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Viele der ehrgeizigen Pläne von Venezuelas Präsidenten Hugo Chávez sind gescheitert, die Abhängigkeit vom Erdöl ist größer denn je. Die Regierung ist von Militärs durchsetzt und nicht von Fachleuten, berichtet aus Caracas Südwind-Mitarbeiter Ralf Leonhard.
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Im Stadtteil Andrés Eloy Blanco der venezolanischen Hauptstadt ist die Welt noch in Ordnung. Bei den Parlamentswahlen vom 26. September wurde in diesem Viertel eine klare Mehrheit für die PSUV, die sozialistische Einheitspartei von Präsident Hugo Chávez, ausgezählt. 1.495 Stimmen entfielen auf die Regierungspartei, weniger als die Hälfte, nämlich 622, auf die Opposition. Das entspricht nicht ganz der selbstbewussten Darstellung von Nelly Villamizar, die wenige Wochen vor dem Urnengang gemeint hatte, mehr als 50 "Verwirrte" würde es nicht geben. Und die könne man durch gutes Zureden von der gerechten Sache überzeugen. Nelly Villamizar ist Mitglied der lokalen Basisorganisation und war natürlich bei der Vorbereitung und Abwicklung der Wahlen engagiert.
Sie hat allen Grund, die Politik von Hugo Chávez zu preisen. Seit 1999, seit der ehemalige Fallschirmjägeroffizier an der Macht ist, hat sich für sie vieles zum Positiven verändert. Gesundheitsversorgung und Alphabetisierungsprogramme sind flächendeckend in die ehemals vernachlässigten Armenviertel gekommen. An der Wand hängt ein Farbfoto, das sie mit einem Diplom zeigt. Sie hat vor wenigen Monaten die Matura bestanden - fast gleichzeitig mit ihren Kindern. Auch ihre Mutter, die mit 66 gerade die Grundschulbildung absolviert hat, will noch die Reifeprüfung machen. Teure Laboruntersuchungen gibt es heute gratis und medizinische Behandlungen hängen nicht länger vom Umfang der Geldbörse der Patienten ab.
Politiker können abgewählt werden
Vielleicht das Wichtigste: die Menschen werden ernst genommen. In den Bürgerräten beraten sie sich über die Probleme und Bedürfnisse ihres Wohnbezirks, können Projekte vorschlagen und diese zur Finanzierung an das jeweils zuständige Ministerium weiterleiten. In der Regel wird das Geld für die gewünschte Maßnahme genehmigt. Sollten die lokalen VertreterInnen sich an diesen Geldern bedienen, können sie per Mehrheitsbeschluss abgesetzt werden. Das passiert auch. Nicht im Stadtteil Andrés Eloy Blanco, wie José Luis Guaina vom Bürgerrat versichert, aber in einem Nachbardistrikt sei der komplette Vorstand wegen Korruption abberufen worden. So sieht es die Verfassung von 1999 vor, die Venezuela zu einer partizipativen Demokratie gemacht hat.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Armenviertel ist Hugo Chávez mehr als ein Politiker. Vielmehr wird der Präsident, der gerne im militärischen Outfit auftritt, wie ein Popstar verehrt. "Erstmals in der Geschichte gibt es einen Präsidenten, mit dem wir zufrieden sind. Ich glaube nicht, dass wir einem anderen vertrauen könnten", schwärmt Nelly Villamizar. Hugo Chávez lacht von Wandmalereien mit revolutionären Sprüchen, und seine sonntäglichen Auftritte im Fernsehprogramm Aló Presidente haben Kultstatus erlangt. Allerdings sind seine Pläne, der Republik den Sozialismus zu bescheren, keineswegs mehrheitsfähig. Die Parlamentswahlen, die der Regierungsallianz von PSUV und Kommunistischer Partei eine klare Mehrheit von 60 Prozent der Sitze brachten, müssen dennoch als deutliches Warnsignal verstanden werden. Denn nur dank „kreativer" Neugestaltung der Wahlkreise konnte sich Chávez gegen eine Schlappe schützen. Zählt man die Stimmen zusammen, dann hat die Opposition insgesamt sogar eine knappe Mehrheit erreicht.
