StudentInnenjobs zu Dumpingpreisen

14. November 2010, 16:37
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    "Es wäre wichtig, die große Zahl an sinnvollen und engagierten Einzelinitiativen zusammenzuführen." (Christian Rechberger, Referent im Referat für Sozialpolitik der Österreichischen HochschülerInnenschaft)

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    "Wir fordern Jobs und Praktika mit Qualität, die jungen Menschen auch etwas bringen, einen gesetzlich verankerten Mindeststundenlohn für PraktikantInnen und Maßnahmen gegen die Ausweitung von prekären Arbeitsverhältnissen." (Magdalena Schwarz, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung, Studentin der katholischen Theologie und Studienassistentin am Institut für Moraltheologie)

"Qualifizierte Abendsekretärin, Gehalt ab 6 Euro die Stunde" - derStandard.at befragte drei ExpertInnen zum studentischen Prekariat

"AbendsekretärIn, 20-30 Stunden - Ihr Aufgabengebiet umfasst sämtliche Büro- und Sekretariatsarbeiten wie Terminmanagement und Fristenverwaltung, Korrespondenzen, Aktenablage, Klientenempfang und -kontakt, Organisation etc. Wir erwarten nachweislich berufliche Praxis als RA-Sekretärin in einer Rechtsanwaltskanzlei, perfekte Rechtschreibkenntnisse (Diktaphon schreiben), exzellentes, professionelles, selbstsicheres und gepflegtes Auftreten, Organisationstalent sowie schnelles Arbeitstempo (10-Finger-System), Flexibilität und Belastbarkeit, sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office, Advokat), sehr gute Englisch-Kenntnisse (Wort und Schrift), Gehalt: ab 6€/Stunde."

Kein Scherz

Was sich am 11.11.2010 unter den ersten zehn Treffern auf www.jobwohnen.at der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) findet, ist kein Scherz zu Faschingsbeginn, sondern eine von vielen schlecht bezahlten und zumeist freiberuflichen Ausschreibungen, die die StudentInnen-Jobbörsen prägen.

"Wenn jemand, der von so einem Jobangebot betroffen ist, zu uns in die Beratung kommt, werden wir das mit Hochgenuss verfolgen." Arbeitsrechtsberater Günter Köstelbauer von der Wiener Arbeiterkammer (AK) empfiehlt StudentInnen eine Überprüfung des Dienstvertrages - möglichst noch vor der Unterzeichnung. Es gelte zu klären: Was ist das für ein Arbeitgeber, was für ein Vertrag?. "Hinter der vermeintlichen Freiheit eines freien Dienstnehmers" diagnostiziert Köstelbauer "oft verschärfte Arbeitsbedingungen."

Bessere gesetzliche Rahmenbedingungen

Warum finden sich Jobangebote dieser Art ausgerechnet auf der Seite der Österreichischen StudentInnenvertretung? "Auf einer moralischen Ebene würde es Sinn machen, solche Ausschreibungen zu boykottieren", räumt Christian Rechberger vom Referat für Sozialpolitik der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) ein, "doch auf der praktischen Ebene existiert die Ausschreibung weiter und wird auch von irgendjemand angenommen werden". Den wirksamsten Schutz vor der Ausbeutung im Job sieht der Referent in "besseren gesetzlichen Rahmenbedingungen und vor allem in deren Durchsetzung".

Anstieg prekärer Beschäftigungen

62 Prozent aller StudentInnen müssen laut der jüngsten Studierenden-Sozialerhebung arbeiten, um ihr Studium finanzieren zu können. Dementsprechend groß sei der (Konkurrenz-) Druck bei Studentenjobs, beobachtet Magdalena Schwarz, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung Österreich. "Ein großer Teil der Studierenden ist von der Thematik der Arbeit zu Dumpingpreisen betroffen, besonders jene, die keine finanzielle Unterstützung von ihren Familien bekommen". Durch die aktuellen Budgetmaßnahmen, wie der Streichung der Familienbeihilfe ab dem 24. Lebensjahr, würden weitere finanzielle Einschnitte für Studierende drohen. Noch mehr würden in die Erwerbstätigkeit drängen, was nicht nur zur Verzögerung des Studiums, sondern auch zu einer Zunahme der StudentInnenjobs ohne Anstellung und ohne soziale Absicherung bei schlechter Bezahlung führen werde.

