Chávez-Bilanz

Der Popstar im Militär-Look

16. November 2010, 07:02
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    foto: reuters/daniel aguilar

    Der Präsident trägt gern Uniform: Hugo Chávez beim Lateinamerikagipfel in Cancun

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    Anti-Gewalt-Kampagne im Slum Petare: 96 Prozent der Morde bleiben straflos

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    Wandgemälde in Caracas: Präsident Chávez ...

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    ... und Jesus mit Kalaschnikow

Viele ehrgeizige Pläne von Hugo Chávez gescheitert, Abhängigkeit vom Erdöl größer denn je, Regierung von Militärs durchsetzt

Viele der ehrgeizigen Pläne von Venezuelas Präsidenten Hugo Chávez sind gescheitert, die Abhängigkeit vom Erdöl ist größer denn je. Die Regierung ist von Militärs durchsetzt und nicht von Fachleuten, berichtet aus Caracas Südwind-Mitarbeiter Ralf Leonhard.

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Im Stadtteil Andrés Eloy Blanco der venezolanischen Hauptstadt ist die Welt noch in Ordnung. Bei den Parlamentswahlen vom 26. September wurde in diesem Viertel eine klare Mehrheit für die PSUV, die sozialistische Einheitspartei von Präsident Hugo Chávez, ausgezählt. 1.495 Stimmen entfielen auf die Regierungspartei, weniger als die Hälfte, nämlich 622, auf die Opposition. Das entspricht nicht ganz der selbstbewussten Darstellung von Nelly Villamizar, die wenige Wochen vor dem Urnengang gemeint hatte, mehr als 50 "Verwirrte" würde es nicht geben. Und die könne man durch gutes Zureden von der gerechten Sache überzeugen. Nelly Villamizar ist Mitglied der lokalen Basisorganisation und war natürlich bei der Vorbereitung und Abwicklung der Wahlen engagiert.

Sie hat allen Grund, die Politik von Hugo Chávez zu preisen. Seit 1999, seit der ehemalige Fallschirmjägeroffizier an der Macht ist, hat sich für sie vieles zum Positiven verändert. Gesundheitsversorgung und Alphabetisierungsprogramme sind flächendeckend in die ehemals vernachlässigten Armenviertel gekommen. An der Wand hängt ein Farbfoto, das sie mit einem Diplom zeigt. Sie hat vor wenigen Monaten die Matura bestanden - fast gleichzeitig mit ihren Kindern. Auch ihre Mutter, die mit 66 gerade die Grundschulbildung absolviert hat, will noch die Reifeprüfung machen. Teure Laboruntersuchungen gibt es heute gratis und medizinische Behandlungen hängen nicht länger vom Umfang der Geldbörse der Patienten ab.

Politiker können abgewählt werden

Vielleicht das Wichtigste: die Menschen werden ernst genommen. In den Bürgerräten beraten sie sich über die Probleme und Bedürfnisse ihres Wohnbezirks, können Projekte vorschlagen und diese zur Finanzierung an das jeweils zuständige Ministerium weiterleiten. In der Regel wird das Geld für die gewünschte Maßnahme genehmigt. Sollten die lokalen VertreterInnen sich an diesen Geldern bedienen, können sie per Mehrheitsbeschluss abgesetzt werden. Das passiert auch. Nicht im Stadtteil Andrés Eloy Blanco, wie José Luis Guaina vom Bürgerrat versichert, aber in einem Nachbardistrikt sei der komplette Vorstand wegen Korruption abberufen worden. So sieht es die Verfassung von 1999 vor, die Venezuela zu einer partizipativen Demokratie gemacht hat.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Armenviertel ist Hugo Chávez mehr als ein Politiker. Vielmehr wird der Präsident, der gerne im militärischen Outfit auftritt, wie ein Popstar verehrt. "Erstmals in der Geschichte gibt es einen Präsidenten, mit dem wir zufrieden sind. Ich glaube nicht, dass wir einem anderen vertrauen könnten", schwärmt Nelly Villamizar. Hugo Chávez lacht von Wandmalereien mit revolutionären Sprüchen, und seine sonntäglichen Auftritte im Fernsehprogramm Aló Presidente haben Kultstatus erlangt. Allerdings sind seine Pläne, der Republik den Sozialismus zu bescheren, keineswegs mehrheitsfähig. Die Parlamentswahlen, die der Regierungsallianz von PSUV und Kommunistischer Partei eine klare Mehrheit von 60 Prozent der Sitze brachten, müssen dennoch als deutliches Warnsignal verstanden werden. Denn nur dank „kreativer" Neugestaltung der Wahlkreise konnte sich Chávez gegen eine Schlappe schützen. Zählt man die Stimmen zusammen, dann hat die Opposition insgesamt sogar eine knappe Mehrheit erreicht.