Sozialismus, auch wenn er mit dem Zusatz "des 21. Jahrhunderts" vom Realsozialismus osteuropäischer Prägung abgegrenzt wird, riecht für die Mehrheit der VenezolanerInnen nach Mangelwirtschaft und Verlust von Freiheit. Die immer engeren Verbindungen zu Kuba sind nicht geeignet, solche Befürchtungen zu zerstreuen.
Importe seit 2004 verfünffacht
Der Wirtschaftsforscher José Manuel Puente ist im Übrigen der Meinung, dass ein sozialistisches Modell gar keine realistische Option für ein Land sei, das seit Generationen von den Erdölerträgen lebt: „Früher oder später wird die Revolution an der Wirklichkeit zerschellen." Ohne eine gründliche Umerziehung, was die Konsumgewohnheiten betrifft, würde es nicht gehen. So zeigen die Zahlen der Zentralbank, dass sich die Importe seit 2004 verfünffacht haben. Puente: „Wir gehören hier weltweit zu den Spitzenkonsumenten von Whisky, von Flachbildfernsehern, von Blackberries."
Dazu komme, dass Venezuela neben Haiti das einzige Land des Kontinents sei, wo die Wirtschaft schrumpft. Venezuela steckt seit Anfang 2009 in einer Rezession, verstärkt durch eine Inflationsrate um die 30% - ein negativer Spitzenwert in Lateinamerika.
Hugo Chávez war angetreten, die Abhängigkeit vom Öl zu durchbrechen, die Wirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen und die fast völlig verschwundene landwirtschaftliche Produktion wiederzubeleben. Diese Pläne sind dramatisch gescheitert. In den letzten Jahren ist der Anteil der Nicht-Ölexporte an der Gesamtausfuhr deutlich zurückgegangen. Machten die Nicht-Öl-Exporte im Jahre 1999 noch 20 Prozent aus, so waren es zehn Jahre später nur mehr fünfeinhalb Prozent. Puente sieht eines der Probleme im Fehlen von Fachleuten in der Regierung: „Es gibt keinen Ökonomen. Daneben wirkt sich die dogmatische Politik verheerend aus - ein ideologisches Problem. Drittens gibt es Gruppen mit üblen Absichten. Sie wollen die Industrie zerstören und den Sozialismus auf den Ruinen aufbauen."
Außenminister beherrscht keine Fremdsprache
Hugo Chávez umgibt sich lieber mit politisch loyalen Mitarbeitern als mit Leuten, die etwas von ihrem Fach verstehen. Vielleicht ist es die Lehre, die er aus dem Putsch von 2002 zog, als er von einigen Vertrauten und einem Teil der Armee verraten wurde und zwei Tage lang eingesperrt war. Der Verschleiß von Personal in Spitzenpositionen ist seither jedenfalls größer. So kommt es, dass der aktuelle Wirtschaftsminister die Wirtschaft weder von der Universität noch aus der Praxis kennt und der Außenminister keine einzige Fremdsprache beherrscht. Die Regierung ist von Militärs durchsetzt, die vor allem gewohnt sind, Befehle zu geben und zu befolgen.
Das neue Parlament wird es Hugo Chávez nicht mehr erlauben, Verfassungsgesetze nach Belieben zu verändern. In der Vergangenheit hat sich der Präsident aber als einfallsreich erwiesen, wenn seine Pläne auf demokratischem Weg nicht durchzusetzen waren. So schuf er, nachdem die Hauptstadt Caracas vor zwei Jahren an die Opposition fiel, die übergeordnete Instanz der Hauptstadtkoordination, in der er mit Jacqueline Faría eine enge Vertraute einsetzte. Symptomatisch für den Umgang mit unbequemen Gesetzen ist der Fall der Richterin María Lourdes Affiuni, die gegen einen Unternehmer wegen Korruption ermittelte. Da der Mann bereits zwei Jahre in Untersuchungshaft gesessen hatte und die UN-Menschenrechtskommission sich einschaltete, musste sie ihn - in Einklang mit den venezolanischen Gesetzen - freilassen. Ihr Pech, dass der Mann sich umgehend ins Ausland absetzte, sei es weil er schuldig war oder keinen fairen Prozess erwartete. Der Zorn des Präsidenten ließ nicht auf sich warten. In einem Fernsehauftritt verfügte er die Festnahme der Richterin und lieferte auch gleich das gewünschte Strafausmaß mit.