Der Armuts- und Reichtumsbericht belegt den Anstieg prekärer Beschäftigungen in Österreich, was zu einem Anstieg der "working poor" führt - Menschen, die trotz Jobs armutsgefährdet sind. Die Zahl liegt derzeit bei rund 230.000. "Hier wird der Trend zu atypischen Beschäftigungen mit geringem Einkommen direkt spürbar. Und es sind vor allem junge Menschen, die in solchen Jobs beschäftigt sind", weiß die Bundesjugendvertreterin.

Teufelskreis

Von den fast zwei Dritteln erwerbstätigen Studierenden in Österreich kommt laut Armuts- und Reichtumsbericht mehr als ein Viertel nur "schlecht oder sehr schlecht" mit den finanziellen Mitteln aus. Schwarz: "Das ist eine dramatische Entwicklung, die so nicht weitergehen darf". - Die jedoch für viele so weiter geht Studierende oft in folgenden Teufelskreis geraten: Während des Studiums werden zwecks Qualifizierung Volontariate und Praktika absolviert und zugleich das Studium mit prekären Jobs finanziert.

Schwarz: "Auch nach dem Studium geht es für viele mit Traineeships und Praktika weiter oder in Arbeitsverhältnissen, die als freie Dienstverträge oder Werkverträge geführt werden, obwohl sie Angestelltenverhältnissen entsprechen." Die erste Anstellung ergibt sich oft erst sehr spät. "Viele AkademikerInnen bewerben sich für Jobs, für die sie überqualifiziert sind. Als Folge verlieren sie den Anschluss zu ihrer 'Branche‘", weiß Schwarz.

Sozialsystem in Gefahr

Christian Rechberger von der ÖH zeichnet folgende Konsequenzen: "Auf individueller Ebene führen prekäre Dienstverhältnisse zu einem Verlust an Planungssicherheit für den kurz- und mittelfristigen Bildungs- und Lebensverlauf. Auf kollektiver Ebene führen sie zu einer Erosion der sozialen Sicherheitssysteme, da diese in Österreich stark am Idealtypus des männlichen Vollzeitverdieners orientiert sind."

Auch Schwarz warnt: "Durch die stetige Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse fließen weniger Beiträge ins Sozialsystem und sein Erhalt ist gefährdet. Hier besteht akuter Handlungsbedarf." Die Bundesjugendvertretung fordert PolitikerInnen aller zuständigen Ressorts - "insbesondere Sozialminister Hundstorfer und Wirtschafts- und Jugendminister Mitterlehner" - dazu auf, sich mit den Problematiken von jungen Menschen auseinander zu setzen und Maßnahmen gegen die Ausweitung prekärer Arbeitsverhältnisse zu treffen.

Ausbeutung

Bei der prekären Jobsituation für StudentInnen handle es sich weniger um klassisches Lohndumping, sondern eher um eine Flucht der Arbeitgeber aus dem Arbeitsrecht, weiß der AK-Arbeitsrechtsexperte Köstelbauer. "Es ist ein Versuch, den Arbeitssuchenden freie Dienstverträge oder Werkverträge aufzuschwatzen, bei denen es sich unter dem Deckmantel der großen Freiheit in Wirklichkeit um ein 'ganz normales' Dienstverhältnis handelt".

Werden StudentInnen also ausgebeutet? "Nicht alle, aber tendenziell ja", meint Rechberger von der ÖH. Studierende mit relativ wenigen Erfahrungswerten treten neu in den Arbeitsmarkt ein. "Einige Unternehmen, die wenig von ArbeitnehmerInnenrechten halten, nutzen diese Situation aus und betreiben systematische Ausbeutung."

Lobbying für StudentInnen

Wer engagiert sich gegen prekäre Jobs und wie könnte man das Lobbying für Betroffene vorantreiben? "Prinzipiell sind alle politischen Jugendorganisationen und Gewerkschaften gegen prekäre Jobs", betont Rechberger. "Es wäre wichtig, die große Zahl an sinnvollen und engagierten Einzelinitiativen zusammenzuführen."