Sozialismus, auch wenn er mit dem Zusatz "des 21. Jahrhunderts" vom Realsozialismus osteuropäischer Prägung abgegrenzt wird, riecht für die Mehrheit der VenezolanerInnen nach Mangelwirtschaft und Verlust von Freiheit. Die immer engeren Verbindungen zu Kuba sind nicht geeignet, solche Befürchtungen zu zerstreuen.

Importe seit 2004 verfünffacht

Der Wirtschaftsforscher José Manuel Puente ist im Übrigen der Meinung, dass ein sozialistisches Modell gar keine realistische Option für ein Land sei, das seit Generationen von den Erdölerträgen lebt: „Früher oder später wird die Revolution an der Wirklichkeit zerschellen." Ohne eine gründliche Umerziehung, was die Konsumgewohnheiten betrifft, würde es nicht gehen. So zeigen die Zahlen der Zentralbank, dass sich die Importe seit 2004 verfünffacht haben. Puente: „Wir gehören hier weltweit zu den Spitzenkonsumenten von Whisky, von Flachbildfernsehern, von Blackberries."

Dazu komme, dass Venezuela neben Haiti das einzige Land des Kontinents sei, wo die Wirtschaft schrumpft. Venezuela steckt seit Anfang 2009 in einer Rezession, verstärkt durch eine Inflationsrate um die 30% - ein negativer Spitzenwert in Lateinamerika.

Hugo Chávez war angetreten, die Abhängigkeit vom Öl zu durchbrechen, die Wirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen und die fast völlig verschwundene landwirtschaftliche Produktion wiederzubeleben. Diese Pläne sind dramatisch gescheitert. In den letzten Jahren ist der Anteil der Nicht-Ölexporte an der Gesamtausfuhr deutlich zurückgegangen. Machten die Nicht-Öl-Exporte im Jahre 1999 noch 20 Prozent aus, so waren es zehn Jahre später nur mehr fünfeinhalb Prozent. Puente sieht eines der Probleme im Fehlen von Fachleuten in der Regierung: „Es gibt keinen Ökonomen. Daneben wirkt sich die dogmatische Politik verheerend aus - ein ideologisches Problem. Drittens gibt es Gruppen mit üblen Absichten. Sie wollen die Industrie zerstören und den Sozialismus auf den Ruinen aufbauen."

Außenminister beherrscht keine Fremdsprache

Hugo Chávez umgibt sich lieber mit politisch loyalen Mitarbeitern als mit Leuten, die etwas von ihrem Fach verstehen. Vielleicht ist es die Lehre, die er aus dem Putsch von 2002 zog, als er von einigen Vertrauten und einem Teil der Armee verraten wurde und zwei Tage lang eingesperrt war. Der Verschleiß von Personal in Spitzenpositionen ist seither jedenfalls größer. So kommt es, dass der aktuelle Wirtschaftsminister die Wirtschaft weder von der Universität noch aus der Praxis kennt und der Außenminister keine einzige Fremdsprache beherrscht. Die Regierung ist von Militärs durchsetzt, die vor allem gewohnt sind, Befehle zu geben und zu befolgen.

Das neue Parlament wird es Hugo Chávez nicht mehr erlauben, Verfassungsgesetze nach Belieben zu verändern. In der Vergangenheit hat sich der Präsident aber als einfallsreich erwiesen, wenn seine Pläne auf demokratischem Weg nicht durchzusetzen waren. So schuf er, nachdem die Hauptstadt Caracas vor zwei Jahren an die Opposition fiel, die übergeordnete Instanz der Hauptstadtkoordination, in der er mit Jacqueline Faría eine enge Vertraute einsetzte. Symptomatisch für den Umgang mit unbequemen Gesetzen ist der Fall der Richterin María Lourdes Affiuni, die gegen einen Unternehmer wegen Korruption ermittelte. Da der Mann bereits zwei Jahre in Untersuchungshaft gesessen hatte und die UN-Menschenrechtskommission sich einschaltete, musste sie ihn - in Einklang mit den venezolanischen Gesetzen - freilassen. Ihr Pech, dass der Mann sich umgehend ins Ausland absetzte, sei es weil er schuldig war oder keinen fairen Prozess erwartete. Der Zorn des Präsidenten ließ nicht auf sich warten. In einem Fernsehauftritt verfügte er die Festnahme der Richterin und lieferte auch gleich das gewünschte Strafausmaß mit.