Korrupte Polizei
Bei der Verfolgung der wirklichen Kriminellen tut sich die Justiz hingegen schwer. Nach offiziellen Daten bleiben 96 Prozent der Morde straflos. In den Barrios regieren konkurrierende Jugendgangs, bestens organisierte Kidnapperbanden sind mit der Polizei vernetzt. Teodoro Petkoff, ehemaliger Kommunist und Guerillero, der heute die oppositionelle Zeitung Tal Cual herausgibt, vermisst eine langfristige Vision, die mit effektiven Maßnahmen polizeilicher Repression kombiniert werden müsse: „Deswegen sind alle Pläne zur Verbrechensbekämpfung gescheitert. Die verschiedenen Sicherheitskörper sind korrupt, schlecht bezahlt und schlecht ausgebildet." Wer die schikanösen Kontrollen auf dem Flughafen einmal miterlebt hat, kann das nachvollziehen. Überseeflüge starten regelmäßig mit zweistündiger Verspätung.
Venezuela zählt heute zu den gefährlichsten Ländern der Welt, wenn man die Anzahl der Morde pro 100.000 EinwohnerInnen zugrunde legt. Caracas stellt selbst Städte wie Bagdad oder Kabul, wo der Krieg noch nicht richtig vorbei ist, in den Schatten. Das beunruhigt auch erklärte Fans von Hugo Chávez, etwa den Schuster Isidro José Sequeira im Stadtteil Andrés Eloy Blanco. Die Korruption habe es immer gegeben, aber die ausufernde Kriminalität sei ein echtes Problem: „Es gibt zu viele Waffen auf der Straße. Das schränkt die persönliche Freiheit ein." (Magazin Südwind, Ausgabe 11, November 2010)
Ralf Leonhard ist freier Mitarbeiter des Südwind-Magazins und bereiste im Umfeld der Wahlen von Ende September Venezuela.
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mit der verstaatlichungswelle wurden die wichtigsten wirtschaftszweige zerschlagen, nur damit sich auch diese macht in den händen des grossen führers und seinen gesellen befindet. dass die leute meist unfähige vögte sind und sich nur bereichern liegt auf der hand und man kann es auch sehen. diese regionalpolitkönige brausen mit leibwachen in der gegend herum und führen sich auf als wären sie gott in person. diese entourage würde oft sogar den us-presidenten alle ehre machen. dieleistung der regierenden lässt sich deutlich messen! arbeitslosigkeit extrem steigend, bruttosozialprodukt extrem fallend, kriminalität explodierend, armut steigend, korruption ausufernd, personenkult verherrlichend.... u.s.w.
es wurden geseze geändert auf gutdünken hin in der art eines pistoleros der schnell aus der hüfte schiesst. monatlich gab es neue polizei und sicherheitseinheiten, um die alten zu ersetzen oder zu entmachten. um die generäle stillzuhalten, wurden und werden waffensysteme engro eingekauft. für wen alle die waffen sein sollen, weiss ausser hugo niemand. gemäss plan sollten auch noch die chavesparteigänger (brigaden) bewaffnet werden... wozu solche bewaffnete horden führen können sieht man an der kriminalität. wenn die chavistas das geld, das sie in waffen stecken, in ihre versprochenen programme investieren würden, sähe es im lande besser aus und viele könnten sich ein leben ohne kriminalität leisten. aber die arbeitsplätze werden weniger???