Die ÖH-Bundesvertretung arbeitet derzeit gemeinsam mit weiteren Interessensgemeinschaften an dem Projekt "Gütesiegel Praktikum" - einer Auszeichnung für Betriebe, die PflichtpraktikantInnen anhand gemeinsam erarbeiteter Kriterien anstellen. Für den Sozialreferenten zeichnet sich allerdings schon jetzt eine positive Tendenz ab, "weil sich immer mehr Interessensgruppen der Thematik annehmen. Durch die steigende Zahl der Betroffenen steigt auch das Problembewusstsein in der Gesellschaft."

Vorsicht bei der Jobsuche

Wer auf der Suche nach einem Job ist, kann dem Prekariat zumindest ein wenig vorbeugen. Rechberger empfiehlt "die eigenen Zeitressourcen zu betrachten", denn laut der Studierenden-Sozialerhebung 2009 sinkt ab einer Wochenarbeitszeit von elf Stunden die Studienleistung rapide ab. Weiters gelte es, sich Gedanken über die Zuverdienstgrenze bei der Studien- und Familienbeihilfe sowie über die Geringfügigkeitsgrenze zu machen.

Ein Jobangebot sollte erst nach schriftlicher Vereinbarung angenommen, Stunden und Leistung aufgezeichnet werden. Und, so Rechberger: "Beim kleinsten Verdacht, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht, sofort - oder auch im Nachhinein - sollte man die Arbeiterkammer kontaktieren."(tin, derStandard.at, 15.11.2010)

Adressen:

Arbeiterkammer Österreich (AK) - Seit 1. Jänner 2008 sind freie DienstnehmerInnen AK-umlagepflichtig und damit "normalen" ArbeitnehmerInnen gleichgestellt. Sie können Rechtsschutz und Beratung in Anspruch nehmen.

Die Bundesjugendvertretung (BJV) macht sich als gesetzliche Interessenvertretung für die Anliegen aller Kinder und Jugendlichen in Österreich stark.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist die gesetzliche Interessensvertretung von über 290.000 Studierenden in ganz Österreich.

ÖGB Flexpower ist eine kostenlose Erstberatung für Freie DienstnehmerInnen und Neue Selbständige des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB)

Bericht des BM für Wissenschaft und Forschung zur sozialen Lage der Studierenden 2010:

Rund zwei Drittel aller Studenten gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt ungefähr zwölf Stunden pro Woche. Weitere 30 Stunden wendet der durchschnittliche Studierende wöchentlich für das Studium auf. Mehr als die Hälfte der arbeitenden Studenten hat Schwierigkeiten damit, das Studium mit dem Beruf zu vereinbaren, was zu einer höheren Studiendauer führt. Rund ein Drittel aller Studierenden gibt an, unter Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten zu leiden. 15 Prozent der Studierenden leiden unter stressbedingten gesundheitlichen Problemen.

Kommentar posten
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Klara Jagrova
 
00
15.2.2012, 08:11

Viele junge Leute wandern nach dem Studium aus Ostdeutschland in den Westen aus oder gehen nach Österreich oder in die Schweiz zwecks Arbeit. Im Osten Deutschlands ist die Situation noch schlimmer. Ok, bei uns mögen z.B. die Immobilienpreise tiefer sein, aber man kann hier sogar heute noch mit Uniabschluss eine Anstellung für 5 € die Stunde netto durchaus bekommen. ... Leben und leben lassen?! ...

Elisabeth Jarok
00
KRANKENKASSE EINSCHALTEN!!

Bei Verdacht SOFORT DER GEBIETSKRANKENKASSE MELDEN (geht auch anonym, aber die sagen die Daten dem Arbeitgeber nicht weiter).
Die Krankenkasse führt dann in dem Betrieb eine Prüfung durch und stellt die "Freien Mitarbeiter" um auf reguläre Dienstverhältnisse. Zahlt sich aus für das eigene Pensionskonto, und bestraft Arbeitgeber, die Sozialmissbrauch betreiben.

Seria
32
22.11.2010, 18:07
62 Prozent aller StudentInnen müssen laut der jüngsten Studierenden-Sozialerhebung arbeiten

um das Studium, oder die Zeit, die besser zum Studieren verwendet werden sollte bzw. die Freizeit, zu finanzieren?

sneaka
03
23.11.2010, 23:53

Achja, stimmt ja, Studenten haben kein Recht auf Freizeit, hab ich glatt vergessen.

