Luftfahrt- und Militärbehörden verneinen Raketenstart - Bei der Sichtung könnte es sich auch nur um einen Kondensstreifen handeln
Washington - Das US-Verteidigungsministerium hat am Dienstag
Berichte bestätigt, wonach Behörden den Fall eines mutmaßlichen Raketenstarts an
der amerikanischen Pazifikküste untersuchen. Anlass für die Ermittlungen ist ein
Video eines südkalifornischen Lokalsenders, auf dem ein Objekt zu sehen ist, das
in die Luft geschossen wird und einen dicken Kondensstreifen über den Pazifik
zieht.
Air Force und Navy wissen von keinem Raketenstart. Das Luft- und
Weltraumverteidigungskommando konnte immerhin mitteilen, dass kein fremder Staat
die "Mystery Missile" zu verantworten habe. Robert Ellsworth (82), der ehemalige US-Botschafter bei der Nato, äußerte gegenüber dem US-Fernsehsender CBS die Ansicht, ,dass es ein
US-U-Boot gewesen sein könnte, von dem eine ballistische Interkontinentalrakete abgefeuert
wurde. Er ist der Meinung, die Generäle "wollten
zeigen, vor allem an die Adresse Asiens gerichtet, was wir können." (red/APA/dapd)