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Die Nassrasur stellt für das Männergesicht eine große Belastung dar.
Männerhaut ist anders. Sie ist um rund 20 Prozent dicker als das weibliche Pendant und enthält mehr Kollagen, was sie weitaus straffer und widerstandsfähiger macht. Die Falten kommen aufgrund dessen später, dafür geht es dann aber kräftiger zur Sache.
Mutter Natur verschont also auch die Männerwelt nicht. Begünstigt ist Mann mit diesen Voraussetzungen aber allemal, und trotzdem nicht zu beneiden. Denn das männliche Gesicht zieren im Schnitt 5.000-30.000 Haare und die Rasur ist für die Haut eine echte Strapaze. Der Durchsschnittsmann verbringt im Laufe seines Lebens 3360 Stunden allein mit rasieren. 90 Prozent aller Männer rasieren sich täglich, 60 Prozent bevorzugen die Nassrasur.
Trocken vor nass
Nass macht die Haut zwar glatter als die trockene Rasur, jedoch leiden viele Männer danach echte Qualen. Die scharfen Rasierklingen peelen die Haut regelrecht und entfernen die Bartstoppeln unter dem Hautniveau. Darauf reagiert die Männerhaut mitunter sensibel. Rötungen, kleine Verletzungen und Ausschläge können Folgen sein. Besonders unangenehm ist der Rasurbrand, auch als Folliculitis barbae bezeichnet.
Eingewachsene Barthaare sind hier das Problem. Einmal abgeschnitten wächst das Haar hier nicht im korrekten Winkel aus den Hautporen heraus. Es krümmt sich und wächst zurück in die Haut, die diesen als Fremdkörper betrachtet. Eine bakterielle Entzündung im oberen Bereich des Haarfollikels ist die mögliche Konsequenz. Die Follikulitis kann Schmerzen bereiten, die entstandenen Pusteln heilen aber in der Regel folgenlos aus. Wird die Entzündung allerdings chronisch, dann kann der Entzündungsprozess auch tiefer vordringen und eine Zerstörung der Follikel nach sich ziehen (Sycosis barbae).
Silberionen und Licochalcone A
Laut einer aktuellen Umfrage des Market Instituts wissen sich 60 Prozent der Männer bei Rasurproblemen mit eincremen zu helfen. 13 Prozent geben Rasurprodukte als Lösungsstrategie an. Die Zeiten, in denen sich Mann morgens nach der Rasur ausgiebig alkoholreiches Rasierwasser zur Erfrischung und Desinfektion auf die Backen klatschte, sind aber definitiv vorbei. Die hohe Ethanolkonzentration in diesen Wässerchen tut nämlich keiner Haut gut, entzieht sie ihr doch Feuchtigkeit und stört die schützende Hautbarriere empfindlich.
Gender Mainstreaming hat aber glücklicherweise auch vor dem Organ Haut nicht halt gemacht, deshalb wurde die Entwicklung eigener Männerhautpflegeprodukte in den letzten Jahren deutlich forciert. Neben dem reduzierten Alkoholgehalt, können sich die Inhaltsstoffe diverser After Shave Kosmetika mittlerweile sehen lassen. Antibakterielle Silberionen und Substanzen wie Licochalcone A verhindern und bekämpfen erfolgreich rasurbedingte Hautirritationen, angeblich auch bei besonders empfindlicher Haut.
Fetthaltige Männerhaut
Im Unterschied zu den Frauen, werden männlichen Hautprobleme allerdings mit weit weniger reichhaltigen Produkten gelöst. Die Creme für die Frau mit trockener Haut ist für die meisten Männer einfach zu fetthaltig. Männerhaut ist per se fetter, sorgt doch Testosteron für eine erhöhte Talgproduktion und damit auch für mehr Hautunreinheiten.
Unabhängig vom Hauttyp ist die perfekte Lösung für den Mann sowieso eine ganz andere als für die Frau, muss sie doch vor allem praktikabel sein. Eine einzige Creme, ein Rasur-Gel oder Balsam sollte im besten Fall alle Bedürfnisse auf einmal vereinen, Anti-Aging und UV-Schutz inklusive. Das spart Zeit und erübrigt in manchen Fällen eine Rasurpause. (derStandard.at, 07.12.2010)
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.) rasiere mich (gesicht und schädel) nur jeden 2. tag.
