Das vergessene Land im Süden Afrikas

Wolfgang Weitlaner, 14. November 2010, 16:05

Liebenswürdige Menschen, reiche Natur und Erinnerungen an britische Kolonialgeschichte – diese Eindrücke hat die Wolfgang Weitlaner in Simbabwe gesammelt

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Bild 1
foto: wolfgang weitlaner

Die Flagge von Simbabwe mit dem Nationalsymbol - dem Simbabwe-Vogel wie er in Great Zimbabwe gefunden wurde. Die katastrophale wirtschaftliche und politische Situation haben zu einem massiven Einbruch des Tourismus geführt. Seit zwei Jahren läuft eine Kampagne, um den Fremdenverkehr im Land wieder anzukurbeln. Viele Simbabwer profitieren vom Tourismus - das gilt vor allem für private Initiativen wie Gästehäuser und Unterkünfte, aber auch für Frauen- und Waisenhäuser, Dorfgemeinschaften und Jugendorganisationen. Mehrfach haben mich Menschen auf der Straße darum gebeten, ein reelles Bild von der Situation in Simbabwe zu zeichnen und zu erklären, dass man das Land problemlos bereisen kann.

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25 Postings
dasandere
30
16.11.2010, 14:15
...des Imperialisten

und Rassisten Cecile Rhodes...

frankiegoes
00
15.11.2010, 14:26
The crocodile eats the sun

hoffentlich verschluckt er sich bald dran, bevor das Land unwiederbringlich abgesunken ist. Jetzt ginge sich eine Wiederherstellung mit Hilfe der intl. Staatengemeinschaft und (hauptsächlich südafrikischer) Wirtschaftsinteressen wahrscheinlich noch aus.
Und ja, Häuser abreissen bringt nix, obwohl, das kommt vielleicht als nächstes.

liebenfels
61
15.11.2010, 14:15
Soo vergessen ist das Land nicht!

Ich hatte unlängst eine wunderbare Jagdreise (Büffel, Warzenschwein) dorthin

dasandere
11
16.11.2010, 14:12
jössas

ich dachte koloniale Grosswildjäger sind ausgestorben?!
Wie wärs, wenn sie mal etwas helfen würden stattdessen??

Porqué no te callas?
00

finde jagen feig, aber was soll bitter der blödsinn mit "helfen"? der kerl macht da urlaub.

Arjuna, the beautiful
00
16.11.2010, 09:11
Ähm, außer Tiere abknallen fällt ihnen nix dazu ein?

Chris toph
01
15.11.2010, 13:30
Einst Kornkammer Afrikas...

...und jetzt völlig verarmt und auf Hilfslieferungen angewiesen - Mugabes Landreform sei Dank!

woman88
00
15.11.2010, 11:26
Zimbabwe - der Name

der Name kommt von den Ruinen aus dem ca. 8.Jh n.Ch., einer großartigen Anlage aus Granitbefesitgungen, die den mittelalterlichen Bauten in Europa in nichts nachstehen. Solche Fotos vermisse ich hier und die von mir gemachten sind noch nicht digital, sondern Dias.

silurus g
00
15.11.2010, 11:16

Hat der Spar auch Eierschwammerl?

Georg Obermitsameggbacher
00
15.11.2010, 08:22

Was ist Simbabwe nochmal? Ahja, richtig. Ein Land in Afrika.

Jo eh...
01
15.11.2010, 00:21

Wunderbare Fotos!!!

mama knowsbest
122
14.11.2010, 17:33
"wunderschöne koloniale Architektur?"...

Geh' sch*****!

Porqué no te callas?
01

dämliche ideologieverblendung.

Club-der-dichten-Toten
01
14.11.2010, 19:42

Irgendein Problem damit?

Georg Obermitsameggbacher
70
15.11.2010, 08:23

Irgendein Problem damit weiter als 1 cm zu denken? Was hat koloniale Architektur in einem afrikanischen Land zu suchen?

dieDritteGeneration
02
16.11.2010, 13:58

Probleme mit Multikulti?
Soll man Moscheen in Europa auch abreissen, weil deren Ursprung in Arabien liegt?
Typisch Linke...null Ahnung, aber Hauptsache rumplärren.

Porqué no te callas?
01

nein nicht linke sondern pseudo-linke.

Club-der-dichten-Toten
15
15.11.2010, 11:25

Ach und deshalb soll man die jetzt niederreissen und Lehmhütten hinstellen oder was?

Und g'rade, weil es um Simbabwe geht: das war ein absolut vorbildliches und fortschrittliches Land, Exporteur von Nahrungsmittel etc., bis es innerhalb kurzer Zeit zu einem Almosenempfängerland geworden ist.

Und nein, da haben die "bösen Kolonialisten" keine Schuld dran, das ist hausgemacht.

Aber offenbar hängen da einige immer noch in einer Zeitschleife fest...

Botswana oder Namibia zeigen zum Beispiel, wie ein modernes afrikanisches Land heute aussehen kann, wenngleich natürlich auch immer noch mit Problemen da und dort, aber die Richtung stimmt.

Und auch dort stehen schöne Gebäude aus der Kolonialzeit.

frankiegoes
00
15.11.2010, 14:46
Gustave Eiffel

genau der...hat den Bahnhof von Maputo (Mocamique) enworfen, aus Gusseisen. Wurde in Europe gegossen, verschifft, aufgebaut, nach dem Bürgerkrieg (ein bisserl) restauriert.
Architektonisch toller Repräsentant einer vergangenen grossen Epoche der Industriegeschichte. Dass er in einem Land steht das unter der Kolonialisierung mehr als z.B. Simbabwe (dort kommt auch noch der UDI Aspekt dazu) tut ja im architektonischen und geschichtlichen Zusammenhang nix zur Sache.
Und ausserdem, ob das jetzt politisch korrekt ist oder nicht, man hört in den schlimmsten Lädern gerade von der langsam aussterbenend Generation die sich noch dran erinnern kann 'I wish the British came back!' Italiener nach Somalia ... forza Silvio.

alsowirklich
00
15.11.2010, 20:43

warum manche sich die alte kolonialherrschaft zurückwünschen, ist verständlich: mugabe und seine schlächter vereinen das schlimmste aus europäischer wie afrikanischer tradition.

das macht aber den kolonialismus an sich kaum wünschenswert.

und denen den berlusconi aufs aug zu drücken, wäre wie giftmüllexport...

Zacki
00
15.11.2010, 10:35
Dein Posting

ist wahrscheinlich tiefsinniger, als Du es wolltest.

tramezzino
00
15.11.2010, 10:16

du solltest dir eher überlegen, warum danach nichts mehr nachgekommen ist.

evilweevil
01
15.11.2010, 09:36

ein zeichen der zivilisation.

cyber ferkel
02
15.11.2010, 08:46

Man kann Kolonialisierung nicht rückgängig machen in dem man Häuser niederreißt.

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