo auf dem Markt.
Die Verbraucher vertrauten dem EU-System für Lebensmittelsicherheit, das zeigt laut EFSA die höhere Zustimmung verglichen mit einer ersten Umfrage 2005. Vier Fünftel meinten jedoch, die öffentlichen Behörden sollten noch mehr für gesunde Nahrung tun.
Die befragten österreichischen Verbraucher befürchten vor allem Pestizidrückstände in Obst, Gemüse und Getreideprodukten (67 Prozent). Ebenso viele Menschen machen sich hierzulande Sorgen um genetisch veränderte Organismen.
Für die Erhebung war den Angaben zufolge im Juni eine repräsentative Stichprobe von 26.691 Bürgern im Alter von mindestens 15 Jahren in allen 27 EU-Mitgliedstaaten vom Meinungsforschungsinstitut TNS Opinion & Social befragt worden. (APA)
wen die menschen wenigstens so gut klonen könnten wie die natur ... aber nix da.
klone sind tlw. steril, haben mehr erbkrankheiten als normalle tiere und werden im durchschnitt weniger alt.
und man weiß in vielen fällen schlicht einfach nicht warum - also sag mir, warum man dann wissen kann, daß fleisch von geklonten tieren nicht gefährlicher ist als das von normallen.
Für mich ist die "Verteilung" der Angst logisch, schließlich kann der Großteil der Menschen auf sein Gewicht regulierenden Einfluss nehmen. Außerdem kennt man die Konsequenzen und weiß, dass man in den meisten Fällen durch sein Verhalten selbst dazu beigetragen hat (= ausgenommen krankheitsbedingte Gewichtszunahme).
Aber was Produzenten hinter verschlossenen Türen mit ihren Produkten machen, darauf hat man nur geringen Einfluss. Davon weiß man nichts, davon hört man erst hinterher, wenn es einen Skandal gegeben hat und das Experiment mit den Konsumenten schiefgegangen ist. Kein Wunder also, dass die Angst vor Pestiziden, genmanipulierten Nahrungsmitteln usw. größer ist...
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