Korrupte Polizei

Bei der Verfolgung der wirklichen Kriminellen tut sich die Justiz hingegen schwer. Nach offiziellen Daten bleiben 96 Prozent der Morde straflos. In den Barrios regieren konkurrierende Jugendgangs, bestens organisierte Kidnapperbanden sind mit der Polizei vernetzt. Teodoro Petkoff, ehemaliger Kommunist und Guerillero, der heute die oppositionelle Zeitung Tal Cual herausgibt, vermisst eine langfristige Vision, die mit effektiven Maßnahmen polizeilicher Repression kombiniert werden müsse: „Deswegen sind alle Pläne zur Verbrechensbekämpfung gescheitert. Die verschiedenen Sicherheitskörper sind korrupt, schlecht bezahlt und schlecht ausgebildet." Wer die schikanösen Kontrollen auf dem Flughafen einmal miterlebt hat, kann das nachvollziehen. Überseeflüge starten regelmäßig mit zweistündiger Verspätung.

Venezuela zählt heute zu den gefährlichsten Ländern der Welt, wenn man die Anzahl der Morde pro 100.000 EinwohnerInnen zugrunde legt. Caracas stellt selbst Städte wie Bagdad oder Kabul, wo der Krieg noch nicht richtig vorbei ist, in den Schatten. Das beunruhigt auch erklärte Fans von Hugo Chávez, etwa den Schuster Isidro José Sequeira im Stadtteil Andrés Eloy Blanco. Die Korruption habe es immer gegeben, aber die ausufernde Kriminalität sei ein echtes Problem: „Es gibt zu viele Waffen auf der Straße. Das schränkt die persönliche Freiheit ein." (Magazin Südwind, Ausgabe 11, November 2010)

Ralf Leonhard ist freier Mitarbeiter des Südwind-Magazins und bereiste im Umfeld der Wahlen von Ende September Venezuela.

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Kommentar posten
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stronzl bär
00
30.12.2011, 12:14

Ich galube nicht an demokratische Wahlen in Latinamerika. Da weht unter anderem dank den USA (gar nciht so Regierung sondern eher CIA, Konzerne, aber wenn eine Regierun ist hier vor allem Reagan zu nennen mit seinen Verbrechen) überall der Wind der Diktatur.

A. Einstein
20
18.12.2010, 12:35
jake gittes...... du hast die rechnung ohne den wirt gemacht!

meine meinung ist gefragter denn je. aber am wochenende dürfen schlucker wie du auch mal ran und etwas (jeder nach seiner intelligenz) zum besten geben. aber meine postings sind wirklich zensurgefährdet, weil ich dem chavez nicht lob hudele, wie du..... pfostenschuss.....

die demokratie ist tot, es lebe der könig der könige "HUGO der I" der gscherte......

Jake Gittes
22
18.12.2010, 09:02

Chavez = größenwahnsinnig

A. Einstein
11
18.12.2010, 07:16
ALLE MACHT FÜR CHAVEZ, PARLAMENT ADEEEE !

alles klar? auch für unsere sofakomunisten, diktatisten, chavisten? wozu ein parlament wählen, wenn es ohne auch geht. die demokratie ist tot, es lebe könig hugo I. er kann nun ohne irgend wen zu fragen tun und lassen was er will und wann er will. faktisch ist die verfassung ausser kraft gesetzt, weil der president muss niemanden mehr um erlaubnis bitten, er hat sie so bekommen, wie sein staatsblanco-checkheft im jahre 1999 , beim letzten grossen regen. wo solche vollmachten hinführen zeigt ja die vergangenheit, mit enteignungen und willkür. armes venezuela, jetzt hast du dich vollends in die hände des diktatorischen königs begeben. vielleicht wird auch bald dieses forum der chavez-zensur zum opfer fallen. ARMES VENEZUELA WAS machst DU ??