Die hart arbeitende Bevölkerung ist ja auch nicht dabei, täglich 4 von 8h im Büro zu surfen, plaudern oder am Klo zu sitzen - und geht sich dann nicht am Abend die Birne im Wirtshaus wegsaufen.

Und das sind die Leute, die dann besonders stolz auf ihre "Arbeit", die der Gesellschaft ja einen sooo enormen Mehrwert bringt (ums mal als Informatiker zu sagen: "I could replace you with a little shell script")

Mynnia
00
10.12.2010, 22:58

Natürlich, die Jugend ist dazu da, zu sitzen und zu lernen und dabei Körper und Geist und Sozialkompetenz vergammeln zu lassen. Das Ideal des 19. Jahrhunderts.

Jakob Egger
02
23.11.2010, 11:16

Ich weiß nicht was für ein Hass da in Österreich auf die Studenten da ist. Werfen Sie jetzt ernsthaft uns Studenten vor, dass wir nur deshalb arbeiten müssen, weil wir soviel Geld verprassen? Oder sind Sie wirklich der Meinung, dass wir Studienbeihilfebezieher in Askese leben sollten?

Mynnia
00
10.12.2010, 22:57

Weißt eh, die arbeiten noch nicht UND sind auch noch schlauer. Die ganz Schlauen hauen nach dem Studium auch noch ab ;)

trollvottel
01
22.11.2010, 17:48

MacDonals's wurde nicht erwähnt, dabei stellen die durchaus gern Studierende ein - um einen Hungerlohn.

springflower
04
22.11.2010, 13:40
Österreich wird immer mehr zum Paradies

für Unterehmer! Nicht nur, dass die Zahl der ganz normalen "Arbeitslosen" konstat hoch ist, was es dem Unternehmer erlaubt, hochqualifizierte Arbeitskräfte zum Dumpinglohn zu bekommen, nein, jetzt kann man auch noch hochqualifizierte Aushilfskräfte zum Spottlohn bekommen. Der Wegfall der Familienbeihilfe ab 24 wird die Zahl der Verkslavungswilligen dann auch noch rapide ansteigen lassen - was für ein Paradies für Arbeitgeber!

molekühl
21
22.11.2010, 09:40

Erstens: Viele Student/innen arbeiten nicht zur Finanzierung des Studiums, sondern für den Urlaub
Zweitens: Bei Brutto für Netto führen auch "lächerliche Stundenlöhne" zu einem Ergebnis, für das andere Menschen ganz normal arbeiten gehen.

Jakob Egger
01
23.11.2010, 19:58

Und ausserdem kaufen die Studenten auch noch Markenkleidung und Bioprodukte! Und Sitzplatzkarten im Theater! Kein Wunder dass die arbeiten müssen!

Repariertwaseuchkaputtmacht.
00
24.11.2010, 23:48

Was? Sie kaufen Kleidung??

Flaschenpost
01
22.11.2010, 07:38
Wir müssen sparen !

Heavyweather
91
19.11.2010, 15:04

Ich suche auch eine Frau die für 0€ mit mir Sex hat.
Wenn ich eine finde wird das schon Sinn ergeben...
Sie muss mir ja auch nichts dafür zahlen und es wäre da selbe wenn ich ihr 1000€/h und sie mir 1000€/h zahlen würde...nur dann müssten wir Steuern zahlen.

Für 6€/h wird sich sowieso keine qualifizierte Arbeitskraft finden lassen...es steht ja auch ab 6€.
Also werden sie sich dann irgendwo in der Mitte treffen.
StudentIn will 50€/h, Anwalt zahlt 30€/h und alle sind halbwegs glücklich...

Sie sind doch der Rührer!
04
22.11.2010, 09:07

"Für 6€/h wird sich sowieso keine qualifizierte Arbeitskraft finden lassen...es steht ja auch ab 6€.
Also werden sie sich dann irgendwo in der Mitte treffen.
Student will 50€/h, Anwalt zahlt 30€/h und alle sind halbwegs glücklich..."

Wow, Sie haben sich aber eine schöne Phantasiewelt aufgebaut. Gibt's da noch freie Plätze?

Heavyweather
30
22.11.2010, 09:48

Das zeigt nur wieder wie wenig Ahnung manche von Gehlatsverhandlungen haben.
Es gibt sogar Seminare für Leute wie dich.