du triffst den nagel auf den kopif. als sich chavez vor 11 jahren zur wahl stand, durften wir hier alle hoffen, dass bei der umsetzung seiner wahlversprechen, vieles im land besser werde. wer hätte denn gedacht, dass die opposition danach die wahlen bojkotiert, und sich die chavistas im parlament wie die elefanten im glashaus aufführten. die wahlversprechen wurden nur viertelherzig in angriff genommen und meistens blieb es beim angriff. die besten berater (wirtschaft und auch andere fähige käpfe) wurden im soge der machtsicherung von chavez,sang und klaglos ausgetauscht. ans ruder kamen speichellecker und jasager. andersdenkende wurden und werden mit allen mitteln zum schweigen gebracht. und so nahm die räuberei und gesezlosigkeit den lauf
Chavez oder auch Uribe in Kol sind typische Politiker der alten Zeit. Der eine ist extrem Links der andere extrem Rechts. Beide sind auf Ihrem Posten Reiche geworden und beide haben Ihre Clientel bedient um in einem angeblich demokratischen Verfahren die Macht zu sichern. Uribe hat das dann deligieren müssen da er im Vergleich zu Chavez seine Clientel nicht langfristig binde konnte
Beiden Typus sind tendenziell eine aussterbende Spezies in SA. Die Mitte agieren und hat die Erfolge und das ist gut so. Die Meisten eher mittelinks wie Lula, Kirchner,Lugo, Mujica usw. macht es um so lobenswerter. Ich denke und hoffe wenn Chavez wie auch Santos das nicht begreifen lernen sind sie bald auch Geschichte. Ich wünsche beiden Ländern die Kraft dazu.
(schon klar, er hats versucht, hat aber trotzdem die entscheidung des obersten gerichts respektiert)
Er hat nicht akzeptiert aus freien Stücken sondern auf Druck des Santos Clans. Deren Einfluss und streben nach der Macht hat ihn dazu überredet das anzunehmen. Ich schreibe ja der Unterschied ist das Chavez seine Clientel besser bedient und bei Stange hält. Ob ein Mugabe II raus springt werden wir sehen noch hatten die Wahlen gemäss diverser NOGs keine übermässigen Manipulationen, auch wenn das Ergebnis vielen nicht passt.
mit welchem recht benutzt ein bengel von chavez, aus einer früheren beziehung zusammen mit einer horde jugendlicher am wochenende jeweils einen jet der regierung um von caracas zu fleigen, sich dort von einem superpuma (hubschrauer) der guardia national abholen zu lassen und in eine regierungsvilla am meer fliegen zu lassen, sich dort 3 tage ein party mit allen drum und dran zu geniessen und mit den gleichen verkehrsmittel wieder nach caracas sich fliegen zu lassen..... die steuerkasse wirds richten!
welcher us-amerikanische Präsident beherrscht Fremdsprachen?
Die US-Botschafter zeichnen sich dadurch aus in der Welt, daß sie normalerweise die einzigen Botschafter sind, die nicht die Sprache des Landes sprechen in dem sie ihr Land vertreten.
Von den Fremdsprachenqualitäten des deutschen Außenministers ist das Internet voll.
Mal ein Artikel über Venezuela, der Positives, wie Negatives gegenüberstellt.
Ich denke das ist der einzige Weg, die - m.M.n. gute Regierung in Ve. - konstruktiv zu kritisieren.
Ich Wünsch' den Leuten viel Erfolg dabei, die Region nachhaltig souverän gegenüber dem Ausland und den Eliten zu gestalten.
i trink kein red bul und keinen alk..... leb in venezuela und der hugo macht uns das leben zur scheisse..... und du predigst irgend was von weist selber nicht..... ich will nur in ruhe und frieden wieder hier leben wie früher und michnicht laufend mit diesen regierungsaffen herumschlagen..... kannst du das verstehen?
wenn du aber ein wenig geld hast, kaufst mir alle meine investitionen in venezuela ab (zu einem vorzugspreis) dann kann ich mir ein neues schönes plätzchen zum leben suchen..... na wie wärs... ich hab mein leben lang hart gearbeitet für das was i hab, und der hugo hat mirs weggenommen... der arsch.... und da soll ich noch ruhiger und amabler sein?
und die Begüterten sind ohnehin nach Miami abgehauen.
Also kann man dem Volk nur gratulieren zu ihrem Präsidenten!
Venezuela ist nicht so perfekt wie es sein sollte und könnte (speziell in der Verbrechensbekämpfung) aber es hat seit Chavez' Machtantritt einen enormen Aufschung gegeben und jeder kann sich davon selbst überzeugen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela
Und:
Ja, liebe Rechtsschlagler, die Zahlen im Wiki stimmen!
