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Ein Hacker mit Pseudonym "Czernobyl" entdeckte vergangene Woche geheime Funktionen in AMDs Athlon-Prozessoren, das berichtet die britische Zeitung The Register.
Hardware-Hack
Der Hacker knackte das Passwort "9C5A203A", dieses muss im EDI Registers der CPU eingetragen werden. Ist dies erfolgt so lässt sich der - bislang verborgene - Debugger freischalten, welcher sonst den Entwicklern vorbehalten bleibt. Programmierern wird es dadurch möglich nähere Einblicke in Programme und Chip zu gewinnen. Möglich soll dies ab den ersten Athlon XP-Modellen sein.
Die Zeitung berichtet von "mächtigen neuen Werkzeugen um Hardware zu hacken, zu debuggen und nachzubauen." (pd)
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Üblicherweise sind die Register und Schnittstellen die zum Debuggen auf Lowlevel Ebene dienen (Hardware Breakpoints, Single Stepping....) geheim bzw. nicht dokumentiert.
Professionelle Hardware Debugger die über JTAG auf den Prozessor und seine Interna zugreifen sind entsprechend teuer - können aber diese Features freischalten.
Der Hauptgrund dafür ist dass man diese Entwicklungstools gern für teures Geld verkauft - für Prozessoren mit bekanntem Interface kann man z.b. den OpenSource Debugger OpenOCD verwenden.
Ein weiterer Grund kann natürlich auch die Systemsicherheit sein - Sollte aber nur im Supervisor Mode funktionieren.
Fazit - Debuggen auf Hardwarebene wird "Gratis" und hoffentlich gibts kein Sicherheitsproblem.
der nimmt eben OpenOCD und gibt ca. den gleichen Betrag in Form von Arbeitszeit aus.
Angefangen vom Zusammenbasteln der IO-Stecker, klate Lötstellen inklusive, ntowendige SW-Adaptionen bis hin zur wackligen OpenOCD Software die sich durch fast tägliche Updates auszeichnet. MS-Windows ist im Vergleich zu openOCD ein Quell absoluter Stabilität.
Fazit: Gratis ist da nichts. Die Frage ist nur ob Sie eher Geld oder eher Zeit haben.
... ist openOCD sicher nicht.
aber mit etwas Übung..... kann man dann auch schon mal exotischere Dinge debuggen - für die keine Tools erhältlich sind. Die HW Adapter kann man sich auch schon fertig kaufen ...
Dann kann man sich nette Skripts basteln... und via Eclipse remote debuggen.
Dann läuft das auch plötzlich stabil.
Mit "initialem Aufwand" ist allerdings zu rechnen.
Wenn dieser Wert zum debuggen mit jtag gedacht ist, ist er ausserhalb von AMD bekannt und kann mit den Debuggern an der jtag Schnittstelle gehackt werden. Damit nicht geheim und kein Sicherheitsrisiko, sondern bestenfalls undokumentiert.
nur ist das Hacken dieses Codes durch Tracen der JTAG Bitstreams an der Schnittstelle eine äußerst mühsame Angelegenheit die sich kaum wer antut.
Ein Sicherheitsrisiko ists wenn das Setzen dieser Register ausserhalb des Supervisor modes möglich ist.
Es gibt Menschen die keine Ahnung haben was ein CPU oder ein GPU ist, aber dennoch ganz wunderbare Dinge mit Ihren "PC" bewerkstelligen. Man muss ja auch nicht wissen wie ein Kugelschreiber funktioniert um damit schreiben zu können. Ich weis noch was für eine Besonderheit ein Kugelschreiber wahr zu meiner Kindheit. Ein Atlon XP ist im vergleich mit jetzigen CPUs, so wie in etwa ein Bügeleisen in das man noch eine Glut hineinbegeben hat. Bügeln können beide, das handliche Dampfbügeleisen und das Kohle betriebene Eisen zu bügeln.
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