Horst Holger
11
15.12.2010, 00:14
egal ob der Aussenminister keine Fremdsprache beherrscht,

viele hier sprechen auch kein Spanisch und meinen ven. Tageszeitungen lesen und interpretieren zu wollen...
Es geht weiter bergab im Land des Bolivars "Fuerte", eine neue Abwertung steht an!

http://economia.eluniversal.com/2010/12/1... 4001.shtml

vox populi,
12
9.12.2010, 00:17
"Außenminister beherrscht keine Fremdsprache"

Dazu Hillary Clinton:

Sie lobte die Englischkenntnisse ihrer Gesprächspartner und zeigte sich “neidisch”, weil sie selbst keine Fremdsprachen spreche.

ichbinsofrei.net/
20
18.12.2010, 14:58

da werden halt andere maßstäbe angelegt bei den "freunden".

vox populi,
31
7.12.2010, 01:20
Wie Chavez immer sagt:

Das Volk vereint wird nie besiegt werden!

Es lebe die Demokratie des Volkes.

Keine falsche Demokratie der Regierungen, der Konzerne oder der die Reichen.

Demokratie für alle Menschen, das ist die einzig wahre Demokratie.

Thomas Mohr
 
20
7.12.2010, 08:17

"Das Volk vereint wird nie besiegt werden! "

Genau, deswegen ist Chavez auch ein Meister der Spaltung.

Wenn Du glaubst, dass ein Präsident der per Dekret regiert und einen General einsetzt der im Falle eines DEMOKRATISCHEN Oppositionssieges einen Putsch bereits angedroht hat ein Demokrat ist, dann bist schief gewickelt, und zwar gewaltig schief.

Horst Holger
01
6.12.2010, 22:37
Chavez zu milde sagt fix und voxi!

dabei hat er erst eine Handvoll Oppositioneller ohne echtes Rechtsverfahren wegen des "Putsches" von 2002 für 30 Jahre hinter Gitter geschickt. Er wiederum, als Putschist von 1992 rechtskräftig verurteilt, wurde amnestiert. Soviel zum Verhältnis, voxi! Aber eines können wir uns sicher sein: alle Verbrechen von Chavez werden nach dessen Abgang wieder augerollt werden und sei es vor dem Internationalen Gerichtshof in den Haag...

vox populi,
11
7.12.2010, 17:36
Ich habe dir für deine Weiterbildung (Ja, du hast sie sehr notwendig) diesen link genannt:

http://www.subhash.at/venezuela... en-chavez/

Hast du dir diese Dokumentation auch wirklich genau angesehen, wie ich dir aufgetragen habe?

Horst Holger
12
12.12.2010, 23:45
die Seite postest Du schon zum x-ten Mal!

wodurch sie auch nicht besser wird, das haben wir schon hinter uns. Komm zurück, wenn Du was besseres gefunden hast und v.a. wenn Du erwachsen geworden bist. Ciao!

A. Einstein
02
6.12.2010, 14:18
na der POPULI VON UND ZU

chavez zu milde....... ich denke es wäre doch an der zeit, dass man dich reinnimmt und die standardleser von deine phrasen befreit.

überlegen war ja noch nie deine stärke!
es geht dir wie dem grossen hugo.

keinen platz mehr im gehirn, weil zuviel revoluzionsscheisse drin ist...... ja ja so ist es! spiel noch ein podburi

vox populi,
21
7.12.2010, 01:23
Bist du schon wieder betrunken?

A. Einstein
00
6.12.2010, 14:13
der chavez kann nur sprüche klopfen, probleme bleiben ungelöst!

teuerung nur 20% dass ich nicht lache.
wenn ich proviant einkaufe, bezahle ich heute ca.200% mehr als vor 1 jahr.

und die wahlen? z.b. in maracaibo?
so ist das lieber hugo, grosser führer. wenn die leute auf dringend notwendige hilfe warten…..
die nicht kommt….. weil du wochtoger sein willst als das volk, haben sie keine zeit mehr um wählen zu gehen, da nützen auch 1 std. längere wahlzeiten.
aber wie die vergangenheit zeigte, kannst du ja nichts mehr lernen weil dein gehirn schon so voll ist, mit deinem revolutionsscheiss.