Bevor sie weiteren Blödsinn verzapfen, beantworten sie bitte nur eine Frage: Waren sie denn überhaupt schon einmal in Venezuela? Dem Inhalt ihres Kommentars nach zu schliessen, würde ich meinen, dass sie Venezuela nur vom Atlas und das nur oberflächlich, kennen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Möchte mal etwas zur Diskussionsqualität des anscheinend sehr hitzigen Themas beitragen:
Wer für seine Argumentation zur Lage Venezuelas WIKIPEDIA zitiert und dabei insbesondere Zahlen des INE (Instituto Nacional de Estadistica de Venezuela), der ist schon ziemlich blauäugig und glaubt noch an den Weihnachtsmann und Osterhasen zusammen.
In den Strassen Caracas schien mir das immer ein bisschen anders auszuschauen, als wie das INE das so malt... Meineserachtens fangt es schon bei der Währung an, es ist schon ein ziemliches Kunststück, daß ein Land, das nur so in Erdöl schwimmt seine Währung nicht konvertibel halten kann. Das gibts in der Region sonst auch nur in Kuba, aber die Jungs in Havanna haben sicher auch Super-Statistiken ..
hier in diesem land hausangestellte zu haben ist etwas vom natürlichsten auf der welt und nicht so verknorkst wie in old europa. die löhne sind vorgeschrieben, ebenfalls die sozialabgaben und und und..... und der minimallohn beträgt im monat um die 200 euro ausbezahlt plus sozialabgaben, feriengeld e.t.c. ..... also schreib nicht so einen stuss... hanswurst. nebst allem was angestellte kaputtmachen und klauen und noch abfindungen kassieren kommts nicht ganz auf das doppelte.... zufrieden du sofazozialist.... von wegen 100 euro im monat..... das würde wohl zu dir passen.... geizhals
Proleten werden von den Marxissten positiv als Arbeiter im Kontext des Klassenkampfes bezeichnet, müsste also ganz in Deinem Sinne sein. Die Proleten in Venezuela sind eher die Ungebildeten, die Chavez nun mal zu seinen Wählern zählt(e). Die Ignoranz ist an und für sich nichts Schlimmes, davon gibt es auch in westlichen Staaten genug, jedoch sind solche Leute, die wohl auch einige politische oder auch private Enttäuschungen erfahren haben (siehe Protestwähler bzw. die Linken Wähler in D.) nun mal empfänglicher für leere, inhaltlose und weltfremde Versprechungen, wie im Falle Venezuela. Aber inzwischen haben auch die meisten Ungebildeten in Venezuela erkannt, wie schlecht es um ihr Land steht, Chavez wird in 2012 die Quittung bekommen.
im Klassenkampf, ist also nicht abwertend gemeint! Eine Schande, und wider Ihrem ideologischen Denken wenn Sie sich selbst nicht als Prolet bezeichnen würden, Herr/Frau groeben! Der Großteil der ven. Bevölkerung ist halt nun mal ungebildet und läßt sich leicht blenden, das ist Fakt. Diese Leute wären genauso auf einen Rechten Präsi reingefallen, wenn der Ihnen Freibier bis zum Lebensende versprochen hätte.
"Während der Amtszeit von Hugo Chávez hat sich die allgemeine Kriminalität und Gewalt, welche schon vor dessen Amtszeit auf vergleichsweise hohem Niveau lag, weiter stark verstärkt. Gemäß einer Studie des Nationalen Instituts für Statistik gab es im Jahr 2009 rund 75 Morde auf 100.000 Einwohner. Das sind mehr als doppelt soviel wie im Bürgerkriegsland Kolumbien"
freunde aus Rio de Janeiro (die diesbezüglich einiges gewöhnt sind) waren eben dort und haben mir erzählt, dass die kriminalität in Caracas derzeit unbeschreiblich und äußerst beängstigend sei. sie nannten es eine zwar "interessante", aber keinesfalls empfehlenswerte erfahrung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vene... Sicherheit
Wie macht der Chavez das eigentlich?
Rüstet er kriminelle Banden aus, die diese Verbrechen begehen? Zahlt die Regierung Prämien für Raubüberfälle und Morde?
