Russischer Geheimdienst jagt den Verräter

12. November 2010, 13:45
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    Präsidentenimbiss bei Ray's Hell Burger in Arlington: Obama ist bereits über die bevorstehende Aufdeckung des Spionagerings informiert, Medwedew nicht.

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    Spionin Anna Chapman auf einem privaten Erinnerungsfoto

Präsident Medwedew bestätigt: Offizier des Auslands-Geheimdienstes SWR verriet Agenten

Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat am Freitag bestätigt, dass der ein russischer Geheimdienstoffizier die zehn  im Juni in den USA enttarnten Spione  verraten hat. "Das sind für mich keine Neuigkeiten", sagte Medwedew beim G20-Gipfel in Seoul, "ich kannte den Namen des Verräters vom ersten Tag an". Die Moskauer Zeitung Kommersant zitiert einen nur als "B" bezeichneten Kreml-Mitarbeiter, der versichert, der Aufenthaltsort Oberst Tscherbakows sei bekannt. Ein Auftragsmörder sei hinter dem Verräter her, so "B".

Putin drohte dem Verräter

Premierminister Putin hatte bereits kurz nach dem Auffliegen des Spionageringes angedeutet, Verräter nähmen "immer ein schlimmes Ende, sei es durch Trunksucht oder Drogen. Am Schluss liegen sie im Straßengraben".

Oberst Tscherbakow setzte sich Mitte Juni in die USA ab. Drei Tage später besuchte Präsident Medwedew Washington, ohne von der bevorstehenden Enttarnung informiert worden zu sein. Für die Kameras gaben sich die beiden Staatschefs bestens gelaunt, Medwedew lobte beim Besuch in einem Hamburger-Restaurant sogar die amerikanische Küche.

Personalakt aus Moskau

Tscherbakow soll laut "Kommersant" auch für das Geständnis eines der Agenten verantwortlich sein: Michail Wassenkow hatte sich eine perfekte Tarnidentität aufgebaut. Er nannte sich Juan Lazaro, gab an, aus Uruguay zu stammen und arbeitete als Fotoreporter. Im Verhör verweigerte zuerst jegliche Aussage.

Als ihn die Agenten mit dem Überläufer zusammenbrachten, forderte dieser ihn auf Russisch auf, zu gestehen. Lazaro/ Wassenkow behauptete, kein Wort zu verstehen. Darauf präsentierte ihm Tscherbakow seinen Personalakt, den er aus Moskau mitgebracht hatte. Der Spion gestand umgehend, wollte aber keine weiteren Informationen liefern. Bei seiner weiteren Einvernahme brachen die US-Ermittler dem Spion laut "Kommersant" drei Rippen und ein Bein.

Ein Spion entkam

Indessen ist der zehnte Spion, der den Decknamen "Christopher Metsos" benutzt, weiter auf freiem Fuß: er wurde zwar kurz nach der Festnahme seiner Kollegen auf Zypern gefasst, als er sich nach Budapest absetzen wollte.

Wenige Stunden später kam er aber aber gegen Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 26.000 Euro frei und nutzte die Gelegenheit, um zu verschwinden. (bed/derStandard.at/12.11.2010)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 75
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david zot
10
14.11.2010, 08:57
Der Verrat

Es geht gar nicht um den Informationsgehalt, sondern um den Verrat. Der russischen Staat braucht Verräter um sich in diesem Format zu reprodizieren.

Albert Wittwer
00
13.11.2010, 16:36
Selbstmord in Bern?

Passt nur zum Thema Geheimdienst. Weiß jemand etwas über den Tiroler Finanzberater, der in Bern in Untersuchungshaft vor etwa vier Wochen Selbstmord begangen hat? Über ihn ist die Zahlung, die Deutschland für die Steuer-CD geleistet hat, angeblich verschleiert worden.

der erleuchtete
00
13.11.2010, 15:49
sehr interessant, die verhörmethoden der demokratischen

geheimdienste: 3 gebrochene rippen und ein gebrochenes bein.
hoffentlich finden die russen bald den verräter und können ihn nach moskau zwecks prozess, bestrafung und aufdeckung der ganzen agenten-posse bringen.

epep
00
14.11.2010, 13:38
nach putins aussagen..