übrigens war das wahlbetrug?

Eveling Trejo de Rosales, mit 58,68 Prozent der Wählerstimmen. Der Kandidat der PSUV, Gian Carlo Di Martino, brachte es dagegen nur auf 41,47 Prozent.

= 101,5% der stimmen?

vox populi,
21
7.12.2010, 01:23
Du bist vom Trinkerwahn schon voll erfasst, du Armer!

vox populi,
12
3.12.2010, 23:47
Das Verhalten Chavez nach dem Putsch war mir fast schon zu milde!

So billig wäre mir das Putschistengesox nicht davon gekommen...

Und seht euch das auch schön vom Anfang bis zum Schluß an:

http://www.subhash.at/venezuela... en-chavez/

Depeschendienst
02
4.12.2010, 01:20
Pinochet hätte an Chavez' Stelle

Fußballstadien mit Putschisten und ihren Anhänger gefüllt und sie gruppenweise mit Hubschraubern ausgeflogen...

In 500 Metern Höhe hätte man sie dann nach draußen zum Spielen geschickt!

vox populi,
00
4.12.2010, 18:58
Also ich hätte einige sehr streng zur Rechenschaft gezogen

schließlich gab es mindestens 19 Tote!

AG65
21
4.12.2010, 14:58
Leider

Hast leider vollkommen recht, Pinochet war eine extrem widerliche Figur der Weltgeschichte, und Chavez ist es auch. Das heißt freilich nicht, dass beide gleichzusetzen sind, aber beide sind wirklich kein Gewinn für die Menschheit....

vox populi,
21
4.12.2010, 18:54
Du hast nur zur Hälfte recht - was Pinochet betrifft

zu Chavez fehlt dir die richtige Sicht noch - aber das kommt vielleicht noch....

vox populi,
01
3.12.2010, 23:11
Das hier anzusehen sollte Pflicht für die hier herumstreunenden

rechten Dübel sein:

http://www.subhash.at/venezuela... en-chavez/

AG65
43
2.12.2010, 00:54
An Vox Populi: Das Ziel ist gut, der Weg eine Katastrophe

Hey vox, ich hab mir Dein mail durchgelesen und ich glaube Du verstehst eines nicht:

Niemand von all den Postern hier ist ernsthaft so doof, dass er sich wünscht, die Reichen sollen mächtig und stark sein und die Armen Hunger leiden und kuschen. Jeder halbwegs intelligente Mensch will, dass es allen besser geht und die elendigliche Armut, wo auch immer in der Welt, beseitigt wird.

Nur sollte selbst der schimmste Blindgänger mitllerweile erkannt haben, dass der Weg, den Chavez eingeschlagen hat, weder mittel- oder langfristig Armut beseitigt sondern sie im Gegenteil schafft und vermehrt, weil er das Land ruiniert. Da muss man schon ein ziemlich verblendeter Lakaie sein, um auf die chavistische Propaganda noch reinzufallen. Also wach auf!

pepitant
00
19.12.2010, 21:16
Jeder halbwegs intelligente Mensch will,...

Wenn Ihre Aussage stimmt, muss die Menschheit von Idioten geleitet werden, sonst könnts ja wohl nicht sein, dass die begrenzten Güter immer ungleicher verteilt werden.
Also gehe ich lieber davon aus, dass die Entscheidungsträger das nicht wollen. Die wollen lieber ihre Macht festigen und nach Möglichkeit ausbauen. Mittel dazu stehen ihnen zur Verfügung und sie setzen sie auch ein. Gegen Einzelne, gegen Gruppen und auch gegen unbotmäßige Staaten. Allerdings sind das nicht die, die wir sehen, sondern die Milliardenverschieber im Hintergrund. Gegen die ist auch ein Obama machtlos und tritt ihnen einer auf die Zehen, schrecken sie vor keinem Verbrechen zurück. Das VT-Gerede von wegen "Bilderberger" oder "Illuminati" ist ihr bester Schutz.

vox populi,
01
3.12.2010, 23:09
Du siehst dir erst mal das hier von Anfang bis zum Schluß an und dann reden wir weiter:

http://www.subhash.at/venezuela... en-chavez/

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