Oder kann es vielleicht damit zu tun haben, daß kolumbianische Paramilitärs, die bekanntlich mit den USA sehr stark verwoben sind, Interesse an einer Destabilisierung des Landes haben?
Könnten Sie mir bitte erläutern, wie konkret die Chavez-Regierung hinter dieser Kriminalität steckt?
Danke.
Wem dient diese Kriminalität eigentlich? Der Regierung oder der Opposition? Wer hat also Interesse an dieser Gewaltkriminalität?
der chavez rüstet nicht die banditen aus, das tun seine schergen von polizei und militär. die polizei (wie die metropolitana in caracas) wird grossteils entwaffnet und jetzt haben sie noch ein paar flinten und refilver..... die banditos benutzen lieber ein uzi mit 50 schuss pro minute. hatte früher ein gewalttoter 1 loch in der birne oder im körper.... so hat er heute deren 10-20..... ist sicherer so und man muss nie mehr auf den schiessen.
viele unbeteiligte stehen dann auch noch zur falschen zeit am falschen ort und kriegen auch ein paar blaue bohnen ab.
hier in margarita gehen die touristen schon gar nicht mehr spazieren, weil die durchkommensquote zu gering ist. und die wieder im hotel erscheinen... gefeiert werden fürs überleben
durch Chavez Freundschaft mit den Terroristen der FARC wird das Land regelrecht durch das Kokain aus Kolumbien überschwemmt. Venezuela ist inzwischen das Hauptausfuhrland von harten Drogen aus SA. Natürlich möchten alle Staatskräfte an dem großen weissen Deal teilhaben, drum wundert es nicht, daß gerade die Polizei und Militär großten Anteil an den Drogengeschäften und Transporten durch haben. Wie wir es auch schon aus Mexiko kennen: Drogen bringen immer Gewalt mit sich. Schlimm nur, daß sich die Drogenbanden in Cacacas nicht mehr ausschliesslich die Köpfe einschlagen, was an und für sich nicht weiter schlimm ist, es werden mehr und mehr Unschuldige in diesen blutigen Kampf mit hereingezogen
nein, weil niemand behauptet hat, dass "die Chavez-Regierung hinter dieser Kriminalität steckt", sondern
dass die Chavez-Regierung für die zustände (wachsende unsicherheit, vergiftetes klima, korrupte und gewalttätige polizei etc. etc. etc.) verantwortlich ist, die diese exorbitante steigerung der mordrate bzw. der kriminalität allgemein bewirken.
die behauptung, die hohe kriminalität in Caracas sei auf "kolumbianische Paramilitärs, die bekanntlich mit den USA sehr stark verwoben sind" zurückzuführen, ist so armselig wie durchschaubar wie falsch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bewa... #Venezuela
"Der damalige Chef und Gründer der kolumbianischen AUC-Paramilitärs Carlos Castaño erklärte 1997, sich mit 140 Unternehmern, Viehzüchtern und Großgrundbesitzern in Barinas, Táchira und Zulia getroffen zu haben, um paramilitärische Strukturen in diesen Bundesstaaten aufzubauen."
Das war 1997, noch vor der ungeliebten Linksregierung.
was heißt hier "ungeliebt"?
90% hier im forum lieben die regierung doch heiß.
und die meisten Venezolaner doch auch (hoff ich doch mal für Sie) ;o)
und was heißt hier "links"?
wenn neuerdings nationalismus, militarismus und populismus "links" sind, dann haben Sie vielleicht recht ... ;o)
Ob die "Unternehmer, Viehzüchter und Großgrundbesitzer" die Linksregierung lieben, bezweifle ich, immerhin sind sie ja unter den vorherigen Regimen reich geworden.
Und hier im Forum heuert niemand Paramilitärs an.
Die vorherigen Regime, die auch gerne Massaker mit Tausenden von Toten veranstalten durften, ohne bei unseren Medien in Ungnade zu fallen. Vorausgesetzt die Massaker (z. B. Caracazo) dienten dazu die Vorgaben der Konzerne oder des IWF´s zu bedienen.
.
jetzt bin ich aber überrascht ;o)
geben Sie's auf!