Stell dir vor, Firmen stellen Leute ein weil sie glauben einen realen Nutzen daraus zu ziehen. Stell dir vor sie machen sich schon beim ersten Gespräch ein Bild von dir und haben ab dann auch eine konkrete Gehaltsvorstellung. Wir (Personalbüro) schaun uns dann an was wir über den Bewerber finden und ob wir ihn drücken können, nicht nehmen oder seine Gehaltsvorstellungen mit ihm teilen.

Wobei die die sich über den Tisch ziehen lassen nicht automatisch schlecht qualifiziert sein müssen ;)

Lies mal deinen Machiavelli und dann reden wir weiter.

Repariertwaseuchkaputtmacht.
02
24.11.2010, 23:52

Naja ich würde eher sagen:
Stellen Sie sich vor, Sie studiern und brauchen unbedingt Geld, die anderen Firmen haben Sie wegen ihrer "unrealistischen" Forderungen einfach vor die Tür gesetzt und sagen dass sich eh genug beworben hätten, die das auch günstiger machen würden. Und ihr Geld wird knapp und dann haben sie die Chance zumindest ein bisschen was zu verdienen.

Klar, es geht vielen so und deshalb gibt es auch LEute die das für diesen Scheiß-Preis machen. Wenn man die Mittel hat, kann man halt immer toll reden.

Heavyweather
42
19.11.2010, 14:08

Turnusärzt(e)/innen verdienen auch nicht mehr...
die können sich ihren Job aber nicht aussuchen.
Vor allem mit Familie wird es schwer das Land einfach Richtung besseren Jobs zu verlassen.

trollvottel
03
22.11.2010, 17:50

Dass Ärzte in ihren Spitals-Pflichtjahren brutal ausgebeutet und teilweise bis zum Selbstmord fertiggemacht werden ist bekannt, aber ist das unbedingt nachahmenswert?

Jo eh...
21
18.11.2010, 17:47

Ich hätte mich für solche Jobs nicht beworben. Es gibt durchaus Studentenjobs die interessant und akzeptabel bezahlt sind. Schon bei der Euroeinführung konnte man durchaus 12 Euro pro Stunde bekommen wenn man sich etwas umgeschaut hat.

jo eh
37
19.11.2010, 10:51
ungefragt

haben sie sich offenbar als "nick-plagiator beworben" und üben diesen "job" nun seit ein paar monaten in den foren aus. obwohl ich sie mehrfach ersucht habe, den nick zu wechseln, da es immer wieder zu missverständnissen kommt. ich poste schon seit 4 jahren in den foren und will mit ihnen nicht verwechselt werden.
sie agieren stur und rücksichstlos, ganz entgegen ihres politischen selbstverständnisses als "superguter".

Repariertwaseuchkaputtmacht.
00
24.11.2010, 23:55

Geistiges Eigentum und so?
Ach geh. Worum geht es Ihnen, dass Sie schon alle unter dem Namen kennen? Bin auch schon seit >4a da und hab sie noch nie bemerkt.

jo eh
00
25.11.2010, 12:32
probleme mit sinnerfassendem lesen?

Repariertwaseuchkaputtmacht.
00
25.11.2010, 16:11

Naja. Sie sehen die Kontinuität zwischen Ihrem Nick und dem bereits vermittelten geistigen Eigentum gefährdet und fürchten ihre Reputation innerhalb des Forums könnte beeinträchtigt werden bzw. Leute die Sie unter diesem Namen kennen könnten Sie verwechseln. Sie könnten ja als Schlusszeile einfach per Copy-Paste eine Zeile anfügen, in der Sie sich von Ihrem Kontrahenten abheben.

Glauben Sie irgendjemand hat die Möglichkeit alle Usernamen durchzusehen um zu sehen ob Ähnlichkeit besteht? Wenn Sie ihn darauf hingewiesen haben und er reagiert?
Fraglich ob er jetzt auf Ihren "moralischen Hammer" reagiert. Ich für meinen Teil würde mir in Ihrer Lage den Stress ersparen und nicht lang streiten, sondern ienfach meinen Nick ändern... ah jo...

Paul Kersey
41
19.11.2010, 21:48
Also Sie haben aber wirklich ein Problem !!!

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