.) verwende rasierschaum (nicht die hochgepriesenen gels)
.) nach dem rasieren wird mit kaltem wasser abgespült
.) danach mit n-creme einschmieren.
keine rötungen, kein jucken oder sonstiges ...
Beschwerden haben nur jene, die sich täglich rasieren.
Ich habe vor einigen Jahren auf ein mal wöchentlich umgestellt und hatte nie mehr Probleme. Ich nehme normale Seife, keinen Rasierschaum, kein Rasierwasser...im Winter allerdings (aber nur wenns wirklich kalt ist) die Feuchtigkeitschreme meiner Frau.
aber schlimm wirds wenn man Wirbel rasiert ^^
so sehr ich mich damit abmühe, bei mir endet das regelmäßig mit starker Rötung und teils verletzter Deckhaut
absolut unerlässlich sind mMn nur der Rasierschaum damits schön flutscht ^^
Nachbehandlung per heißem Wasser oder alkoholhaltigem After-Shave
und wenn ich davon schneller Falten krieg ist mir das schei**egal
wer nix wichtigeres im Schädel hat als "nur ja keine Falten im Gesicht" ist um seine kleine feine persönliche Welt zu beneiden, aber irgendwie auch zu bedauern
ordentlich gesäubert und mit heißem wasser behandelt schließen sich die verletzten Poren meist auch recht schnell
der Alk im Rasierwasser dient eigentlich der Desinfektion a posteriori
also hat schon seinen Sinn...
probieren sie mal nachbehandlung mit eiskaltem anstatt heissem wasser, das ist erstens erfrischend und zweitens entzündungs- und rötungshemmend… ausserdem empfehle ich nach dem kalten wasser den gebrauch eines alaunsteins (gibts in wien zb bei walter weiss), das brennt zwar eventuell ein wenig aber ist adstringierend und verhindert rötungen und blutungen… dann ist auch ein alkoholhältiges rasierwasser kein problem für die haut, ich schliesse immer mit after shave creme ab, macht die haut nach dem rasieren geschmeidig…
Ich rasiere mich nicht Täglich
Sondern wenn Bard fangt an zu Jucken und zu Stören.
So nach 1-1,5 wochen.
Dann ist Zeit reif für eine Ernte.
Das mit 90 % können sie jemanden anderen verkaufen aber nicht mir.
Ich dusche nicht einmall täglich.
Auf unseren Haut sind lebensnotwendige Bakterien
ganze Flora biotop die in Sinbiose mit unsere Haut lebt seit Evolution.
und wenn man die wegputzen ist schlim für Unsere Imunitet und Co.
Mensch ist nicht geschaft sich Täglich zu rasieren und zu duschen.
Das ist eine Moderne erscheinung seit par Jahrzenten in gewissen berufen und kreisen
Chemie und Pestiziden
massenweise auf eigenen Haut loszulassen.
Natürliche Mänliche Feromone die Mädels unbewust anlocken sind auch auf unsere Haut.
Nicht jeder der sich nicht täglich duscht riecht streng. Und nicht jeder der sich täglich duscht riecht gut.
Manche Menschen haben nun mal von Haus aus einen intensiveren Körpergeruch, während andere auch nach mehreren Tagen zumindest geruchlich nicht weiter auffallen.
Das von Dejan Beschriebene ist soweit ich weiß wissenschaftlich bewiesen. Und ich gehe davon aus, dass er sich im Falle körperlicher Betätigung sehr wohl täglich duscht.
das stimmt...wenn ich sagen wir am Sonntag schön ausgiebig ein Vollbad nehme und dann am Montag Abend in die Kletterhalle fahre - wo ziemlich geschwitzt wird - komme ich zur Not am Dienstag morgen auch mit Katzenwäsche aus, da stinkt nix! Tip: das beste Deo der Welt ist dieses cremeartige von Nivea, das hält wirklich sicher! :o) Und rasieren ist überschätzt...ich kenne nur Frauen, die 5 Tage Bärte sexy finden (für Manches wird natürlich dann doch wieder Babyhautweichheit bevorzugt!)
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