Sie werden mich nicht davon überzeugen, dass el presidente der einzig wahre und untadelige heilsbringer ist, ohne den das venezolanische volk in tod und verderbnis stürzen (und von cia-gesteuerten paramilitärs hingemetzelt) würde ;o)
die zahlen und fakten sprechen für sich (und nicht für den glorreichen nationalistischen militärfuzzi).
Leider konnte keiner von Ihnen auch nur eine falsche Zahl, die im Wiki veröffentlicht ist, nennen!
Also können die Zahlen als richtig angenommen werden, was sich auch mit meinen stichprobenartigen Überprüfungen deckt!
Und die Zahlen sprechen eindeutig für Chavez!
Ich frage mich warum sie nicht im Stande sind, Chavez zumindest auf diesem Gebiet die Anerkennung zu zollen die ihm zusteht.
Woher rührt Ihr Hass auf diesen Chavez, der sie so blind werden lässt?
Ich vermute, dass hinter all den Namen wie:
Timagoras,
Nicolas Castillo,
Thomas Mohr,
hansito,
Horst Holger,
Exilkärtner,
Einstein
bloß eine oder vielleicht 2 Personen stecken, denn mehr solch gleichermaßen hasserfüllte und verwirrte Poster wirds nicht geben...
.
hab ich getan:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vene... Sicherheit
http://de.wikipedia.org/wiki/Vene... chenrechte
und was sagt uns das?
aber was sagt uns vor allem das:
http://www.amnesty.de/jahresber... ode%2F3038
aber ich weiß:
AI ist ja in Ihren augen sicher nur eine willenlose marionette der bösen imperialisten ;o)
vor dem Einmarsch Hitlers in Österreich gab es zahlreiche Sprengstoffanschläge seiner Anhänger gab, die natürlich nach dem Einmarsch sofort eingestellt wurden.
Und die Nazis haben sich gerühmt die Sicherheitslage hervorragend verbessert zu haben - klar weil die Verbrecher jetzt in Regierungsämtern saßen.
auf Wikipedia steht sicherlich nicht, wer sich dort tummelt... Sie sollten sich aber ruhig mal Zeit nehmen das zu recherchieren und mal die Jahre an Vorstrafen diser Leute zusammen zählen. Neben ehemaligen Busfahrern steuern verurteilte Verbrecher das Land. Lauter tolle Diplomaten und Vorzeigepolitiker....
geben uns ein gutes Bild über Ihre Landeskenntnis wieder. Wie alt sind Sie eigentlich? Ihrer Naivität zu netnehmen müssen Sie noch sehr jung sein, daß Sie ungeprüft und unbelesen manipulierbaren Quellen glauben. Und nennen Sie uns bitte jetzt nicht amerika21 als vertrauenswürdige Quelle, das disqualifiziert Sie noch mehr.....
die Unterschiede zwischen mir und Horst Holger sind teilweise gewaltig.
Ich habe auch nicht die Zahlen in Frage gestellt, Zahlen stehen nur auf dem Papier.
Ich kdurfte mich im Oktober allerdings vor Ort von den paradiesischen Zuständen überzeugen lassen.
z.B. die Arbeitslosigkeit. Die Berechnungsmethode der INE inkludiert nämlich Schwarzarbeiter und geringfügig Beschäftigte - im Gegensatz zur Arbeitslosenstatistik anderer Länder. Näme man diese Zahlen heraus, sähe das Bild ganz anders aus (ca. 40% "Beschäftigte" in der Schattenwirtschaft).
gibts in venezuela sehr wenige, denn warum arbeiten, wenns ohne auch geht. such mal einen hausangestellten hier! jede woche fehlt die person zu 100% mind.1-2 arbeitstage. und die andern tage zerschlagen sie geschirr und machen so alles kaputt, was man nicht klauen kann... so ist die realität.
und wenn man reklamiert, gehen sie nach 3 monaten aufs arbeitsgericht und fordern eine pfundige abfindung.... und erhalten sie auch, weil die verteidigungskosten noch höher wären als die forderung und auch beim prozesserfolg beliben diese kosten an einem selber hängen..... und ander partei hat nichts, was sie verlieren könnte.
eine hatte ich, die hat geklaut, beweisen ist oft schwierig und auf unsere reklamation war für sie nicht möglich weiterarbei
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