..wird es aber keinen prozess geben.

und in agentenkrimis darf man nie irgendwas glauben, nichts war so wie es scheint. ob es 3 gebrochene rippen gab ist genau so ungewiss wie alles andere.

das einzige was gewiss ist: es wurden einige leute wegen spionage verhaftet und wie wurden nach russland gebracht. nun droht putin (das hat er schon zu vor gemacht) und in russischerministeriumsmitarbeiter das ein auftragskiller hinter irgendwem her ist, wobei nicht gewiss ist wer das ist und ob es den überhaupt gibt.

mehr ist nicht bekannt, bei allen darüber hinausgehenden wäre ich misstrauisch.

hurchzua
00
13.11.2010, 16:45
kann, muss aber nicht stimmen

_Mickey_
00
13.11.2010, 11:13

weiß man eigentlich ob anna chapman die filmrolle die ihr angeboten wurde schon angenommen hat?

Bon Cheauvi
01
13.11.2010, 09:54

Ich bin generell dafür, dass Politiker in der Zeitung nur noch mit Vornamen (oder Spitznamen) genannt werden. Das macht die ganze Sache doch viel persönlicher!

Gobi Todic
218
13.11.2010, 09:14
was wirklich alle interessiert

und warum hier alle reingeklickt haben ;)

http://www.bild.de/BILD/vide... oskau.html

Peter Widzky
13
13.11.2010, 11:47
einer der mich versteht :-)

trockenes brot
11
13.11.2010, 10:14

is ja auch eine süsse

Desert Eagle .50
24
13.11.2010, 14:39

...und sieht aus, als obs nix aussa pudan im schädel hod!

derunbestechliche
01
14.11.2010, 08:28

Gerade das machte sie wohl gerade erst so gefährlich.

Slaystation
00
13.11.2010, 00:50

Mittlerweile ist das Bild von Anna Chapman sogar schon das Titelfoto. Klar das man da drauf klickt ;-)

Kosik Anton
32
13.11.2010, 00:38
Der wird halt betrunken von der Freiheitsstatue stürzen

oder in einen offen Aufzugschacht....

So erspart sich die USA die zugesagte Pension und das ist gut so!

Jalava
31
13.11.2010, 09:36
Jedem das Seine!

FatFaceRicky
03
13.11.2010, 05:41

Tippe eher auf ein Plutonium-Keks. Schnell und schmerzfrei wäre das falsche Signal an die Belegschaft.

ebelt9hf
21
12.11.2010, 23:23
....

Bei seiner weiteren Einvernahme brachen die US-Ermittler dem Spion laut "Kommersant" drei Rippen und ein Bein.

Gerry Mander
012
13.11.2010, 00:31
fehlerfrei gelesen

respekt!

tramtatam
00
13.11.2010, 11:40
Strg C + Strg V geht immer fehlerfrei.

gelesen ist es dann zwar schon, aber nur kurzzeitig zwischengespeichert, spätestens nach dem Neustart ist die Zwischenablage leer.^^

Lucky Luke 1988
31
12.11.2010, 22:20
verrat darf nicht belohnt werden

hanslblasta
00
13.11.2010, 11:18
das kommt drauf an

im Leben spielen nun mal Macht und Interesse die entscheidenden Rollen

und den Geheimdienst würde ich gerne kennenlernen, der ohne "informelle Mitarbeiter" über die Runden kommt

Corpo
00
12.11.2010, 21:59
snitches are a dying breed

Der hat demnächst wohl einen tragischen Unfall!

froilein froilein
12
12.11.2010, 23:51
Nein,

er wird sich der Trunksucht hingeben oder den drogen verfallen und deshalb im straßengraben landen. Sagt Putin eh im interview.
So lesens doch bitte etwas aufmerksamer.

Fritz Wunderlich
50
12.11.2010, 21:37

hehe

fiosn atat
00
12.11.2010, 20:41
-----------

Kreml-Mitarbeiter, der versichert, der Aufenthaltsort Oberst Tscherbakows sei bekannt. Ein Auftragsmörder sei hinter dem Verräter her, so "B"

das sagt man doch nicht vor einer Zeitung!!!!!!

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